Neue Serie "Gypsy": Naomi Watts als manipulative Therapeutin

Naomi Watts spielt eine Psychologin in der Identitätskrise. Foto: Netflix
Schöner Schein? Michael (Billy Crudup) und Jean Holloway (Naomi Watts). Foto: Netflix
Ehepaar Michael (Billy Crudup) und Jean Holloway (Naomi Watts) - was haben sie für Geheimnisse voreinander? Foto: Netflix
Sophie Cookson spielt Syndey. Foto: Netflix
Noch scheinen Michael (Billy Crudup) und Jean Holloway (Naomi Watts) das pefekte Paar zu sein. Foto: Netflix
Guckt of zu tief ins Glas: Dr. Jean Holloway (Naomi Watts). Foto: Netflix
Melanie Liburd spielt Alexis, Michaels attraktive Assistentin. Foto: Netflix
Jean (Naomi Watts) plagen geheime Sehnsüchte. Foto: Netflix
Was versteckt Jean (Naomi Watts) auf ihrem Handy? Foto: Netflix
Lucy Boynton spielt Jeans Patientin Allison. Eine Frau, die immer die falschen Männer trifft und Drogen nicht abgeneigt ist. Foto: Netflix
Hat Michael (Billy Crudup) eine Affäre? Foto: Netflix
Kommen sich gefährlich nah: Sydney (Sophie Cookson) und Jean (Naomi Watts). Foto: Netflix
Karl Glusman spielt Sam Duffy, Jeans depressiver Patient, der immer noch an seiner Ex Sydney hängt. Foto: Netflix
Jean (Naomi Watts) versucht in der Gemeinschaftspraxis professionell zu sein. Foto: Netflix
Jean ist beeindruckt von der Sängerin und Ex ihres Patienten. Foto: Netflix
Lässt sich Sydney (Sophie Cookson) auf eine Affäre mit Jean ein? Foto: Netflix
Die schöne Sängerin Sydney (Sophie Cookson). Foto: Netflix
Jean (Naomi Watts) zwingt sich für ihre Patientin Allison (Lucy Boynton) da zu sein. Foto: Netflix
Gespielte Nähe? Michael (Billy Crudup) und Jean Holloway (Naomi Watts). Foto: Netflix
Sydney (Sophie Cookson) glaubt, dass Jean eine Journalistin ist. Foto: Netflix
Wen trifft Michael (Billy Crudup) in der Bar? Foto: Netflix
Jean (Naomi Watts) und Sydney (Sophie Cookson) fühlen sich zueinander hingezogen. Foto: Netflix
Diese Eigenproduktion von Netflix hat es in sich: Naomi Watts spielt eine Psychologin mit seelischen Problemen.

Düstere Bilder, erotische Szenen und eine subtile Erzählweise – Schauspielerin Naomi Watts und "Fifity-Shades-of-Grey"-Regisseurin Sam Taylor-Johnson zeigen in der neuen Netflix Originalserie "Gypsy" (ab sofort zum Streaming bereit) ihr Talent, wenn es um knisternde Erotik geht.

"Gypsy"-Trailer

Darum geht's in "Gypsy"

(Achtung Spoiler!) Eigentlich hat sie alles: den perfekten Ehemann, gespielt von Billy Crudup, eine entzückende Tochter (Maren Heary) und einen spannenden Beruf. Und doch fehlt Dr. Jean Holloway (Naomi Watts) etwas. Ein Kick, eine Herausforderung. Als Psychotherapeutin notiert sie brav die Probleme anderer und leistet notwendigen Beistand. Doch in Wirklichkeit steckt sie selbst tief in einer Sinnkrise.

Jean predigt den Patienten, wie wichtig Ehrlichkeit ist – aber sie selbst spinnt um sich ein Netz aus Lügen. Dabei ist sie immer auf der Suche nach Bestätigung. Ihr Beuteschema: die (Ex-) Partner ihrer Patienten. Besonders Sydney (Sophie Cookson) hat es ihr angetan. Bei einer scheinbar zufälligen Begegnung in einem Café gibt sich Jean als Journalistin aus und versucht die schöne Sängerin zu beeidrucken.

Die Kritik zu "Gypsy"

Ein Psychodrama mit Starbestzung. Auch wenn die Handlung langsam erzählt wird und nicht viele Überraschungen bereit hält, "Twin Peaks"-Star Naomi Watts muss man sehen. Ihre Rolle als Psychologin, die auf der Suche nach ihrer eigenen Identität ständig neue Identitäten annimmt, überzeugt. Ihre dürstere, zerrisssene Seele wird dabei atmosphärisch dunkel in Szene gesetzt.

Hintergrund

Auch die Musik ist bedrückend. Stevie Nick hat für den Abspann den Song "Gypsy" (1982) von Fleetwood Mac neu als Klavierballade eingespielt.

Frauenpower: Nicht nur vor der Kamera sind hauptsächlich weibliche Charaktere zu sehen, auch hinter den Kulissen haben von Regie bis zur Produktion überwiegend Frauen gearbeitet.

Wer sollte sich "Gypsy" angucken?

Fans von komplizierten Rollencharakteren, die sich langsam entwickeln. Und für Menschen, die nicht auf schnelle Action, sondern auf stimmungsgewaltige, getragene Handlungen stehen.

Für Fans von

"Twin Peaks" und "In Treatment"

Die GOKA-Wertung

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