Zum 35. "Traumschiff"-Jubiläum: Eine Kreuzfahrt mit Musik

Seit 1981 schippert "Das Traumschiff" im Auftrag des ZDF durch die Weltmeere. In der Jubiläumsepisode am 16. April kommt mit Florian Silbereisen ein besonderer Promi-Gast an Bord. Wir haben exklusiv mit dem Schauspieldebütanten gesprochen.

Folge #78 hat es in sich: Zum 35-jährigen Jubiläum kreuzt "Das Traumschiff" am 16. April (20. 15 Uhr im ZDF) nach Tansania. Erstmalig an Bord ist Florian Silbereisen als junger Offizier Florian Barner, der mit zwei Crewmitgliedern von einer Bandkarriere träumtt. Fast wie im wahren Leben. Da ist die Band Klubbb3, die er mit den Sängern Jan Smit und Christoff letztes Jahr gegründet hat, das derzeit größte Herzensprojekt des Stars. Im exklusiven Interview erklären Silbereisen und seine Bandkollegen, warum das "Traumschiff" so fasziniert und deutsche Schlager so erfolgreich sind.

Florian Silbereisen und "Klubbb3" im Interview

Wenn das "Traumschiff" ruft, kann man einfach nicht Nein sagen?

FLORIAN SILBEREISEN: Wolfgang Rademann, der vor Kurzem verstorbene Produzent, war dafür mitverantwortlich. In einem sehr privaten Rahmen habe ich ihm versprochen, dass ich mal mitspielen werde. Als es sich jetzt ergab, musste ich nicht überlegen. Wir sind übrigens die erste Band, die auf dem "Traumschiff" singt und gleichzeitig auch noch in verschiedene Rollen schlüpfen darf. Eine große Ehre!

Was war Ihr größtes Erlebnis an Bord? Seekrank geworden?

SILBEREISEN: Ich kann nur schöne Momente hervorheben. Einmal durfte ich etwa auf der Brücke das Steuer übernehmen, die Kommandos geben, und das auch noch im Hafen von New York. Das war Gänsehaut pur!

Früher waren Sie oft Lieblingsziel von Harald Schmidts scharfer Zunge. Wie war die Zusammenarbeit mit dem alten Spötter, der den Kreuzfahrtdirektor Schifferle spielt?

JAN SMIT: Er war der Hammer! Sehr freundlich und behilflich. Auch abends an der Bar.

SILBEREISEN: Harald ist kein Spötter, sondern einer der genialsten Köpfe, die es in der TV-Landschaft gibt. Wir hatten tolle Gespräche, und ich war überrascht, dass er meine Shows bis auf das kleinste Detail kennt.

Ihre Band Klubbb3 ist sehr erfolgreich. Was war der Grund für die Gründung?

SMIT: Am Anfang sahen wir das Ganze nur wie einen kleinen Ausflug neben unseren eigentlichen Karrieren.

SILBEREISEN: Es gibt eine jahrzehntelange Freundschaft, die uns verbindet. Dass wir mit so viel Spaß auch noch so viel Erfolg haben, damit hat keiner von uns gerechnet.

"Schlager ist geil" heißt ein Song auf Ihrem Album "Vorsicht unzensiert!". Was antworten Sie Leuten, die Schlager bloß spießig finden?

CHRISTOFF: Mich fasziniert, dass man mit unserer Musik viele Menschen auch über Landes- oder Musikgrenzen hinweg verbinden kann. Ich liebe Schlager, die Musik habe ich in meinem Blut.

SILBEREISEN: Schlager ist geil! Kommen Sie mal bei unserer Tournee vorbei, da erleben Sie, was ich meine. Die Menschen haben Spaß, liegen sich in den Armen, singen, feiern, tanzen zusammen. So ein Miteinander gibt es selten. Für diejenigen, die Schlager nicht mögen oder zu ernst nehmen, gibt es auf dem Album einen Warnhinweis, dass dieses Album nur für Schlagerfans geeignet ist. Damit ist alles gesagt!

Welche Pläne gibt es für 2017?

SILBEREISEN: Wir sind noch bis Mitte Mai mit dem "Großen Schlagerfest" auf Tournee. Am 24. Juni darf ich im TV "Die Schlager des Sommers" live präsentieren und am 12. August feiern wir eine Klubbb3-Strandparty auf Mallorca, insofern wird uns nicht langweilig.

Interview: Sabine Ulrich

Bildergalerie: die Top 10 der deutschen Serien-Dauerbrenner

Kommentare einblenden

Per Anhalter in die Liebesfalle: Der ZDF-Dreiteiler "Honigfrauen"

Die beiden Schwestern Catrin Streesemann (Cornelia Gröschel, l.) und Maja Streesemann (Sonja Gerhardt, r.) wollen per Anhalter zum Balaton zu kommen.
Die beiden Schwestern Catrin Streesemann (Cornelia Gröschel, l.) und Maja Streesemann (Sonja Gerhardt, r.) wollen per Anhalter zum Balaton zu kommen.
Foto: ZDF / Leo Pinter
Stasispione überwachten DDR-Bürger sogar im Urlaub in Ungarn: Das zeigt der ZDF-Dreiteiler Honigfrauen.
Mehr lesen