Kunst, Liebe und Raub: TV-Thriller "Am Abend aller Tage"

Philipp Keyser (Friedrich Mücke) und Alma Kufferer (Victoria Sordo) | Bild: BR/Hendrik Heiden
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) und die Künstlerin Alma (Victoria Sordo). | Bild: BR/mementoFilm Berlin GmbH/Hendrik Heiden
Für diese Senioren soll Philipp ein kostbares Gemälde aufspüren. | Bild: BR/Hendrik Heiden
Philipp (Friedrich Mücke) in der Galerie | Bild: BR/Hendrik Heiden
Szenenbild aus "Am Abend aller Tage" | Bild: BR/Hendrik Heiden
Die Künstlerin Alma (Victoria Sordo) und Philipp Keyser (Friedrich Mücke). Foto: © BR/mementoFilm Berlin GmbH/Hendrik Heiden
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) | Bild: BR/Hendrik
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) und Alma Kufferer (Victoria Sordo) | Bild: BR/Hendrik Heiden
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) und Alma Kufferer (Victoria Sordo) | Bild: BR/Hendrik Heiden
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) | Bild: BR/Hendrik
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) | Bild: BR/Hendrik
Szenenbild aus "Am Abend aller Tage" | Bild: BR/Hendrik Heiden
Alma Kufferer (Victoria Sordo) | Bild: BR/Hendrik Heiden
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) und Alma Kufferer (Victoria Sordo) | Bild: BR/Hendrik Heiden
Philipp Keyser (Friedrich Mücke) | Bild: BR/Hendrik
Dominik Grafs TV-Drama "Am Abend aller Tage" greift den Fall Cornelius Gurlitt auf und setzt dem Kunstsammler ein filmisches Denkmal.

Das Drehbuch zu dem TV-Thriller im Ersten stammt von Markus Busch und ist an der Novelle "The Aspern Papers" von 1888 angelehnt. Doch der Stoff hat auch eine jüngeren, deutschen Bezug: Den Fall Gurlitt. Der 2014 verstorbenen Kunsthändler Cornelius Gurlitt lebte stets allein und mit 1500 Bildern in seiner Appartement-Wohnung in München. Ein Teil der Werke galt als seit 1945 verschollene "Nazi-Beutekunst" und wurde 2012 von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Im Film zeigt die Rolle des Sammlers Magnus Dutt Parallelen zu Gurlitt.

Darum geht's in "Am Abend aller Tage"

Dominik Graf verknüpft das Thema Kunstraub mit der Liebesgeschichte zweier Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Philipp Keyser (Friedrich Mücke) ist Anfang 30, als man ihm noch einmal eine Chance gibt: Der beruflich Gestrauchelte soll für eine Gruppe geheimnisvoller Senioren ein kostbares Gemälde aufspüren, das sich im Besitz des greisen Münchner Sammlers Magnus Dutt (Ernst Jacobi) befindet - sofern es überhaupt existiert.

Um dem Kunstschatz näher zu kommen, macht er sich an Dutts Großnichte und Künstlerin Alma Kufferer (Victoria Sordo) heran. Sie zeigt dem charmanten Schmeichler zunächst die kalte Schulter, ist von dess Hartnäckigkeit dann doch beeindruckt. Selbst als sie herausfindet, warum Philipp sie in Wahrheit umgarnt, lässt sie ihn nicht fallen, knüpft an ihre Mithilfe aber eine Bedingung...

Graf ("Im Angesicht des Verbrechens") eröffnet den Film in bester Hollywood-Thrillermanier mit einem konspirativen Treffen über den Dächern der Großstadt. Es geht ums große Geld, einen verpatzten Auftrag, letzte Chancen. Daraus entwickelt sich eine packende Detektivgeschichte, clever ersonnen, die faszinierende Einblicke in eine Welt erlaubt, die den meisten eher fremd sein dürfte - die eines manischen Kunstsammlers

Trailer

Trailer zu "Am Abend aller Tage"

"Am Abend aller Tage" im TV

Das Erste zeigt Dominik Grafs Film "Am Abend aller Tage" als Free-TV-Premiere am 31. Mai um 20.15 Uhr und in der Mediathek.

#GOKA-Wertung

Muss ich sehen, weil...

aus einer Detektivgeschichte eine lebensgefährliche Liebesgeschichte wird und sich daraus ein packendes Drama entwickelt, das mit ordentlich Tempo von Dominik Graf serviert wird.

Für Fans von...

"Die Thomas Crown Affäre" (1999) oder "Der letzte Weynfeldt" (2010)

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