Von Mario Adorf bis Bruno Ganz – Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

GOLDENE KAMERA-Preisträger Bruno Ganz (76) gilt als bedeutendster deutschsprachiger Schauspieler. Foto: Getty Images
Dreifacher GOLDENE KAMERA-Preisträger Mario Adorf (86) gehört zweifelsfrei zu den renommiertesten Schauspielern Deutschlands. Foto: Getty Images
Spätestens seit dem Film "Toni Erdman" ist Peter Simonischek (70) in aller Munde. Der österreichische Schauspieler blickt auf eine eindrucksvolle Karriere zurück. Foto: Getty Images
Oscar-Preisträger Armin Mueller-Stahl (86) drehte schon neben Hollywoodgrößen wie Cate Blanchett, Natalie Portman und Michael Douglas. Foto: Getty Images
Henry Hübchen (70) war Anfang des Jahres im Kinofilm "Kundschafter des Friedens" zu sehen. Foto: Getty Images
Auch der Kinofilm "Die Hölle – Inferno" mit Fiedrich von Thun (75) startete Anfang dieses Jahres. Foto: Getty Images
Elmar Wepper (73) ist derzeit im "Lammbock"-Nachfolger "Lommbock" im Kino zu sehen. Foto: Getty Images
Mit "Das Wunder von Berlin" und "Nachtgestalten" hat sich Michael Gwisdek (75) einen Namen gemacht. Foto: Getty Images
GOLDENE KAMERA-Preisträger Robert Atzorn (72) kennt man längst nicht mehr nur als "Unser Lehrer Doktor Specht". Foto: Getty Images
Günther Maria Halmer (74) wirkte bereits in über 150 Filmen mit. Foto: Getty Images
Rente? Von wegen! Diese deutschsprachigen Schauspieler glänzen auch noch mit über 70!

Sie stehen gern vor der Kamera, denn sie haben ihr Handwerk noch von der Pike auf gelernt. Mario Adorf, Armin Müller Stahl und Friedrich von Thun sind die "ewigen Stars" des deutschen Fernsehens. GOLDENE KAMERA stellt die zehn besten "Oldies" vor. Stimmen Sie mit ab. Wer ist Ihrer Meinung nach der beste männliche Schauspieler über 70?

The Party Bruno Ganz

GOLDENE KAMERA-Preisträger Bruno Ganz beweist, dass er auch mit 76 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ab dem 27. Juli startet sein neuer Film "The Party" im Kino.

Darum geht's in "The Party"

Janet (Kristin Scott Thomas) wurde von ihrer Partei als Gesundheitsministerin im Schattenkabinett nominiert. Prompt stehen die besten Freunde vor der Tür um mit ihr zu Feiern: die zynische April (Patricia Clarkson) mit ihrem gutmütigen Partner Gottfried (Bruno Ganz), das lesbische Paar Martha (Cherry Jones) und Jinny (Emily Mortimer), sowie Banker Tom (Cillian Murphy). Ein Abend voller Enthüllungen beginnt. Und nicht nur Janets Mann Billl (Timothy Spall) benimmt sich merkwürdig. Die Stimmung bekommt eine so tiefe Delle, dass es am Ende um Leben und Tod geht.

Kristin Scott Thomas als Janet, Patricia Clarkson als April und Bruno Ganz als Gottfried in "The Party". Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Gastgeber Bill (Timothy Spall) legt eine flotte Platte auf. Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Bill (Timothy Spall) wirkt am Abend der Feier abwesend. Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Patricia Clarkson als April und Bruno Ganz als Gottfried in "The Party". Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Wirkt nervös: Bänker Tom (Cillian Murphy). Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Verteilt auf der Party bissige Kommentare: April (Patricia Clarkson). Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Stoßen auf ihre Gastgeberin an: Bill (Timothy Spall), Tom (Cillian Murphy), Jinny (Emily Mortimer) und April (Patricia Clarkson). Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Janet (Kristin Scott Thomas) ist als Gesundheitsministerin nominiert worden. Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Haben unterschiedliche Auffassungen von Emanzipation: Jinny (Emily Mortimer, l.) und Martha (Cherry Jones). Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Gottfried (Bruno Ganz) tröstet Bill (Timothy Spall, l.). Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Hinter den Kulissen: Regisseurin Sally Potter (M.) mit Emily Mortimer (l.) und Cherry Jones. Fotos: Adventure Pictures WELTKINO
Regisseurin Sally Potter erklärt Bruno Ganz, wie sie sich seine Rolle vorstellt. Fotos: Adventure Pictures WELTKINO

Bruno Ganz im Drehfieber

Sally Potters Film spielt in Echtzeit (nur 71 Minuten) und in Schwarz-weiß – ein unbequemes Experiment, welches im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale uraufgeführt wurde. Der Film fährt alle Geschütze auf: Abrechnung mit Rollenklischees, Schlagabtausch im Rekordtempo und vor allem viel Sprachwitz. Und mitten drin, ein völlig entspannter Bruno Ganz. Der Schweizer Schauspieler arbeitet derzeit Nonstopp. Sein Film: "In Zeiten des abnehmenden Lichts" startete erst am 1. Juni. Dieses Jahr wurde er mit dem Schweizer Filmpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Rente kann warten

Bruno Ganz macht es vor. Genau wie Mario Adorf (86), der im letzten Jahr in zwei Filmen zu sehen war, und Peter Simonischek, der 2016 sogar in sechs Produktionen mitspielte, wollen die Top-Schauspieler weiter vor der Kamera stehen. Friedrich von Thun feierte am 30. Juni seinen 75. Geburtstag und betonte noch mal, wie sehr er die Arbeit vermissen würde. Und auch Henry Hübchen meinte anlässlich seines 70. Geburtstag im Februar, dass er vom Ruhestand nichts hält. Der Zuschauer dankt es Ihnen. Denn mit zunehmenden Alter sind die Stars wählerischer bei ihren Rollenangeboten - sie wollen einfach keine Zeit mit schlechten Filmen vergeuden.

GOLDENE KAMERA zeigt die besten Schauspieler über 70. Wer ist Ihr Liebling?

Die besten Free-TV-Premieren der Woche

Das sind die besten Free-TV-Premieren in der TV-Woche vom 3. bis 9. Juli in Bildern.
Montag, 3. Juli: "The Imitation Game" (20.15 Uhr, Das Erste). Foto: © ARD Degeto/Black Bear Pictures
Montag, 3. Juli: "Lucy" (22.15 Uhr, ZDF). Foto: ZDF / Jessica Forde
Dienstag, 4. Juli: "Die Maßnahme" (22.45 Uhr, Das Erste). Foto: Screenshot Vimeo
Dienstag, 4. Juli: "Die Abmachung" (0.30 Uhr, Das Erste). Foto: © WDR/Frank Dicks
Mittwoch, 5. Juli: "Birnenkuchen mit Lavendel" (20.15 Uhr, Das Erste). Foto: © ARD Degeto/Neue Visionen Medien
Mittwoch, 5. Juli: "Geron" (23.05 Uhr, Arte). Foto: © MK2 Films
Samstag, 8. Juli: "Antons Fest" (23.25 Uhr, BR). Foto: BR/Dominik Berg
In der TV-Woche vom 3. bis 9. Juli knackt Benedict Cumberbatch in "The Imitation Game" den Nazi-Code und Scarlett Johansson wird in "Lucy" zur übermenschlichen Kampfmaschine.
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