"To The Bone": Lilly Collins hungert sich auf Netflix fast zu Tode

Ellen (Lily Collins) ist magersüchtig.
Ellen (Lily Collins) verbrachte einen Großteil ihrer Jugend in verschiedenen Therapiezentren.
Im Therapiezentrum versucht der unkonventionelle Arzt Dr. William Beckham (Keanu Reeves), Ellen (Lily Collins) zu helfen.
Ellen (Lily Collins) muss herausfinden, wie sie ihre Magersucht besiegen kann.
Mutter Susan (Carrie Preston) versucht vergeblich, ihre Tochter (Lily Colins, r.) zum Essen zu animieren.
Während der Therapie freundet sich Ellen (Lily Collins) mit Luke (Alex Sharp) an.
Kelly (Liana Liberato) besucht ihre Schwester Ellen (Lily Collins) während ihrer Therapie.
Ein brisantes Thema: In "To the Bone" kämpft Lilly Collins mit Hilfe von Keanu Reaves gegen ihre Magersucht - ab heute auf Netflix.

In der Netflix-Serie "Tote Mädchen lügen nicht" geht es um den Selbstmord einer Schülerin, im neuen Netflix-Film "To the Bone" hungert sich die 20-jährige Ellen (Lilly Collins) fast zu Tode. Der Streaminganbieter bricht damit ein weiteres Tabu.

Darum geht's in "To the Bone"

"350 Kalorien für gebutterte Nudeln, 150 für das Brötchen und 75 für die Butter": Die junge Ellen (Lily Collins) ist absolute Expertin auf dem Gebiet der Kohlenhydrate und Kalorien, ihre Freundin attestiert ihr sogar "Kalorien-Asperger". Das klingt lustig, ist es aber nicht, denn Ellen ist magersüchtig, sie leidet an Anorexie. Mit ihren 20 Jahren verbrachte sie bereits den Großteil ihrer Jugend in verschiedenen Therapieeinrichtungen - ohne Erfolg. Nach jeder Therapie verliert sie noch mehr Pfunde und wird immer magerer. Erfolglos versucht ihre Mutter Susan (Carrie Preston), sie zum Essen zu bringen.

Trailer zu "To the Bone"

Ellen ist davon überzeugt, gesund zu sein und ihre Magersucht im Griff zu haben. Doch Mutter Susan sieht, dass das Problem ihrer Tochter außer Kontrolle geraten ist und weiß sich nicht anders zu helfen, als sie erneut in eine Therapeeinrichtung einzuweisen. In dieser ungewöhnlichen Wohngruppe stellt sie der Psychologe Dr. William Beckham (Keanu Reeves) vor vollendete Tatsachen: "Ich behandel dich nicht, wenn du überhaupt nicht mehr weiterleben möchtest."

Mit seinem unkonventionellen Therapieprogramm rüttelt er sie auf, bringt sie zum Nachdenken und damit zum Verarbeiten ihrer Probleme. Auch die Freundschaften mit den Gleichgesinnten aus der Wohngruppe helfen ihr, die Sucht zu überwinden und sich selbst so zu akzeptieren, wie sie ist.

Psychologen warnen vor dem Film

Bereits bei der Serie "Tote Mädchen lügen nicht" warnten Psychologen vor dem "Werther-Effekt". Gemeint ist, dass Jugendliche den Selbstmord der Hannah Baker (Katherine Langford) nachahmen könnten. Auch zu "To the Bone" werden Meinungen laut, dass dieser Film das Thema Magersucht verharmlosen würde. Er gebe nicht die wahren Probleme und Kämpfe von Magersüchtigen wieder, sondern verniedliche und verherrliche Anorexie, wodurch er bei Jugendlichen sogar Essstörungen hervorrufen könne. Netflix selbst schreibt in der Pressemitteilung, dass Regisseurin Marti Noxon die "Herausforderungen der Selbstannahme aus einer erfrischend humorvollen und doch unerschrocken ehrlichen Perspektive" erzählt. Dafür spricht, dass die "Grey's Anatomy"-Co-Autorin in ihrem Spielfilmdebüt ihre eigenen Erfahrungen mit dieser Sucht einfließen ließ.

Lily Collins Kampf gegen Anorexie

Auch Lily Collins litt als Jugendliche an Anorexie. Trotzdem nahm die Tochter von Phil Collins für ihre Rolle während und vor den Dreharbeiten über 10 Kilo ab. Der Trailer zeigt ihre körperlichen Veränderungen erschreckend deutlich. Klar, dass sie sich während dieser Zeit erneut mit der Krankheit auseinandersetzen musste - und auch mit der Angst, einen Rückfall zu erleiden. Die vielen starken Frauen am Set, das kontrollierte Abnehmen und die sichere Umgebung, sollen ihr dabei geholfen haben.

Neben Lily Collins und Keanu Reaves sind die Schauspielerinnen Carrie Preston ("The Good Wife") und Lili Taylor ("Six Feet Under") zu sehen sowie der noch unbekannte Alex Sharp.

Ab dem 14. Juli können sich alle Netflix-Nutzer selber ein Urteil bilden, denn dann ist "To the Bone" beim Streamingdienst abrufbar.

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Wen trifft Michael (Billy Crudup) in der Bar? Foto: Netflix
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Diese Eigenproduktion von Netflix hat es in sich: Naomi Watts spielt eine Psychologin mit seelischen Problemen.
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