Was macht eigentlich... Anna Fischer?

Seit ihrer GOLDENEN KAMERA endgültig im Schauspielfieber: Anna Fischer (30), Nachwuchspreisträgerin 2007
Seit ihrer GOLDENEN KAMERA endgültig im Schauspielfieber: Anna Fischer (30), Nachwuchspreisträgerin 2007
Foto: © Clemens Bilan/Getty Images
Was wir bereits wissen
Auf dem Weg zur GOLDENEN KAMERA 2017 fragen wir nach, wie es den einstigen Gewinnern unserer Nachwuchspreis-Kategorie so ergangen ist. Heute im Fokus: Anna Fischer

Ihre vereinnahmend unverfälschte Reaktion auf den Gewinn des GOLDENE KAMERA-Nachwuchspreises 2007 war für Anna Fischer eigentlich untypisch. Als Moderator Thomas Gottschalk mit der Studiokamera suchend über das Publikum schwenkte, schließlich die damals 20-jährige Berlinerin heranzoomte und die "Dame mit der Mireille-Mathieu-Gedächtnisfrisur" auf die Bühne bat, blieb diese zunächst wie angewurzelt sitzen. Auch als sie ihre verdiente Auszeichnung für das im ZDF ausgestrahlte Inzest-Drama "liebeskind" in den Händen hielt, merkte man ihren perplexen Dankesworten an, dass es Anna Fischer die Sprache verschlagen hatte.

Denn eigentlich verbindet man mit der jungen Schauspielerin, die als Frontfrau der Berliner-Schnauze-Rockband "Panda" seit 2007 auch die Bühne rockt, schlagfertige Lebendigkeit, mit der sie sich in der Folge auch noch den Grimme-Preis für "Teufelsbraten" und den Deutschen Fernsehpreis für "Die Rebellin" erspielte. Mit der romantischen Komödie "Groupies bleiben nicht zum Frühstück", dem Vampirspektakel "Wir sind die Nacht" und dem Weltkriegsdrama "Die Lebenden" stellte die 30-Jährige, der wie es in Gottschalks Laudatio so richtig hieß "nichts Menschliches fremd ist und die jede Emotion vor der Kamera auf den Punkt bringt", außerdem unter Beweis, dass sie auch im Kino über Leading-Lady-Potential verfügt. Am 7. Dezember (um 20.15 in Das Erste) kann man sich davon auch wieder im Fernsehen überzeugen, wenn Anna Fischer in Hermine Huntgeburths Emanzipationsdrama "Aufbruch" zu sehen ist.

8 Fragen an Anna Fischer

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