TV-Film über die verführerische Spionage-Legende Mata Hari

"Mata Hari - Tanz mit dem Tod" mit Natalia Wörner (l.) und Nora Waldstätten – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Mata Hari (Natalia Wörner) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Elisabeth Schragmüller (Nora Waldstätten) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Elisabeth Schragmüller (Nora Waldstätten) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Elisabeth Schragmüller (Nora Waldstätten) und Paul von Roepell (Patrick Joswig) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Mata Hari (Natalia Wörner) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Vadim De Massloff (Vladimir Burlakov) und Mata Hari (Natalia Wörner) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Vadim De Massloff (Vladimir Burlakov) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Georges Ladoux (Francis Fulton-Smith) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Pierre Bouchardon (Michael Brandner) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Mata Hari (Natalia Wörner) und Elisabeth Schragmüller (Nora Waldstätten) – Foto: © NDR/Beate Wätzel/vincent tv
Als Tänzerin wurde Mata Hari zum Star, als Spionin zum Kriegsopfer. Der TV-Film "Mata Hari: Tanz mit dem Tod" zeigt ihr Schicksal.

Die historischen Fakten

Sie war eine Sensation, ihre erotischen Tänze wurden in Paris bejubelt. Mata Hari war Stadtgespräch und hatte Zugang zu den höchsten gesellschaftlichen Kreisen. Deshalb kam der deutsche Geheimdienst, dem es in der französischen Hauptstadt an Kontakten fehlte, im Ersten Weltkrieg auf die Idee, die Tänzerin als Spionin einzusetzen.

Mata Hari war damals in Geldnot, ihr Ruhm 1915 längst verblasst. Für sie eröffnete sich eine Chance, auf die große Bühne zurückzukehren. Es war lukrativ – und gefährlich. So gefährlich, dass sie mit dem Leben bezahlen musste. Im Oktober 1917 richteten die Franzosen sie hin.

Feature über "Mata Hari - Tanz mit dem Tod" (TV-Start: 18.6.2017)

Der Film "Mata Hari: Tanz mit dem Tod" (18. Juni, 21.45 Uhr, Das Erste) beruht auf historischen Fakten und erzählt die letzten zwei Jahre im Leben der berühmten Niederländerin, die 1876 als Margaretha Geertruida Zelle geboren wurde. Er rückt zugleich die deutsche Offizierin Dr. Elsbeth Schragmüller ins Zentrum. Als eine der ersten Frauen, die in Deutschland Abitur machen und studieren durften, wurde sie Leiterin der deutschen Spionageabteilung gegen Frankreich.

Nora Waldstätten als Offizierin

Für Darstellerin und GoKa-Star der Woche Nora Waldstätten eine beeindruckende Figur: "Sie war eine außergewöhnliche, sehr intelligente Persönlichkeit mit großer Willenskraft und hatte im Ersten Weltkrieg eine Stellung inne, die für eine Frau sehr ungewöhnlich war." Die Offizierin warb Mata Hari für die Spionagetätigkeit an und trainierte sie.

Die gegensätzlichen Frauen bilden im Film ein spannendes Paar: die freizügige, abenteuerlustige Tänzerin und die brillante, kühle Analytikerin. "Obwohl sie auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, nähern sie sich an", sagt Nora Waldstätten. "Jede sucht auf ihre Art ein selbstbestimmtes Leben. Darin liegt bei allen Gegensätzen ihre Gemeinsamkeit."

Natalia Wörner als Mata Hari

Mata-Hari-Darstellerin Natalia Wörner spielt die Spionin als emanzipierte Frau: "Für mich ist sie eine Pionierin, wenn es um selbstbestimmtes Leben und ihre exotische Erotik geht. Sie erfindet ihre Identität ständig neu, nimmt sich die Freiheit, die Welt nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Das ist sehr modern. Allerdings zahlt sie einen hohen Preis für ihre Idee von Eigenständigkeit. Das Ende hat sie sich so nicht vorstellen können, nicht einmal ansatzweise."

Mata Hari wurde geopfert. Als Spionin kassierte sie viel Geld, geschätzte 35.000 bis 50.000 Francs, lieferte aber keine brauchbaren Fakten. Trotzdem wurde sie von den Franzosen verurteilt: Die französische Spionageabwehr brauchte einen Erfolg. Bis zum Schluss bewahrte sie ihre Würde. Elegant gekleidet verzichtet sie bei der Hinrichtung auf die Augenbinde. Als die tödlichen Schüsse fallen, blickt sie den Schützen direkt in die Augen.

"Bares für Rares": Jetzt auch als Abend-Show

"Bares für Rares" mit Horst Lichter und Steven Gätjen. Foto: ZDF / Frank Dicks
Neu mit dabei: Steven Gätjen. Foto: ZDF / Frank Dicks
Auf Schloss Ehreshoven wurde gedreht.
Horst Lichter und Detlev Kümmel am Expertentisch
Horst Lichter mit Edelsteinkennerin Heide Rezepa-Zabel
Sven Deutschmanek und Horst Lichter
Horst Lichter und Albert Maier
Promi Bernhard Hoëcker präsentiert Moderator Horst Lichter und Experte Albert Maier seine Rarität. Foto: ZDF / Frank Dick
Bernhard Hoëcker mit Moderator Horst Lichter
Promi Bernhard Hoëcker präsentiert Moderator Horst Lichter und Experte Albert Maier seine Rarität. Foto: ZDF / Frank Dick
Die Dreharbeiten: ein Antiquitätenmarkt vor dem Schloss Ehreshoven
Moderator Horst Lichter und Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel.
Moderator Horst Lichter und Steven Gätjen und die Händler.
Moderator Horst Lichter und Steven Gätjen und die Händler.
Moderator Horst Lichter und Steven Gätjen und die Händler.
Moderator Horst Lichter und Steven Gätjen und die Händler.
Die Händler: Julian Schmitz-Avila, Wolfgang Pauritsch, Susanne Steiger, Elke Velten,Fabian Kahl Ludwig Hofmaier und Walter Lehnertz (v.l.).
Steven Gätjen und Horst Lichter. Foto: ZDF / Frank Dick
Horst Lichter. Foto: ZDF / Frank Dick
Experte Sven Deutschmanek, Moderator Horst Lichter und Thomas Hermanns. Foto: ZDF / Frank Dick
Experte Sven Deutschmanek, Moderator Horst Lichter und Thomas Hermanns. Foto: ZDF / Frank Dick
Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Julian Schmitz-Avila, Wolfgang Pauritsch, Elke Velten, Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier, mit Moderator Horst Lichter und Thomas Hermanns. Foto: ZDF / Frank Dick
Experte Sven Deutschmanek, Moderator Horst Lichter und Thomas Hermanns. Foto: ZDF / Frank Dicks
Experte Albert Maier, Christian Neureuther, Rosi Mittermaier und Moderator Horst Lichter. Foto: ZDF / Frank Dick
Christian Neureuther, Rosi Mittermaier, Moderator Horst Lichter und Experte Albert Maier.
Horst Lichter prescht mit seiner Trödelshow "Bares für Rares" auf den besten Sendeplatz um 20.15 Uhr. Neu: Mit dabei sind Moderator Steven Gätjen und Promis, die ihre Kostbarkeiten anbieten.
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