"Tatort Franken": Kommissar Voss ermittelt undercover als Flüchtling

Mohamed Amir (David Hamade), Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs), Basem Hemidi (Mohamed Issa) und Eason Reza (Alireza Bayram) sitzen gemeinsam auf einer Bank. Felix Voss hat sich als Flüchtling ausgegeben.
Der Leiter der Gemeinschaftsunterkunft Luca Rossi (Till Wonka) wurde von Hauptkommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) gebeten, die Leiche zu identifizieren. Leiter der Spurensicherung Michael Schatz (Matthias Egersdörfer) und Kommissarin Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) sind ebenfalls am Tatort.
Kommissar Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schad), Hauptkommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Kommissarin Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) beginnen noch nachts ihre Ermittlungen in der Gemeinschaftunterkunft.
Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs, Mitte) geht als tschetschenischer Flüchtling getarnt in die Gemeinschaftsunterkunft. Links: Unterkunftsleiter Luca Rossi (Till Wonka), hinter Felix Voss: Basem Hemidi (Mohammed Issa).
Said Gashi (Yasin El Harrouk) vermittelt Basem Hemidi (Mohammed Issa) und Felix Voss (Fabian Hinrichs) Arbeit.
Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs, 2. von rechts) trifft auf den jungen syrischen Flüchtling Basem Hemidi (Mohammed Issa, rechts).
Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs, liegend) wird von einem Neonazi (Stuntman Alexander Mack) verprügelt.
Benjamin Funk (Frederik Bott) wird von den Kommissarinnen Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) verhört.
Die Kommissare Felix Voss (Fabian Hinrichs), Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt), Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid), Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) und Dr. Kaiser (Stefan Merki, v.l.) beraten sich im Büro.
In Bamberg brennt ein Flüchtlingsheim. War Hass das Motiv? Oder pure Profitgier? Der "Tatort: Am Ende geht man nackt" (Sonntag, 9.4, 20.15 Uhr, Das Erste) im GOKA-Check.

Eine Tote, ein lebensgefährlich Ver­letzter. Wer warf den Brandsatz in die Gemeinschaftsküche? Und wa­rum war der Vorratsraum verriegelt, sodass das Mordopfer nicht fliehen konnte? Gibt es etwa einen zweiten Täter, der aus der Flüchtlingsunterkunft stammt?

Was passiert im neuen Franken-Tatort?

Hauptkommissar Felix Voss (Fabian Hin­richs) ist gerade vom Verwandtenbesuch in Tschetschenien zurück. Weil keiner der Bewohner bei seinen Kollegen ausgesagt hat, ermittelt er kurzerhand als Flüchtling getarnt in der Unterkunft. Schnell freundet er sich mit dem jungen Syrer Basem (Moha­med Issa) an und baut eine Beziehung zu ihm auf, die ihn über den Fall hinaus be­ schäftigt. Mitbewohner Said Gashi (Yasin el Harrouk) vermittelt die beiden illegal an eine Reinigungsfirma. Tatsächlich entdeckt Voss dabei interessante Verbindungen.

Kol­legin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) rückt derweil dem Baulöwen Sascha Benedikt (Hans Brückner) auf den Pelz, der das Gebäude an die Stadt vermietet. Dessen bil­lige Baustoffe haben den Brand beschleu­nigt. Zudem hat er Kontakt zu einem Neo­nazi – und die Versicherungssumme gerade erst auf das Dreifache erhöht. Doch das beweist natürlich noch nicht, dass er tat­ sächlich hinter dem Anschlag steckt.

Was ist das Besondere?

Mit der Geschichte des Syrers Basem, der seinen Bruder sucht, will der dritte Fall aus Franken auf die schwierige Situation von Menschen aufmerksam machen, die sich fern der Heimat ein neues Leben aufbauen. Zudem ist dies der vielleicht internationalste „Tatort“ aller Zeiten: Die Darsteller kom­men u. a. aus dem Iran, Irak, Tunesien, Ma­rokko, Ghana, dem Libanon – und Franken.

Wer ist dabei?

Den Syrer Basem verkörpert der in Berlin geborene Mohamed Issa. Seit Herbst spielt der 18­Jährige, dessen Eltern aus Palästina stammen, in der „Lindenstraße“ den Tune­sier Jamal. Für seine Rolle im Kinofilm „Wir waren Könige“ wurde er 2014 für den "Förderpreis Neues Deutsches Kino" nominiert. Mit Martina Gedeck spielte er in „Das Ende der Geduld“. Auch einen „Fall für zwei“ hat er bereits abgedreht, der 2017 gesendet wird. Läuft für ihn!

Fazit: Leider kein Krimi

Ein „Tatort“ zur Fluchtproblematik – die Idee ist gut. Leider ist dabei kein Krimi entstanden. Spannend wird der Fall nur einmal, kurz vor dem unbefriedigenden Ende. Nach zwei sehr guten Fällen aus Franken ist Dagmar Manzel diesmal völlig unterfordert. Hoffen wir auf nächstes Jahr! Sonntag, 9.4, 20.15 Uhr, Das Erste

"Story of my Life": Promi-Paare gehen auf Zeitreise

Désirée Nosbusch mit ihren prominenten Gästen Boris und Lilly Becker (l.).
Boris Becker (49) und seine Lilly (40), seit 2009 verheiratet, lassen sich in der Sendung verwandeln.
Überraschung:Erst in der Sendung sehen die Promis sich und ihren Partner – um Jahrzehnte gealtert.
In 40 Jahren: Boris mag die „Lebensfalten“ seines 89-jährigen Ichs, Lilly dagegen möchte schnell wieder zurück in die Jetztzeit.
Wer ist denn hier um Jahrzehnte gealtert?
Der Unternehmer Frank Otto mit seiner Partnerin Nathalie Volk.
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Und das sind...
Rebecca Mir & Massimo Sinató ("Let's dance") um 50 Jahre gealtert.
Eine neue Show auf VOX (ab 11. April, 20.15 Uhr) zeigt, wie Stars im Alter aussehen. GOLDENE KAMERA war beim Dreh dabei.
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