Dr. Bob: "Barbara Engel war die bemitleidenswerteste Dschungelcamperin"

Robert McCarron alias Dr. Bob
Foto: Andreas Rentz / Getty Images
Was wir bereits wissen
Dr. Bob im Exklusiv-Interview über giftige Spinnen und Schlangen, das harte Lagerleben und echte Dschungelmörder.

Robert McCarron alias Dr. Bob betreut seit der ersten "Dschungelcamp"-Staffel die Kandidaten. Er steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite und rettete schon den einen oder anderen Promi vor tödlichen Schlangen- oder Spinnenbissen - und vor sich selbst. Wie Helmut Berger, um den er sich am meisten kümmern musste.

Im Exklusiv-Interview zum Start der 11. Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" (13. Januar, 21.15 Uhr, RTL) verrät der 66-Jährige, warum Barbara Engel die bisher bemitleidenswerteste Dschungelcamperin war, wer seine Lieblingskandidatinnen sind und dass eine Frau ganz besonders gut in Form war.

Interview mit Dr. Bob

Robert McCarron: Ja, er ist extrem gefährlich und ich kann nicht glauben, dass nach so vielen Jahren immer noch kein Promi gebissen wurde – schließlich haben wir insgesamt zwölf verschiedene Arten von Schlangen im Camp! Davon sind übrigens acht gemeingefährlich und drei weitere tödlich! Doch mein Team und ich sind den Tieren stets auf der Spur – und für den Notfall halten wir natürlich auch alle lebenserhaltenden Medikamente für die Kandidaten parat!

Warum bekommen die deutschen Kandidaten eigentlich doppelt so viele Kakerlaken serviert wie die Amerikaner und die Briten?

Ganz einfach! Die deutschen Promis sind viel härter im Nehmen und sie können eine gute Portion Extra-Horror einfach besser aushalten.

Angeblich war Helmut Berger derjenige Ex-Kandidat, um den Sie sich bislang am meisten Sorgen gemacht haben. Warum eigentlich?

Im Alltag trinkt Berger viel Alkohol. Aber wenn er damit plötzlich aufhört – wie beim Einzug in den Dschungel – können der Entzug und die australische Hitze zur Austrocknung führen – und zum Umkippen. Beim Lagerfeuer hat das natürlich fatale Folgen.

Ihre absoluten Lieblinge waren Melanie Müller und Sarah Knappik. Doch welche der beiden Ex-Kandidatinnen war wirklich härter im Nehmen?

Melanie war zu 99 Prozent mein Favorit – aber Sarah zu 100 Prozent! Ich will Ihnen das näher erklären: Am Tag vor Sarahs Einzug ins Camp holte sie sich einen starken Sonnenbrand. Deshalb verbrachte ich den größten Teil des Spätnachmittags mit ihr. Doch trotz starken Erbrechens – Sarah schrie und weinte damals viel – verhielt sich die junge Dame insgesamt sehr professionell. Sie wollte vom ersten Moment an nur eines: siegen!

Hand aufs Herz – wer war Ihre bemitleidenswerteste Kandidatin: Lorielle London mit den glibschigen Silikonbrüsten, Kim Gloss mit der Kakerlake im Ohr, Fiona Erdmann mit ihren kribbelnden Augäpfeln oder Sarah Knappik mit ihrer Atemlosigkeit?

Keine von denen, sondern Barbara Engel! Barbara hat im Camp stets auf ihre Schuhe verzichtet und somit riskiert, von einer der weltweit tödlichsten Spinnen – der so genannten Sydney-Trichternetzspinne – gebissen zu werden. Obendrein stieg dadurch auch die Gefahr, von gefährlichen Schlangen gebissen zu werden.

2016 war das Camp noch aus einem anderen Grund gefährlich – denn im näheren Umkreis des Dschungelcamps trieben Mörder ihr Unwesen. Schmoren die Killer der Tierärztin Lynette Jones und des Familienvaters Marc Spencer mittlerweile im Kittchen?

Keine Ahnung! Fakt ist, dass es zwei Morde gab – aber das war circa 60 Kilometer vom Camp entfernt …

Zwei der neuen Kandidaten haben Psycho-Ticks: Fräulein Menke hört manchmal Stimmen – und Hanka Rackwitz gibt niemanden die Hand, weil sie unter "Kontaminationsangst" leidet. Problematisch für die Teilnahme?

Nein! Fast jeder Star, der ins Camp zieht, hat irgendwelche medizinischen Probleme. Bei manchen Kandidaten handelt es sich dabei um körperliche Leiden, bei anderen um geistige. Aber wer bis zum Show-Ende durchhält, das lässt sich nie konkret prophezeien – weil das Lagerleben ganz anders, und obendrein viel härter ist, als es sich die meisten Menschen vorstellen. Auch mental bringt einen das Dschungelcamp total an die eigenen Grenzen.

Welcher Kandidat war bislang am besten in Form?

Das bleibt ein Geheimnis. Nur so viel: Es war eine Frau!

Probieren Sie eigentlich alle ekligen Dschungel-Menüs, bevor die Kandidaten sie essen müssen?

Ja! Wir kreieren alle "Delikatessen" im Vorfeld – und entscheiden anschließend mit den Produzenten, was auf den Tisch kommt. Übrigens sind sämtliche Menüs regionale Gerichte – inklusive Krokodile und Wallabys …

Interview: Mike Powelz

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Neuer Tatort des SWR: Harald Schmidt spielt Kriminaloberrat Gernot Schöllhammer.
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"Tatort: Böser Boden" mit (v.l.) Wotan Wilke Möhring (Thorsten Falke), Kameramann Oliver Maximilian Kraus, Regisseurin Sabine Bernardi und Franziska Weisz (Julia Grosz).
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