"Tatort: Dunkelfeld": Wer hat Karows Kollegen erschossen?

Was wir bereits wissen
Kommissar Karow (Mark Waschke) will in Berlin auf eigene Faust den Tod seines Kollegen aufklären.

Seit dem Start im März 2015 ging es in allen drei Episoden des neuen Berliner "Tatorts" am Rand auch immer um den mysteriösen Mord an Karows Kollegen. Sogar Karow selbst, der damals beim Drogendezernat arbeitete, kommt als Täter infrage. In der neuen Folge "Dunkelfeld" (11. Dezember, 20.15 Uhr, Das Erste) geht es jetzt ausschließlich um die Aufklärung dieses Falls, die Geschichte wird zum Abschluss gebracht.

Making of zum "Tatort: Dunkelfeld"

Was passiert im "Tatort: Dunkelfeld"?

Kronzeuge Andi Berger (Robert Gallinowski) will mit seiner Aussage dafür sorgen, dass der Mörder von Karows Kollegen Gregor Maihack überführt wird. Auf dem Weg zum Staatsanwalt (Holger Handtke) wird Berger jedoch erschossen. Karow startet auf eigene Faust die Suche nach den Hintermännern und trifft dabei auch Maihacks Witwe Christine (Ursina Lardi), mit der er einst eine Affäre hatte

Seine Kollegin Nina Rubin (Meret Becker), die parallel eigentlich das jüdische Reiferitual Bar Mizwa ihres Sohnes (Louie Betton) feiern möchte, muss die Zeremonie verlassen, um ihren Kollegen zu finden. Denn möglicherweise befindet der sich in Lebensgefahr.

Wer ist dabei?

Als Witwe von Karows getötetem Kollegen hat die Schweizerin Ursina Lardi diesmal eine größere Rolle. Auch Carolyn Genzkow ist häufiger zu sehen: Als Hospitantin Anna Feil sorgt sie für einige sympathische und komische Momente.

Was ist das Besondere an diesem "Tatort"?

Dass die Pausen zwischen den Episoden zu lang waren, um der Geschichte des Mordes an Karows Kollegen folgen zu können, ist auch den Verantwortlichen aufgefallen. Deshalb werden vor diesem Finale die bisherigen Berlin-Fälle im RBB wiederholt: Am 5. Dezember die Folgen "Das Muli" und "Ätzend" (ab 20.15 Uhr), am 9. Dezember ist der dritte Teil "Wir – Ihr – Sie" zu sehen (Das Erste, 22.00 Uhr). Danach sind diese Episoden sieben Tage lang in der ARD-Mediathek abrufbar.

"Tatort: Dunkelfeld" Was bisher geschah

Die Vorgeschichte wird diesmal nicht nur im Vorspann erzählt, sondern häufiger in Dialoge verpackt. Die nächsten "Tatorte" aus Berlin sollen ohne eine fortlaufende Geschichte auskommen.

Wertung

Auch Zuschauer, die nicht mehr genau wissen, was in den ersten drei Episoden passiert ist, werden ihre Freude haben. Alles Wichtige wird erklärt, die Geschichte überzeugt durch Wendungen und falsche Fährten. Den Ermittlern hilft aber ein bisschen zu oft der Zufall auf die Sprünge.

Weitere Free-TV-Premieren in der Woche vom 5. bis 11. Dezember

Text: Sven Sakowitz

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