Erfolgsserie "Lifjord – Der Freispruch" endlich im Free-TV

40 Prozent Marktanteil im Heimatland Norwegen, eine Million Zuschauer in Schweden und der Verkauf in über 50 Länder weltweit – dieser Psychothriller ist richtig guter Serienstoff.

"Lifjord – Der Freispruch" ist ohne Frage endlich mal wieder ein TV-Hit. In Norwegen ist sie die beliebteste rein norwegisch produzierte Serie. One zeigt zehn Folgen ab dem 2. August immer mittwochs um 22.50 Uhr, im Sony Chanel läuft die erste und zweite Staffel u.a. am 3. August, 22.05 Uhr.

Trailer zu Lifjord

Wer jetzt glaubt, es handelt sich um einen der klassischen skandinavischen Krimis, der irrt sich. Vielmehr wird eine Familiengeschichte aufgerollt, die es in sich hat. Der ungeklärte Mord an einem Teenager hat die Bewohner des Dorfes Lifjord schwer traumatisiert. Psychologisch klug, spannend und mit überraschenden Wendungen kommt diese Serie daher.

Darum geht's in "Lifjord – Der Freispruch"

Aksel Borgen (Nicolai Cleve Broch) saß als Hauptverdächtiger wegen Mordes an der 18-jährigen Karine ein Jahr lang im Gefängnis. 20 Jahre nach seinem Freispruch erhält er von Karines Vater William (Ingar Helge Gimle) einen Anruf. Inzwischen hat er seinem Heimatort Lifjord den Rücken gekehrt, in Kuala Lumpur Karriere gemacht und eine Familie gegründet. Von seiner Vergangenheit weiß dort niemand etwas und auch er hat damit abgeschlossen. Doch nach dem Gespräch entschließt er sich, nach Lifjord zurückzukehren. Die Einwohner bereiten ihm einen eisigen Empfang. Und dass, obwohl nur er als Investor das Örtchen vor dem Ruin bewahren kann. Das möchte Karines Mutter Eva (Lena Endre) mit allen Mitteln verhindern. Sie droht ihm: "Es ist noch lange nicht vorbei, nicht bevor jeder weiß, wer Du in Wirklichkeit bist." Nach und nach brodeln bei allen Beteiligen die verdrängten Gefühle unter der Oberfläche hervor.

Hintergrund

Lena Endre (62) ist das Gesicht Schwedens. Die Schauspielerin wurde einst von Ingmar Bergman entdeckt. In Deutschland kennt man sie vor allem durch die Stieg-Larsson-Verfilmungen "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" und von der zweiten Staffel der "Wallander"-Filme. Regisseur G. H. Hopland legte auch schon bei der Netflix Serie "Lilyhammer" Hand an.

GOKA-Wertung

Raues Klima, steinige Felsen und eisige Stimmung – in "Lifjord" herrscht eine aufwühlende Atmosphäre. Die Geschichte eines Geächteten, der zugleich der Retter des Ortes sein kann, fesselt. Norwegens kühle, wunderschöne Landschaft, dazu erstklassige Schauspieler und eine Handlung, die sich langsam aufbaut – die Serie ist einfach nur erstklassige Unterhaltung.

Muss ich sehen, weil...

...diese Serie unheimlich spannend ist. Zu sehen, wie ein mutmaßlicher Mörder 20 Jahre nach seinem Freispruch in seinen Heimatort zurückkehrt, wirft moralische Fragen auf: Kann der eigene Schicksalsschlag die Vernichtung von 200 Arbeitsplätzen rechtfertigen?

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