Raab entwickelt "Das Ding des Jahres"

Stefan Raab gab 2015 seinen TV-Abschied bekannt.
Stefan Raab gab 2015 seinen TV-Abschied bekannt.
Foto: GettyImages
ProSieben startet eine Showoffensive und konnte dafür scheinbar Stefan Raab zu einem (halben) Comeback überreden.

In der neuen Show "Das Ding des Jahres" stellt ProSieben ab dem ersten Halbjahr 2018 Erfinder und Tüftler vor, die mit ihren Produkt-Ideen das Leben der Zuschauer schöner, bunter oder leichter machen sollen. Nützliches, Praktisches und Kurioses, komplexe Erfindungen oder ganz simple Einfälle: Die Erfinder müssen das Studio-Publikum von ihren Ideen überzeugen, um sich für das große Live-Finale zu qualifizieren. Hier entscheiden dann die TV-Zuschauer über den Sieger, der sich über ein Mediavolumen im Wert von 2,5 Millionen Euro freuen darf.

Die große Überraschung: Die Idee zur Show stammt von Stefan Raab (GOLDENE KAMERA 2008), der 2015 seine TV-Karriere als Moderator beendet hatte. Er wird das Projekt auch inhaltlich betreuen. "Wir suchen das beste Produkt und bieten eine Plattform für den fairsten Wettbewerb, den es gibt: das Zuschauervoting", so Raab. Voraussetzung für die Tüftler und ihre Ideen: Die Erfindungen müssen sich anfassen und benutzen lassen. Nicht gefragt sind also reine Geschäftsideen oder Apps. Darin unterscheidet sich die Sendung grundsätzlich von der VOX-Show "Die Höhle der Löwen", bei der Start-Up-Unternehmer die Jury überzeugen müssen, Kapital für ihre Geschäftsidee locker zu machen.

Kein Raab-Comeback als Moderator

Der Moderator der Sendung steht bereits fest. "Ich bin es nicht", sagte Raab am Mittwoch in München - und beendete damit sofort alle Spekulationen über eine mögliche Rückkehr auf den Bildschirm: "Ich bleibe meinem Entschluss treu. Das ist also nicht das TV-Comeback des Jahres, sondern 'Das Ding des Jahres'."

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