Die besten Free-TV-Premieren der Woche

Die besten Free-TV-Premieren in der Woche vom 22. bis 28. Mai.
Montag, 22. Mai: "Der Chef ist tot" (20.15 Uhr, ZDF). Foto: © ZDF und Martin Rottenkolber
Montag, 22. Mai: "The Reach - In der Schusslinie" (22.15 Uhr, ZDF). Foto: © ZDF / Clay Enos
Montag, 22. Mai: "Tip Top" (22.30 Uhr, Arte). © Ricardo Vaz Palma Foto: ARTE France
Mittwoch, 24. Mai: "Still Alice - Leben ohne Gestern" (20.15 Uhr, ZDF). Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Mittwoch, 24. Mai: "Amour fou" (20.15 Uhr, Arte). © WDR/coop99 Foto: WDR
Mittwoch, 24. Mai: "Timbuktu" (21.45 Uhr, Arte). © Les Films du Worso/Dune Vision Foto: ARTE France
Mittwoch, 24. Mai: "Bouboule - Dickerchen" (22.25 Uhr, 3Sat). Foto: © ZDF / SRF/Philippe Antonello
Donnerstag, 25. Mai: "Von Erholung war nie die Rede" (20.15 Uhr, ZDF). Foto: © ZDF / Britta Krehl
Freitag, 26. Mai: "Für dich dreh ich die Zeit zurück" (20.15 Uhr, Das Erste). Foto: © ARD Degeto/Mona Film/Petro Domenigg
Samstag, 27. Mai: "Venedig und das Ghetto" (20.15 Uhr, Arte). © Helmut Wimmer Foto: NDR
Sonntag, 28. Mai: "Polizeiruf 110: Einer für alle, alle für Rostock" (20.15 Uhr, Das Erste). Foto: © NDR/Christine Schroeder
Sonntag, 28. Mai: "Fluss des Lebens - Geliebte Loire" (20.15 Uhr, ZDF). Foto: © ZDF und Maxime Tschanturia
Sonntag, 28. Mai: "Quartett Bestial" (20.15 Uhr, Arte). © TF1 Films Foto: ARTE France
Sonntag, 28. Mai: "Der Hamster" (21.45 Uhr, 3Sat). Foto: © ZDF / SRF-Marcus Gyger
In der TV-Woche vom 22. bis 28. Mai macht Fritzi Haberlandt als Ermittlerin Columbo alle Ehre und Julianne Moore glänzt in ihrer Oscar-Rolle im Drama "Still Alice".

Montag, 22. Mai: "Der Chef ist tot" (20.15 Uhr, ZDF)

Schock für die fünf Angestellten eines Kölner Logistikunternehmens: Der knallharte Inhaber Peer Althoff (Guido Lambrecht) will die Konkurrenz seiner Mitarbeiter anstacheln und verkündet, einen von ihnen am Ende der Woche zu feuern. Am nächsten Tag liegt der Boss tot im Treppenhaus. Kommissarin Maxi Schweiger (Fritzi Haberlandt) scheucht mit ihren unkonventionellen Ermittlungsmethoden die verängstigten Kollegen aus ihrer Komfortzone.

Skurrile, herrlich überzeichnete Büro-Posse.

Montag, 22. Mai: "The Reach - In der Schusslinie" (22.15 Uhr, ZDF)

Michael Douglas im Jagdfieber: Statt eines Tieres erschießt der Großindustrielle Madec in der Mojave-Wüste einen Menschen. Als sein Fährtenleser Ben (Jeremy Irvine) zur Polizei will, macht Madec ihn zu Freiwild.

Fiese Hatz mit staubtrockenen Dialogen.

Trailer zu "The Reach"

Montag, 22. Mai: "Tip Top" (22.30 Uhr, Arte)

Wer hat den algerischen Undercover-Cop Farid in Villeneuve getötet? Ein schräges Ermittlertrio (Sandrine Kiberlain, Francois Damiens, Isabelle Huppert), das sich gegenseitig nicht über den Weg traut, macht sich an die Aufklärung.

Verrückte Ermittlungen in der französischen Provinz und ein Top-Cast in herrlich kapriziösen Figuren.

Trailer zu "Tip Top"

Dienstag, 23. Mai: "Last Passenger" (20.15 Uhr, TELE5)

Ruhige Heimfahrt? Arzt Lewis (Dougray Scott) besteigt mit seinem Steppke Max (Joshua Kaynama) die Pendlerbahn von London in die Vorstadt. Da plötzlich nimmt der Zug Tempo auf, durchrast Bahnhof um Bahnhof, alle Notbremsen scheinen defekt. "Das ist der Anfang", droht eine Stimme über den Lautsprecher. Offenbar hat ein Psychopath den Führerstand gekapert. Gibt es für die Handvoll Passagiere eine Chance den Irren zu stoppen?

Das britisch-indische Erstlingswerk besticht durch effektive Spannungsdramaturgie.

Trailer zu "Last Passengers"

Dienstag, 23. Mai: "Coming In" (20.15 Uhr, Sat.1)

Inkognito heuert Hairstylist Tom (Kostja Ullmann) im Neuköllner Salon von Heidi (Aylin Tezel) an. Obwohl eigentlich in festen (Männer-) Händen, verguckt er sich in das kesse Kiez-Original.

Bissig-ironische Lifestyle-Klamotte.

Trailer zu "Coming In"

Mittwoch, 24. Mai: "Still Alice - Leben ohne Gestern" (20.15 Uhr, ZDF)

Erst einzelne Wörter, dann komplette Erinnerungen: Unaufhaltsam verliert Linguistikprofessorin Alice Howland (Julianne Moore, GOLDENE KAMERA 2016) die Kontrolle über ihr Gedächtnis. Diagnose: Alzheimer. Mit 50 Jahren. Da es eine erbliche Form ist, bangt sie nicht nur um sich selbst, sondern auch um ihre Kinder...

Eindringlich und ohne jeden Betroffenheitskitsch inszeniert.

Immer häufiger vergisst Alice (Julianne Moore) selbst einfache Dinge. Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Alice (Julianne Moore) liebt ihren Job - sie ist Sprachwissenschaftlerin an einer Ostküsten-Uni. Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Beim Joggen verliert Alice (Julianne Moore) ihre Orientierung. Foto: © ZDF / JoJo Whilden
John (Alec Baldwin) unterstützt seine schwer kranke Frau Alice (Julianne Moore). Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Alice (Julianne Moore) und ihr Sohn Tom (Hunter Parrish). Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Alice (Julianne Moore, l.) mit Tochter Lydia (Kristen Stewart, r.). Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Alices Töchter Lydia (Kristen Stewart, r.) und Anna (Kate Bosworth, l.). Foto: ©ZDF / JoJo Whilden
Alice (Julianne Moore, l.) und ihre älteste Tochter Lydia (Kristen Stewart). Foto: ©ZDF / JoJo Whilden
Julianne Moore in der Rolle ihres Lebens als an einer besonders schweren Form von Alzheimer erkrankten Sprachwissenschaftlerin. Foto: © ZDF / JoJo Whilden
Alice (Julianne Moore) mit ihrem Mann John (Alec Baldwin) beim Strandspaziergang. Foto: © ZDF / JoJo Whilden

Mittwoch, 24. Mai: "Amour fou" (20.15 Uhr, Arte)

"Möchten Sie mit mir sterben?" Mit der todkranken Henriette (Birte Schöink) geht Heinrich von Kleist (Christian Friedel) einen Selbstmord-Pakt ein.

Der Doppelsuizid von 1811 unterkühlt nacherzählt.

Trailer zu "Amour fou"

Mittwoch, 24. Mai: "Timbuktu" (21.45 Uhr, Arte)

Im Umland der malischen Stadt Timbuktu herrschen Dschihadisten. Auch die Familie des Hirten Kidane (Ibrahim Ahmed) kommt unter die Räder des Terrors.

Das Drama war nominiert für den Auslands-Oscar.

Trailer zu "Timbuktu"

Mittwoch, 24. Mai: "Bouboule - Dickerchen" (22.25 Uhr, 3Sat)

Mit seinen zwölf Jahren bringt Kevin (David Thielmans) über 100 Kilogramm auf die Waage. Der großspurige Wachmann Pat (Swann Arlaud) verordnet dem Gehänselten ein besonderes Aufbauprogramm.

Feinsinnige Pubertätsgeschichte.

Trailer zu "Bouboule - Dickerchen"

Donnerstag, 25. Mai: "Von Erholung war nie die Rede" (20.15 Uhr, ZDF)

Endlich Entspannung? Von wegen: Bei den Bundschuhs fällt der Urlaub von Minute eins an ins Wasser. In der zweiten Adaption nach den Büchern von Andrea Sawatzki ("Tief durchatmen, die Familie kommt") begibt sich die Bestsellerfamilie nach Mallorca. Dort schlittert Gundula Bundschuh (Andrea Sawatzki) mit Gatte Gerald, einem Schlagerfan und Finanzbeamten (launig: Axel Milberg), den Kids, dem dementen Opa und dem Rest der Chaos-Sippe von einer Katastrophe in die nächste...

Kaum originell, aber das zunehmend absurde Tohuwabohu ist einfach lustig.

Freitag, 26. Mai: "The Purge - Anarchy" (0.10 Uhr, RTL)

2023: Erneut darf das Volk das Land "säubern". Und in der "Purge"-Nacht ist alles erlaubt, sogar Mord. Sgt. Leo Barnes (Frank Grillo) will die Gelegenheit nutzen und sich an den Mörder seines Sohnes rächen.

Rasanter und mitreißender Trip.

Trailer zu "The Purge - Anarchy"

Freitag, 26. Mai: "Für dich dreh ich die Zeit zurück" (20.15 Uhr, Das Erste)

Wie umgehen mit der Tragödie Alzheimer? Vielleicht am besten so wie der Wiener Hartmut (Erwin Steinhauer). Gatte der dementen Erika (Gisela Schneeberger): mit viel Humor und noch mehr Liebe. Hartmut entdeckt, dass Erika beim Erklingen von 70er-Hits emotional voll aufblüht. Er entschließt sich, diese glückliche Dekade für Erika aufleben zu lassen, statt sie ins Heim zu geben. Mit tatkräftiger Hilfe seiner Enkelin Helena (Ella Rumpf) renoviert er das ganze Haus im 70er-Stil...

Anrührend, witzig, klug und mit einem tollen Soundtrack.

Samstag, 27. Mai: "Venedig und das Ghetto" (20.15 Uhr, Arte)

Getto bedeutet in venezianischem Dialekt "Metallguss", weil die ersten Juden sich im Gebiet der Metallgießereien in Cannaregio ansiedelten. Die Republik wies ihnen 1516 das Wohn- und Arbeitsgebiet zu. Es entstand das erste Getto Europas, Schauplatz von Repressalien, aber auch Schutzraum.

In Spielszenen wird die Geschichte der Gemeinde nachgestellt.

Trailer zu "Venedig und das Ghetto"

Sonntag, 28. Mai: "Polizeiruf 110: Einer für alle, alle für Rostock" (20.15 Uhr, Das Erste)

Ein besoffener Mob, Hassgesänge brüllend, stets gewaltbereit: Das sind die "Ultra"-Fußballfans. Doch würden sie einen der ihren töten? LKAlerin Köing (Anneke Kim Sarnau, GOLDENE KAMERA Nachwuchspreis 2003) ermittelt nach einem Mord in der Szene. Die traumatischen Ereignisse des vorigen Falls versucht sie wegzustecken, den Job in Berlin hat sie abgelehnt: zum Glück für Partner Bukow (Charly Hübner, GOLDENE KAMERA 2013) - und die Zuschauer!

Freuen Sie sich auf eindringliche, persönliche Szenen mit König und Bukow.

Das Verhältnis der Kommissare Bukow (Charly Hübner) und König (Anneke Kim Sarnau) beginnt wieder Risse zu zeigen. Foto: © NDR/Christine Schroeder
Die "Ultra"-Fußballfans Stefan Momke (Lasse Myhr) und Jan Ahrens (Till Wonka). Foto: © NDR/Christine Schroeder
Ankunft der Kommissare (Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner) bei einem Verdächtigen. Foto: © NDR/Christine Schroeder
Alexander Bukow (Charly Hübner, li.) im Gespräch mit der Ehefrau (Anna König, re.) des Polizisten Kauschau, der bei einer Auseinandersetzung mit Ultras schwer verletzt wurde. Foto: © NDR/Christine Schroeder
Die Ex-"Ultra" Doreen (Lana Cooper) und ihr Sohn haben sich mit Patrick Timmermann (Frederic Linkemann) eine neue Existenz aufgebaut. Foto: © NDR/Christine Schroeder

Sonntag, 28. Mai: "Fluss des Lebens - Geliebte Loire" (20.15 Uhr, ZDF)

Einmal noch die Loire sehen und sterben: Das wünscht sich die betagte, reiche Johanna (Lisa Kreuzer). Sie bietet der desillusionierten Romy (Anna Fischer, GOLDENE KAMERA Nachwuchspreisträgerin 2007) an, ihre Erbin zu werden, wenn sie auf die Flussreise mitkommt. Auch dabei: der fesche Kapitän Pierre (Mathieu Delarive).

Bittersüß servierte Lebensweisheiten.

Sonntag, 28. Mai: "Mortdecai - Der Teilzeitgauner" (20.15 Uhr, ProSieben)

Der so schrullige wie hochverschuldete Aristokrat Mortdecai (Johnny Depp) will ein verschwundenes Goya-Gemälde finden und selbst einsacken.

Slapstick, Stars, schicke Interieurs, aber es fehlt an Tempo.

Trailer zu "Mortdecai - Der Teilzeitgauner"

Sonntag, 28. Mai: "Quartett Bestial" (20.15 Uhr, Arte)

Inspiriert von einer wahren Geschichte, dennoch etwas uninspiriert: Auf zwei Zeitebenen wird von einem garstigen Ärzte-Clan erzählt, der Konkurrenten übel mitspielt.

Immerhin: Der frühere Gérard Depardieu (GOLDENE KAMERA 1996) gefällt!

Trailer zu "Quartett Bestial"

Sonntag, 28. Mai: "Der Hamster" (21.45 Uhr, 3Sat)

Kampf der Midlife-Crisis: Verkäufer Toni (Roeland Wiesnekker) will sein Leben ändern - zum großen Misstrauen seiner Familie. Er geht ins Fitnessstudio, probiert Boxen, übernachtet draußen im Zelt...

Drollige helvetische Krisenbewältigung.

Weil sie böse sind! Die besten TV-Schurken

Martin Feifel (52) hatte seinen ersten Tatort-Schurken-Einsatz 1999. Den Grimme-Preis bekam er allerding 2010 für seine Rolle als Polizist in der ZDF-Verfilmung Kommissar Süden. Aber auch hier blieb er seiner Vorliebe für komplexe Charaktere treu. © gettyimages
Martin Feifel als Verdächtiger im neuen Tatort. © BR
Man wird Lars Eidinger (41) sicher nicht gerecht, wenn man in ihm nur den Bösewicht vom Dienst sieht. Doch wie brilliant er diese Rolle beherrscht, zeigte er als Serienkiller Kai Korthals, im Tatort Kiel (2012/15) der seine weiblichen Opfer stalkt und spät eiskalt ermordet. © gettyimages
Kult-Killer: Lars Eidinger als Kai Korthals im Borowski-Tatort. © NDR
Nicholas Ofczarek (45): In der Tatort–Folge "Die Geschichte vom bösen Friederich" überzeugte er 2016 als Psychopath. Auch den skrupellosen Menschenhändler Marius Loukauskis spielte er 2015 in "The Team" großartig. © gettyimages
Nicholas Ofczarek ist als Psychopath spektakulär gut im "Tatort - Die Geschichte vom bösen Friedrich" (2016).
Jörg Hartmann (41) spielt seit 2010 den skrupellosen Stasi-Offizier Falk Kupfer. Für diese Darstellung wurde er 2016 mit der GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet. Als Kommissar Faber im Dortmunder Tatort ist er auch alles andere als ein Sympathieträger. © gettyimages
Jörg Hartmann als Falk Kupfer in "Weißensee". © Das Erste
Der Belgier Filip Peeters (54) hatte bereits mehrere Tatort-Einsätze als "Edel-Bösewicht" und spielte auch einzelne Rollen in Bella Block, Rosa Roth, Wolffs Revier, SOKO Leipzig oder Polizeiruf 110. In der TV-Serie "Salamander" wechselte er 2012 die Fronten und spielte in der Hauptrolle einen Polizisten. © dpa
Filip Peeters im "Tatort". © Das Erste
Erdal Yıldız wurde 1966 in der Türkei geboren und ist seit 1997 im deutschen TV zu sehen. Seit 2013 spielt er Firat Astan, den Dauer-Kontrahenten von Tatort-Kommisssar Nick Tschiller (Till Schweiger). Wenn eine Schurke mit Migrationshintergrund besetzt werden soll, ist er erste Wahl. © gettyimages
Erdal Yıldız als Firat Astan im "Tatort - Willkommen in Hamburg" (2013).
Ralph Herforth (57) heißt eigentlich Ralph Schwachmeier und spielte seine erste TV-Rolle 1990 in "Derrick". Danach war er in unzähligen Produktionen zu sehen, meist als Unsympath, häufig kriminell. Seit 2006 spielt er in der TV-Reihe "Unter anderen Umständen" (ZDF) einen Polizisten - auch eher unsympathisch. © gettyimages
Ralph Herforth im "Kroatien-Krimi" (2016) © Das Erste
Ben Becker (52) überzeugte zuletzt als fieser Stasi-Agent im ZDF-Dreiteiler "Der gleiche Himmel" an der Seite von Tom Schilling. Neunmal war er bisher seit 1987 im Tatort oder Polizeiruf zu sehen. 1998 erhielt er die GOLDENE KAMERA für seine Darstellung des Robert Biberti in Comedian Harmonists. © gettyimages
Ben Becker als Stasi-Agent in der "Der gleiche Himmel". © ZDF
Halbseidene, fiese Rollen spielt Uwe Bohm (55) schon seit vielen Jahren im deutschen Fernsehen. 1988 war er auch als Massenmörder Jack the Ripper zu sehen - im Theater. In "Tschick" spielte er zuletzt einen gewalttätigen Vater. © gettyimages
Uwe Bohm in der Krimi-Reihe "Unter anderen Umständen" © ZDF
Claude-Oliver Rudolph (60) spielte in Dieter Wedels TV-Mehrteiler "Der König von St. Pauli" den ruchlosen Schläger Chinesen-Fiete - seine Paraderolle. Letzte Schurken-Rolle: Die Akte Jo - SOKO Stuttgart (2017). © gettyimages
Wenn Sie sich jetzt fragen, was Fritz Wepper (75) in dieser Galerie verloren hat, sollten Sie die Folge aus "Protokolle des Bösen" (A&E) anschauen, in der einen Serienkiller spielt. Das ist richtig böse! 1981 gewann er übrigens die GOLDENE KAMERA für Derrick. Damals gehörte er noch zu den Guten. © A+E
Der Braunschweiger Detlef Bothe (51) spielte im James-Bond-Film "Spectre" einen Killer und stieg damit in die Champions League der Film-Schurken auf. Seit 1993 ist er regelmäßig im TV zu sehen. Auch er brillierte zuletzt in der TV-Reihe Protokolle des Bösen. © gettyimages
Detlef Bothe in der TV-Reihe Protokolle des Bösen. © A+E
Manfred Zapatkas (74) erste fiese Kinohauptrolle war die des Zuhälters Heinz in "Utopia" (1983). Es folgten unzählige TV-Auftritte als Bösewicht - aber auch Bundeskanzler Helmut Schmidt durfte er 1997 in "Todesspiel" eindrucksvoll verkörpern. © gettyimages
Jürgen Prochnows (75) Karriere ist eng mit der Arbeit von Regisseur Wolfgang Petersen verflochten. Unter der Regie von Petersen trat er 1973 in der Folge "Jagdrevier" erstmals im Tatort auf und wurde danach von ihm immer wieder auch als Bösewicht besetzt. GOLDENE KAMERA für "Das Boot" 1985. @ gettyimages
Jürgen Prochnow mit Moritz Bleibtreu in "Die dunkle Seite des Mondes" (2016). @ Alamode
Der Österreich Georg Friedrich (50) erhielt dieses Jahr die "Lola" als bester Nebendarsteller für seine Rolle in "Wild". Seit 1983 ist er regelmäßig im Tatort, Polizeiruf 110 oder in anderen Krimireihen zu sehen. @ gettyimages
Georg Friedrich in "Morgen hör ich auf". © ZDF
Sein Gesicht kennen viele Zuschauer, seinen Namen nur die wenigsten: Dirk Borchardt (48). Dabei ist er ein alter Hase als TV-Bösewicht. Seit fast 20 Jahren tritt er regelmäßig als Krimineller im Tatort oder Polizeiruf auf. Wenn Borchardt zum Einsatz kommt, hat der Schurke meist mehr Muskeln als Hirn. @ gettyimages
Dirk Borchardt im Polizeiruf 110. © Das Erste
Wenn für einen Krimi oder ein Drama im deutschen Fernsehen ein Bösewicht besetzt werden muss, gehören ein gutes Dutzend Darsteller immer zu den üblichen Verdächtigen.
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