So spannend wird der deutsche TV-Herbst

Diese TV-Highlights werden uns im Herbst 2017 begeistern.
"Das Verschwinden" mit Elisa Schlott, li. und Julia Jentsch (ab Herbst 2017, Das Erste).
"Der 7. Tag" (Herbst 2017, ZDF) mit Sibylle Thalheim (Stefanie Stappenbeck).
"Schuld 2" mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel (Herbst 2017, ZDF).
"Jürgen - Heute wird gelebt" mit Heinz Strunk und GOKA-Preisträger Charly Hübner (ab 20. September, 20.15 Uhr, Das Erste).
"Der Sohn" (6. September 2017, Das Erste) mit Stephan (Nino Böhlau).
"Das Leben danach" (27. September, 20.15 Uhr, Das Erste) mit Jella Haase. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
"Tod im Internat" (Herbst 2017, ZDF) mit Isabell Moosbach (Nadja Uhl).
Neuer "Tatort - Schwarzwald" (Herbst 2017, Das Erste), neues Ermitlerduo: Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau).
"Kästner und der kleine Dienstag" (Ende 2017, Das Erste) mit Florian David Fitz in der Rolle des Moralisten Kästner.
"Harrys Insel" (Ende 2017, Das Erste) mit Wolfgang Stumph (Rolle Harry), Katrin Sass (Rolle Susan), Philipp Rafferty (Rolle Jason) und Cosima Henman (Rolle Jennifer) (v.i.).
So auf Erden (Herbst 2017, Das Erste) mit Edgar Selge als Pastor Johannes.
Der Zweiteiler "Brüder" (Herbst 2017, Das Erste) erzählt die Gegenläufigkeit zweier Lebenslinien.
"Himmel und Hölle" (Oktober 2017, ZDF) mit Maximilian Brückner als Martin Luther und Joachim Król als Albrecht von Brandenburg.
"Die Puppenspieler" (Das Erste, Ende 2017) mit Herbert Knaup als Jakob Fugger und Samuel Schneider als Klosterschüler Richard.
Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" (1., 2.,3. Oktober, ZDF) mit Tobias Moretti und Jannis Niewöhner.
"Chaussée d'amour" (ab 5. September, ZDFneo) mit Tiny Bertels als Sylvia.
Sara (Chiara Schoras, l.), Pubertier Carla (Mia Kasalo, 2.v.l.), Papa Jan (Pasquale Aleardi) und Sohn Nick (Levi Eisenblätter) in "Das Pubertier - Die Serie" (ab 7. Septmeber 2017, 20.15 Uhr)
Das ZDF zeigt die 6-teilige Serie "Zarah" ab dem 7. September, 21.00 Uhr, mit Claudia Eisinger als Zarah Wolf.
"Babylon Berlin" (Sky, ab 13. Oktober 2017 und ab 2018 im Ersten) mit Liv Lisa Fries als Stenotypistin Charlotte Ritter.
Falk" (dienstags um 20.15 Uhr, Herbst 2017, Das Erste) mit Fritz Karl als Anwalt Falk und Mira Bartuschek als Offergelds Tochter Sophie.
In "Die Lobbyistin (ab 15. November, ZDFneo) wechselt die junge Bundestagsabgeordnete Eva Blumenthal (Rosalie Thomass) den Arbeitgeber. Ihr zukünftiger Chef: Wolfgang Zielert (Bernhard Schir).
Das Ensemble von der Serie "Dark" (Netflix, voraussichtlich 4. Quartal 2017) am Set.
Wir stellen die deutschen TV-Highlights vor, die uns bis Ende des Jahres 2017 erwarten und hoffentlich bestens unterhalten werden.

Serien liegen voll im Trend und sind die neue Königsdisziplin im TV. Die kommenden Serien von ARD, ZDF, Netflix oder Amazon zeigen eindrucksvoll, dass sie es mit amerikanischen Produktionen aufnehmen können. Mit Spannung erwartet wird Tom Tykwers Großprojekt "Babylon Berlin" mit Liv Lisa Fries und Volker Bruch in den Hauptrollen.

"Babylon Berlin"-Star Liv Lisa Fries im Interview

Zum ersten Mal produzieren die öffentlich rechtliche ARD und der Bezahlsender Sky gemeinsam eine deutsche Serie. Ab Oktober 2017 zeigt Sky die 40 Millionen Euro teure Produktion, 2018 wird "Babylon Berlin" als Free-TV-Premiere im Ersten gezeigt. Das ZDF macht ab dem 7. September den Donnerstag zum Serientag und sendet mit "Das Pubertier - Die Serie" und "Zarah" gleich zwei Serien hintereinander. Die erste deutsche Netflix-Eigenproduktion "Dark" realisieren Max Wiedemann und Quirin Berg für den Streaming-Anbieter. Sie soll noch Ende des Jahres auf Abruf bereit stehen. Und das ZDF setzt auf eine 2. Staffel von "Schuld" nach Ferdinand von Schirach (ab 25. September, 21.15 Uhr) mit Iris Berben, Jürgen Vogel, Josefine Preuß und Martin Brambach.

Martin Brambach über seine Rolle in "Anatomie"

Spätestens seit dem Erfolg von "Ku'damm 56" oder "Honigfrauen" ist klar, auch historische Filme kommen gut bei den Zuschauern an. Zum Reformationsjubiläum 2017 sendet das ZDF den Zweiteiler "Himmel und Hölle", der zeigt, wie Luthers 95 Thesen auch dank des Buchdrucks ein politisches Beben auslösen. Das Erste entführt die Zuschauer mit dem Zweiteiler "Der Puppenspieler" ins Jahre 1484. Darin spielt GOLDENE KAMERA-Preisträger Herbert Knaup den Augsburger Kaufmann Jakob Fugger. Ins Berlin der 20er Jahre entführt der Spielfilm "Kästner und der kleine Dienstag" mit Florian David Fitz.

Dauerbrenner im TV sind Krimis. Mit den ARD-Filmen "Sanft schläft der Tod", "Das Verschwinden" und "Der Sohn" sowie den ZDF-Produktionen "Tod im Internat" und "Der 7. Tag" kommen die Zuschauer voll auf ihre Kosten. Mit Spannung erwartet wird auch der neue Schwarzwald -"Tatort" mit dem neuen Ermittler-Duo Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedeman Berg (Hans-Jochen Wagner). Der "Tatort: Goldbach" feiert im Oktober 2017 TV-Premiere.

Unterhaltsam wird es im TV-Herbst 2017 mit dem Spielfilm "Jürgen - Heute wird gelebt" (20. September, 20.15 Uhr, Das Erste) von und mit Heinz Strunk, der bekannt für seinen Humor ist.

TV-Filme 2017

"Der Sohn" (Das Erste, 6. September 2017)

Katharina (Mina Tander) kümmert sich sehr fürsorglich um ihren asthmakranken Sohn Stefan (Nino Böhlau). Doch der ist mit seinen 16 Jahren genervt von seiner Helikopter-Mutter und auf der Suche nach etwas Anderem. Auf nächtlichen Streifzügen durch die Stadt erschreckt er Frauen, begafft Prostituierte vor einem Bordell und beobachtet Liebespaare beim Sex. Als in ihrem kleinen Wohnort erst eine und dann noch eine zweite junge Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fallen, schöpft Katharina einen furchtbaren Verdacht.

"Jürgen - Heute wird gelebt" (20. September, 20.15 Uhr, Das Erste)

Lars Jessen verfilmte das gleichnamige Buch von Heinz Strunk, der auch in der Titelrolle als Pförtner Jürgen Dose zu sehen ist. Er und sein im Rollstuhl sitzender Freund Bernd Würmer (Charly Hübner, GOLDENE KAMERA 2013) sind auf der Suche nach der Frau fürs Leben. Keine einfache Aufgabe für die beiden Eigenbrötler ohne jegliche sozialen Kompetenzen. Als selbst ein Versuch mit Speed-Dating scheitert, scheint es nur noch eine Hoffnung zu geben: "EuropLove" - eine Partnervermittlung für osteuropäische Frauen. Per Katalog suchen sie sich ihre Zukünftigen aus und reisen mit dem Bus zu ihnen nach Stettin. Mit an Bord ist die Dolmetscherin Anja (Friederike Kempter), an der Bernd großen Gefallen findet. Doch die scheint sich außerordentlich gut mit Jürgen zu verstehen, was bei Bernd zu Eifersucht und Missmut führt. Als er dann noch aufgrund eines platten Rollstuhlreifens verspätet zu seinem Date kommt und Jürgen sich bei der Dame für ihn ausgibt, kippt die Stimmung endgültig ...

"Das Leben danach" (27. September, 20.15 Uhr, Das Erste)

Thomas (Martin Brambach) versucht seiner Tochter Antonia (Jella Haase) zu helfen. Doch auch er stößt an die Grenzen der Belastbarkeit. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Bei der Duisburger Loveparade kämpft Antonia (Jella Haase) um ihr Leben. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia Schneider (Jella Haase) lernt den Taxifahrer Sascha Reinhardt (Carlo Ljubek) kennen, dessen Leben ebenfalls vor sieben Jahren zerbrach. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Auch sieben Jahre nach der Katastrophe ist Antonia (Jella Haase) immer noch unfähig, ein normales Leben zu führen. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Trigger wie Polizeisirenen oder die Farbe Rosa lösen Panikattacken und Flashbacks bei Antonia (Jella Haase) aus. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Sascha (Carlo Ljubek) lebt von seiner Frau Maria (Charlotte Bohning) und Sohn Jasper (Jeremias Meyer, hinten) getrennt. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) und Sascha (Carlo Ljubek) kommen sich näher. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Auch Antonias Vater Thomas (Martin Brambach) und Stiefmutter Kati (Christina Große) sind mit ihren Kräften am Ende. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) – an der Gedenkstätte für die Opfer der Katastrophe. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Sascha (Carlo Ljubek) behauptet, dass auch er bei der Loveparade-Katastrophe dabei war. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) sucht Kontakt zu Sascha (Carlo Ljubek). Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) baggert Saschas Sohn Jasper (Jeremias Meyer) an. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) lernt den Taxifahrer Sascha Reinhardt (Carlo Ljubek) besser kennen. Foto: WDR/Alexander Fische
Verzweifelt: Antonia (Jella Haase) und Sascha (Carlo Ljubek). Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Suchen Frieden: Antonia (Jella Haase) und Sascha (Carlo Ljubek). Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Als Antonia (Jella Haase) Sascha (Carlo Ljubek) als Lügner enttarnt, plant sie Rache. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen

Kurz vor dem Abi will Antonia (Jella Haase) noch mal richtig feiern. Doch dann ist sie gefangen im Tunnel der Loveparade und wird fast zerquetscht. Auch sieben Jahre nach dieser Katastrophe bekommt Antonia ihr Leben nicht wieder in die gewohnte Bahn. Sie ist schwer traumatisiert, völlig destruktiv und wie sie selber sagt: "kaputt". Ihr Vater Thomas (Martin Brambach), ihre Stiefmutter Kati (Christina Große) und ihre beste Freundin Betty (Anna Drexler) sind mit Antonias Verhalten überfordert. Der einzige Lichtblick: Taxifahrer Sascha (Carlo Ljubek). Er behauptet auch Opfer des Loveparade-Unglücks zu sein. Aufopfernd steht er Antonia zur Seite. Doch dann erkennt Antonia, dass er sie belogen hat. Das löst in ihr eine neue Gefühlswelle voller Schmerz und Hass aus...

"Tod im Internat" (Herbst 2017, ZDF)

Die Tochter eines hohen Verfassungsschutzbeamten (Joachim Król) verschwindet spurlos aus dem Elite-Internat Erlengrund. Als verdeckte Ermittlerin wird Isabell Moosbach (Nadja Uhl) als Lehrerin Karla Parker in das Internat eingeschleust. Ihre wahre Identität kennen nur der örtliche Kriminalhauptkommissar Sellinger (Hanno Koffler) und ihre Vorgesetzten. Als plötzlich ein Schüler erschossen wird, versucht sie mit Sellinger das Verbrechen aufzuklären. Die Spuren führen zu geheimnisvollen Geldflüssen aus der Schweiz und der DDR, zu einem Polizisten-Mord in den achtziger Jahren an der Frankfurter Startbahn West, zu einem mysteriösen Verkehrsunfall in Indien und nicht zuletzt in Karlas eigene Vergangenheit.

"Der 7. Tag" (Herbst 2017, ZDF)

Der Tag beginnt wie ein Albtraum: Sibylle Thalheim (Stefanie Stappenbeck) wacht in einem fremden Hotelzimmer auf. Neben ihr liegt ein blutiges Messer. Sie selbst ist blutverschmiert, das Zimmermädchen hält sie für die Mörderin eines Hotelgastes. Die Polizei ist im Anmarsch. Sibylle erinnert sich an nichts, gerät in Panik und flieht. Sibylle muss ihre Erinnerung zurückgewinnen, um die Wahrheit herauszufinden. Und je näher sie dieser kommt, desto gefährlicher wird sie für den Täter - und er für sie. In den Hauptrollen spielen Stefanie Stappenbeck, Marcus Mittermeier, Katharina Schüttler, Henning Baum, Josefine Preuß und Steve Windolf. Regie führt Roland Suso Richter.

Neuer Schwarzwald "Tatort: Goldbach" (Oktober 2017, 20.15 Uhr, Das Erste)

v.l.: Martin Benzinger (Shenja Lacher), Jens Reutter (Godehard Giese), Hauptkommissarin Franziska Tobler (Eva Löbau) und Klaus Buchwald (Felix Knopp).
Das Ermitlerduo im Einsatz Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau).
Der Tod eines Mädchens und das Verschwinden eines Jungen löst in einer kleinen Siedlung Trauer und angsterfülltes Suchen aus.
Hauptkommissar Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner).
Hauptkommissarin Franziska Tobler (Eva Löbau).
Hauptkommissarin Franziska Tobler (Eva Löbau) mit Martin Benzinger (Shenja Lacher).
Hauptkommissar Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) steht vor einem rätselhaften Waffendepot in der Nähe des Tatortes.
Eva Löbau als Hauptkommissarin Franziska Tobler, Hans-Jochen Wagner als Hauptkommissar Friedemann Berg ermitteln für den SWR im Schwarzwald.

Das neue "Tatort"-Team wird von Freiburg aus in der gesamten Region ermitteln. Ihr erster Fall führt die beiden Kommissare Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedeman Berg (Hans-Jochen Wagner) in eine idyllische Schwarzwaldgemeinde, beliebter Wohnort junger Familien, deren Kinder dort in einem friedlichen sozialen Umfeld aufwachsen sollen. Diese Illusion zerbirst, als eine Elfjährige erschossen wird und der Nachbarsjunge verschwindet. Während der angespannten Suche nach dem Jungen und der Mordermittlungen stellt sich heraus, dass sich in dem Ort erstaunlich viele Handfeuerwaffen finden lassen.

"Kästner und der kleine Dienstag" (21. Dezember, Das Erste)

Berlin 1929: Gerade hat Erich Kästner (Florian David Fitz) sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive" auf den Markt gebracht, das sich in kürzester Zeit zum Bestseller entwickelt. Der achtjährige Hans-Albrecht Löhr (Nico Ramon Kleemann) schreibt Kästner einen glühenden Fanbrief. Über die Jahre entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen dem Schriftsteller und Hans, die durch die Machtergreifung der Nazis auf eine harte Probe gestellt wird. Kästners Bücher werden verboten und aus Hans wird ein "Primaner in Uniform" - für den Pazifisten Kästner fast unerträglich.

"Harrys Insel" (Ende 2017, Das Erste)

Harry (Wolfgang Stumpf) will aussteigen. Auf einer kleinen kanadischen Insel möchte er zurückgezogen in einer Holzhütte leben. Doch dort trifft er auf die gleichaltrige Susan (Katrin Sass), die ihn mit vorgehaltenem Gewehr aus seiner Hütte vertreibt und behauptet, die Insel gehöre ihr. Aber Harry hat den weiten Weg nicht gemacht, um sich so einfach verjagen zu lassen. Im Clinch mit Susan muss er kräftig einstecken, denn sie hat keine Angst – weder vor wilden Bären noch vor ihm. Doch Harry kann und will seinen Traum vom einsamen Leben in der Natur nicht aufgeben – und setzt alles daran, Susan so schnell wie möglich loszuwerden.

"Sanft schläft der Tod" (7. Oktober 2017, 20.15 Uhr, Das Erste)

Trailer zu "Sanft schläft der Tod"

Während eines Segelurlaubs auf Rügen werden die beiden Kinder des Ehepaares Anja (Marleen Lohse) und Frank Mendt (Fabian Busch) entführt. Vergeblich warten ihre Eltern auf eine Nachricht oder Lösegeldforderungen, auch die Polizei tappt im Dunkeln. Ausgerechnet durch den heruntergekommenen Großvater Herbert Winter (Manfred Zapatka) kommt Bewegung in den Fall: Der ehemalige Stasi-Mitarbeiter sieht Ähnlichkeiten zur einer Entführung noch zu DDR-Zeiten. Widerwillig begibt sich Frank mit seinem verhassten Vater auf diese Spur und in die eigene Vergangenheit. Tatsächlich kommen sie gemeinsam einem Serienkiller auf die Fährte. Was sie aber noch nicht ahnen: Bei dessen Psychospiel geht es nicht allein um das Leben der beiden Kinder – und es bleibt nur wenig Zeit.

"So auf Erden" (4. Oktober 2017, 20.15 Uhr, Das Erste)

Das tiefgläubige Ehepaar Johannes (Edgar Selge, GOLDENE KAMERA 2007) und Lydia (Franziska Walser) nehmen den kranken und, wie sie herausfinden, drogenabhängigen Musiker Simon (Jannis Niewöhner) bei sich auf. Für die beiden ist dies ein Werk der Barmherzigkeit. Doch die zunehmende Nähe zum schwulen Simon weckt in Johannes seine seit Jugendtagen unterdrückte Homosexualität. Und stürzt ihn damit in einen tiefen Konflikt. Für viele in der bibeltreuen Glaubensgemeinschaft ist Homosexualität nach wie vor eine Sünde, gegen die angekämpft werden muss. Und das tut Johannes nun auch mit allen Mitteln, die die Gemeinschaftvorsieht, und trotz ihrer tiefen Kränkung unterstützt ihn Lydia. Doch was wird, wenn weder Gebete noch der Einsatz eines Arztes etwas ändern?

Mehrteiler 2017

Zweiteiler "Brüder" (Herbst 2017, Das Erste)

Die Freunde Jan und Tariq teilen sich eine Wohnung in Stuttgart. Während sich Student Jan auf einer Sinnsuche befindet und sich immer mehr dem radikalsalafistischen Islamprediger Abadin Hasanovic annähert, bemüht sich Tariq um eine Stelle als Assistenzarzt und versucht, seine aus Syrien geflüchtete Familie nach Deutschland zu holen. Jan will Tariq dabei helfen und bringt Hasanovic dazu, ihnen gegen Geld eine Reise durch das vom Islamischen Staat kontrollierte Kriegsgebiet nördlich von Aleppo zu ermöglichen. Ohne es zu ahnen, zieht Jan dadurch die Aufmerksamkeit von Terrorfahndern des Landeskriminalamtes auf Tariq und sich. In der Folge wird Tariq als Informant angeworben. Er soll die salafistische Szene um Hasanovic und schließlich auch Jan beobachten. Unter diesen Vorzeichen brechen die Freunde nach Syrien auf. Es beginnt eine Reise, die ihr Leben für immer verändern wird.

Zweiteiler "Himmel und Hölle" (Oktober 2017, ZDF)

Zum Reformationsjubiläum 2017 schildert der ZDF-Zweiteiler, wie Luthers 95 Thesen auch dank des Buchdrucks ein politisches Beben auslösen. Die Kirche schlägt zurück und exkommuniziert den Wortführer. Als Luther seine Thesen aber selbst vor dem Kaiser nicht widerruft, ist die Reformation nicht mehr aufzuhalten. Neben Maximilian Brückner und Jan Lennart Krauter sind außerdem Johannes Klaußner, Joachim Król, Armin Rohde, Rüdiger Vogler, Fabian Hinrichs, Christoph Maria Herbst, Anna Schudt, Aylin Tezel, Frida-Lovisa Hamann, Peter Lerchbaumer, Johanna Gastdorf und Arnd Klawitter zu sehen.

Zweiteiler "Die Puppenspieler" (Das Erste, Ende 2017)

Deutschland im Jahre 1484. Klosterschüler Richard (Samuel Schneider) muss zusehen, wie seine Mutter vom Großinquisitor willkürlich der Hexerei beschuldigt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Durch den Augsburger Kaufmann Jakob Fugger (Herbert Knaup, GOLDENE KAMERA 2005) wird Richard selbst vor der Verfolgung gerettet. Fugger bremst den Jungen in seinen Rachegedanken und lehrt ihn, wie man zum Erfolg kommt, indem man kontrolliert im Hintergrund die Fäden zieht. Während Fugger so seinen Einfluss auf Kirche und Krone gezielt ausbaut, um sein Vermögen zu mehren, verliert auch Richard sein Ziel nicht aus den Augen.

Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" (Herbst 2017, ZDF)

Maximilian (Jannis Niewöhner, vorne links) und Marie de Bourgogne (Christa Theret) machen sich mit Ihrem Gefolge auf den Weg.
Maximilian (Jannis Niewöhner) soll aus Machtgründen Marie de Bourgogne (Christa Théret) heiraten.
Marie de Bourgogne (Christa Théret) hat ihren eigenen Kopf und will zunächst gegen jedes Gesetz alleine regieren.
Maximilian (Jannis Niewöhner, r.) bespricht sich mit seinem besten Freund Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl, l.) , wie er nun am Besten vorgehen soll.
Marie de Bourgogne (Christa Theret) und Maximilian (Jannis Niewöhner) bekommen ein Kind königlicher Abstammung. Im Hintergrund: Erzbischof de Clugny (Rüdiger Vogler).
Maximilian (Jannis Niewöhner).
Ulrich Fugger (Martin Wuttke), Philipp De Commynes (Nicolas Wanczycki).
Marie de Bourgogne (Christa Theret) soll ein Schriftstück unterzeichnen.
Franchois Coppenhole (Christoph Luser).
Johanna von Hallewyn (Miriam Fussenegger), Marie de Bourgogne (Christa Theret), Margareta von York (Alix Poisson).
Philipp De Commynes (Nicolas Wanczycki), Ulrich Fugger (Martin Wuttke).
Maximilian (Jannis Niewöhner).
Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl).
Kaiser Friedrich III (Tobias Moretti).
Georg Rudolfer (Harald Windisch), Haug von Werdenberg (Johannes Krisch).
Marie de Bourgogne (Christa Theret) versucht sich von Adolf von Egmond (Fritz Karl) zu befreien, der sie in einem Gang am Arm ergriffen hat.
Georg Rudolfer (Harald Windisch) in einem Wirtshaus.
Auf dem Kampffeld: Georg Rudolfer (Harald Windisch) und Bertram (Aaron Friesz).
Dauphin Charles (Max Baissette) ist kampfbereit.
Johanna von Hallewyn (Miriam Fussenegger) und Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl).
Maximilian (Jannis Niewöhner)
Margareta von York (Alix Poisson), Erzbischof de Clugny (Rüdiger Vogler), Marie de Bourgogne (Christa Theret) und Maximilian (Jannis Niewöhner) bei der Taufe des königlichen Kindes.

"Der Herzog ist tot! Es lebe die Herzogin!" heißt es 1477 am Genter Hof – doch als Frau kann Maria von Burgund (Christa Théret) nicht herrschen, nur ein Mann darf regieren. Am Wiener Hof weiß Friedrich III. (Tobias Moretti), der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, dass der Reichtum Burgunds der Schlüssel zur Macht ist. Er verlangt von seinem Sohn Maximilian (Jannis Niewöhner), dass er um Marias Hand anhält. Auch Friedrichs Gegenspieler, Ludwig XI. von Frankreich (Jean-Hugues Anglade), plant, seinen Sohn mit der jungen Herzogin zu verehelichen. Aber Maria von Burgund hat ihren eigenen Kopf und will zunächst gegen jedes Gesetz alleine regieren. Auch Maximilian weigert sich, Spielball politischer Ambitionen zu werden und die Notlage einer jungen Frau zum Vorteil seines verhassten Vaters zu nutzen. Der Kampf um die Vorherrschaft in Europa hat jedoch längst begonnen. So lernen die Herzogin und der österreichische Erbprinz schnell, wie man überlebt und wie man herrscht. Nur auf eines sind die beiden nicht vorbereitet: auf die Liebe, die sie füreinander empfinden.

Vierteiler "Das Verschwinden" (voraussichtlich Ende Oktober 2017, Das Erste)

In einer Kleinstadt nahe der tschechischen Grenze, verschwindet die zwanzigjährige Janine Grabowski (Elisa Schlott). Während vieles darauf hindeutet, dass sie klammheimlich ihrer Heimat den Rücken kehren wollte, ist ihre Mutter Michelle (Julia Jentsch) überzeugt, dass Janine etwas zugestoßen sein muss. Die Vermisstenanzeige verschwindet allerdings schnell in den Akten der Polizei. Niemand mag an ein Verbrechen glauben, nicht hier. So ist Michelle gezwungen, sich auf eigene Faust auf die Suche zu machen. Die Hauptrollen spielen Julia Jentsch, Sebastian Blomberg, Nina Kunzendorf, Elisa Schlott, Johanna Ingelfinger, Saskia Rosendahl, Isabella Bartdorff, Martin Feifel, Mehmet Atesci, Godehard Giese, Stephan Zinner und Judith Engel. Die Ausstrahlung der Miniserie von Hans-Christian Schmid erfolgt in 4 x 90 Minuten im Ersten.

TV-Serien im Herbst 2017

10-teilige Dramaserie "Chaussée d'amour" (ab 5. September, 21.45 Uhr, ZDFneo)

Sylvia (Tiny Bertels) verlässt ihren Mann und zieht mit ihren Kindern aus der beschaulichen Vorstadt. Ihr Vater, zu dem sie jahrelang keinen Kontakt hatte, hat ihr ein Haus vererbt – allerdings handelt es sich dabei um das Bordell „Cats“. Während die ehemalige Hausfrau beginnt, sich im Rotlichtmilieu ein eigenständiges Leben aufzubauen, führen Ermittlungen in einem alten Fall Kommissar Ludo in Sylvias Haus.

"Das Pubertier - Die Serie" (ab 7. September 2017, 20.15 Uhr, ZDF)

Sara (Chiara Schoras, l.), Pubertier Carla (Mia Kasalo, 2.v.l.), Papa Jan (Pasquale Aleardi) und Sohn Nick (Levi Eisenblätter) albern herum. Aber wehe, das Pubertier bricht aus! Foto: © ZDF / Britta Krehl
Sara Maybacher (Chiara Schoras), Carla Maybacher, (Mia Kasalo), Jan Maybacher (Pasquale Aleardi). Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan Maybacher (Pasquale Aleardi), Carla Maybacher, (Mia Kasalo), Sara Maybacher (Chiara Schoras). Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Kasalo) stürmt aus der Wohnung und telefoniert aufgeregt mit ihrer Freundin Lisa. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Kasalo) befragt ihre Eltern welchen Look zur Wahl als Klassensprecherin passt. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Nick (Levi Eisenblätter, l.) fragt panisch seinen Vater Jan (Pasquale Aleardi, r.), wo seine Mutter ist. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi, M.) will Moritz (Valentin Oppermann, l.) auf den Zahn fühlen, wie er zu seiner Tochter Carla steht. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi) hat gerade erfahren, dass seine Eltern sich trennen. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Gisela (Gisela Schneeberger) ist tief getroffen von der Trennung ihres Mannes. Jan (Pasquale Aleardi) versucht, sie zu trösten. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi) debattiert mal wieder mit seiner Architekten-Schwester Julia (Henriette Richter-Röhl) auf der Baustelle. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Nach einer Schlägerei kühlt Carla (Mia Kasalo) ihrem Vater Jan (Pasquale Aleardi) seine Wange. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Sara (Chiara Schoras) und Jan (Pasquale Aleardi) freuen sich gemeinsam über Nachwuchs. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi) versucht in Ruhe zu arbeiten. Während die Putzfrau lautstark Staub saugt. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi, l.) bettelt seinen Vater Eberhard (Dietrich Hollinderbäumer, r.) um Geld an. Aber der kauft lieber ein neues Bett für sich und seine neue Freundin. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi, l.) gesteht seinem Vater Eberhard (Dietrich Hollinderbäumer, r. ), dass er Geld braucht, weil sie nochmal Nachwuchs bekommen. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Oma Gisela (Gisela Schneeberger, M.) freut sich über den Nachwuchs und zeigt ihre mitgebrachten Babysachen Sara (Chiara Schoras, l.) und Jan (Pasquale Aleardi, r.). Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Casalo) wirft Jan (Pasquale Aleardi) an den Kopf, dass er zu alt sei, um noch mal Vater zu werden. Sie will deshalb ausziehen und packt ihre Sachen. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Kasalo, l. ) will bei Oma Gisela (Gisela Schneeberger, 2. vl.) einziehen. Ihre Eltern Jan (Pasquale Aleardi, 2. vr.) und Sara (Chiara Schoras, r.) wollen das verbieten. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi) und Sara (Chiara Schoras) freuen sich auf das Baby. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Den Abend bei ihrer Oma Gisela (Gisela Schneeberger, l.) hatte Carla (Mia Kasalo, r.) sich anders vorgestellt. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Kasalo) und Jan (Pasquale Aleardi) müssen im Krankenhaus warten. Sie fragt ihren Vater, ob sie ein Wunschkind war. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Der Arzt (Ralf Lindermann, r.) klärt Jan (Pasquale Aleardi, l) über den Zustand seiner Eltern auf. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi) hat Pudding für Carla (Mia Kasalo). Etwas Süßes zur Versöhnung. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Sohn Nick (Levi Eisenblätter, M.) schläft gerne nochmal bei Papa Jan (Pasquale Aleardi, l.) und Mama Sara (Chiara Schoras, l.) am Ende eines aufregenden Tages. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi, r.) will den Grill zurückbringen und trifft auf die beiden Turteltäubchen Heidi (Annette Frier) und Eberhard (Dietrich Hollinderbäumer, m). Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Kasalo, l.) bekommt Besuch von ihrem Schwarm und will auf keinen Fall, dass ihre peinlichen Eltern Sara (Chiara Schoras, m) und Jan (Pasquale Aleardi) sich zeigen. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Carla (Mia Kasalo, l.) weint, weil sie keine sturmfreie Bude hat. Ihre Mutter Sara (Chiara Schoras, r.) versucht sie zu trösten. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi, vh.) öffnet die Tür, seinen Schwester Julia (Henriette Richter-Röhl, l.) und seine Mutter Gisela (Gisela Schneeberger, r.) stehen wutentbrannt davor. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Jan (Pasquale Aleardi) will verhindern, dass seine Mutter Gislea (Gisela Schneeberger) die Wohnung betritt. Sein Vater ist mit seiner neuen Freundin dort. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Turbulentes Familienchaos: Gisela (Gisela Schneeberger, r.) trifft erstmals auf die neue Freundin (Annette Frier, l) ihre Mannes Eberhardt (Dietrich Hollinderbäumer, 2.v.l.). Julia (Henriette Richter-Röhl, 3.v.l.) behauptet Jan habe eine Affäre. Sara (Chiara Schoras, 3. v.r.) und Jan (Pasquale Aleardi, 2.v.r.) fallen aus allen Wolken. Foto: © ZDF / Britta Krehl
Sara (Chiara Schoras) bittet Jan (Pasquale Aleardi) den Grill seinem Vater zurückzubringen. Nick (Levi Eisenblätter) will los zu Schule. Foto: © ZDF / Britta Krehl

Wenn aus bezaubernden Wesen plötzlich unberechenbare Monster werden: Vater Jan (Pasquale Aleardi), Mutter Sara (Chiara Schoras) und das Pubertier Carla (Mia Kasalo) stecken mittendrin im Härtetest: die Pubertät. Für "Außenstehende" ein großer Spaß, für die Familie Maybacher eine echte Herausforderung. In sechs Folgen, frei nach dem gleichnamigen Bestseller von Jan Weiler, geht es um ihre Probleme, ihre Sorgen, ihr Chaos.

6-teilige Serie "Zarah" (ab 7. September, 21.00 Uhr, ZDF)

Zarah Wolf (Claudia Eisinger) steht Rede und Antwort in der Talkshow "...nachgefragt!". Foto: ZDF / Georges Pauly
1973: Die engagierte Journalistin Zarah Wolf (Claudia Eisinger) kämpft für die Emanzipation der Frau und gegen die patriarchalen Strukturen eines Wochenmagazins. Foto: ZDF / Jules Esick
v.l.: Wolfgang Schaffelgerber (Jörn Hentschel), Elke Beermann (Sarina Radomski), Jenny Olsen (Svenja Jung), Rudolf Mensing (Martin Horn), Georg Hartwig (Ole Puppe), Tom Balkow (Leon Ullrich), Brigitte Jansen (Theresa Underberg), Karin Simonis (Milena Dreißig). Foto: ZDF / Georges Pauly
Chefredakteur Hans-Peter Kerckow (Torben Liebrecht, l.) lernt seine neue Stellvertreterin Zarah Wolf (Claudia Eisinger, r.) kennen. Foto: ZDF / Georges Pauly
Zarah Wolf (Claudia Eisinger, l.) wird an ihrem ersten Arbeitstag von Chefsekretärin Brigitte Jansen (Theresa Underberg, r.) begrüßt. Foto: ZDF / Georges Pauly
Zarah Wolf (Claudia Eisinger, r.) und Ulrike Körber (Magdalena Helmig, 2. v. r.) empfangen die Frauen zur Busfahrt nach Holland. Foto: ZDF / Georges Pauly
Elke Beermann (Sarina Radomski, l.) freut sich, mit der bekannten Buchautorin Zarah Wolf (Claudia Eisinger, m.) arbeiten zu dürfen, Karin Simonis (Milena Dreißig, r.) lächelt beide an. Foto: ZDF / Georges Pauly
Zarah (Claudia Eisinger, l.) und Jenny (Svenja Jung, r.) erinnern sich an ihr erstes Treffen in St. Tropez. Foto: ZDF / Georges Pauly
Olsen (Uwe Preuss, r.) will die unbequeme Zarah (Claudia Eisinger, l.) nach ihrem Alleingang in Sachen Titelbild loswerden. Foto: ZDF / Georges Pauly
Irmgard (Ellen Schlootz, m.) ist begeistert von dem Titelbild der neuen "Relevant"-Ausgabe. Foto: ZDF / Georges Pauly
Sybille (Katharina Behrens, r.) überlegt sich griffige Parolen für die Transparente, während Ulrike (Magdalena Helmig, l.) die Busfahrt organisiert. Foto: ZDF / Georges Pauly
"Frauen gemeinsam stark" - so lautet das Motto des Frauenforums, in dem Zarah Wolf (Claudia Eisinger) das Zepter in der Hand hält. Foto: ZDF / Georges Pauly
"Mein Bauch gehört mir" - Zarah Wolf (Claudia Eisinger) setzt sich gegen die Demonstranten durch. Foto: ZDF / Georges Pauly
Der Talkmaster (Guido Broscheit, 2. v. r. ) hat interessante Gäste: Zarah Wolf (Claudia Eisinger, 2. v. l.) und einen Schauspieler (Jan Georg Schütte, r.). Foto: ZDF / Georges Pauly

Es ist das goldene analoge Zeitalter des Printjournalis­mus: 1973 in Hamburg. Der Verleger der Illustrierten "Relevant", Frederick Olsen (Uwe Preuss), holt die Frauenrechtlerin Zarah Wolf (Claudia Eisinger) ins Redaktionsteam. Als Journalistin will sie hier das Thema Emanzipation vorantreiben - und Karriere machen. Dafür muss sie sich aber erst einmal gegen ihre männliche Konkurrenz durchsetzen. Ein Kampf auf allen Ebenen für Gleichberechtigung. Was ist sie bereit für ihre Karriere und ihre politischen Ziel zu opfern?

Die erste Folge wird bereits zwei Wochen vor der TV-Premiere online zu sehen sein: ab 24. August 2017, 10.00 Uhr in der ZDF-Mediathek und exklusive Clips gibt's unter zarah.zdf.de

"Schuld 2" (25. September, 21.15 Uhr, ZDF)

Die zweite Staffel der erfolgreichen ZDF-Serie "Schuld" entsteht nach den Kurzgeschichten des Strafverteidigers und Bestsellerautors Ferdinand von Schirach, Regie führt Hannu Salonen. Die vier neuen Episoden à 45 Minuten ("Anatomie", "Kinder", "Familie" und "Das Cello") knüpfen an die erste Staffel von "Schuld" sowie an die ZDF-Miniserie "Verbrechen" an. Anwalt Friedrich Kronberg agiert im Zentrum des Spannungsfeldes, wer sich im juristischen wie auch moralischen Sinne schuldig gemacht hat. Zum Schauspieler-Ensemble gehören Iris Berben, Jürgen Vogel, Josefine Preuß, Lars Eidinger, Ruby O. Fee, Marcus Mittermeier, Natalia Belitski, Louis Hofmann, Jürgen Maurer, Martin Brambach, Tom Wlaschiha, Samuel Schneider und viele mehr.

"Babylon Berlin" (Sky, ab 13. Oktober 2017 und ab 2018 im Ersten)

Tom Tykwers Großprojekt sprengt alle Dimensionen. Für das in der deutschen TV-Branche bisher einmalige Jointventure zwischen der öffentlich rechtlichen ARD und dem Bezahlsender Sky sind 200 Drehtage angesetzt, 40 Millionen Euro Produktionskosten werden kolportiert. Als Drehbuch-Vorlage dient der gleichnamige Bestseller von Volker Kutscher. Im Mittelpunkt steht Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch), der im Berlin der 1920er-Jahre ermittelt. Mit dabei u.a. Matthias Brandt, Peter Kurth, Misel Maticevic, Hannah Herzsprung, Benno Fürmann, Lars Eidinger, Udo Samel, Fritzi Haberlandt.

6-teilige Serie "Falk" (dienstags um 20.15 Uhr, Herbst 2017, Das Erste)

Nach seiner Auszeit als Gastwirt, die mit einem finanziellen Reinfall endet, muss Falk (Fritz Karl) wieder in seinem alten Beruf als Jurist arbeiten, um Geld dazuzuverdienen. Mit seinem exzentrischen Auftreten und seiner bis an die Grenzen gehenden Arbeitsweise passt er eigentlich nicht in die seriöse Welt der Düsseldorfer Kanzlei "Offergeld & Partner". Offergelds Tochter Sophie (Mira Bartuschek), die eigentlich die Kanzlei leitet, ist im Leben wie im Beruf das genaue Gegenteil von Falk, mit dem sie nun Tag für Tag zusammenarbeiten muss. Dabei können beide nicht verhehlen, dass sich Gegensätze anziehen. Auch wenn sie ihr Bestes geben, sich das nicht anmerken zu lassen.

6-teilige Dramaserie "Die Lobbyistin" (ab 15. November, 21.45 Uhr, ZDFneo)

Die aufstrebende Politikerin Eva Blumenthal (Rosalie Thomass) wird schonungslos mit dem Politikbetrieb konfrontiert. Durch eine Intrige verliert sie ihr Bundestagsmandat und wechselt nach einem verlockenden Angebot die Seiten: Als Mitarbeiterin einer Lobbyagentur lernt sie schnell, wie Politik wirklich funktioniert. Und nicht nur das: Ihr neuer Arbeitgeber Wolfgang Zielert (Bernhard Schir) steckt hinter der Intrige, die ihre politische Karriere zerstört hat. Aber warum wurde sie auf die andere Seite geholt? Ist sie nur ein kleines Puzzleteil in einem großen Komplott, um die deutsche Energiewende zu verhindern?

"Dark" (Netflix, voraussichtlich 4. Quartal 2017)

Die erste deutsche Netflix-Eigenproduktion "Dark" erzählt eine Mystery-Geschichte um eine deutsche Kleinstadt, in der zwei Kinder verschwinden. Regisseur der ersten Staffel mit zehn einstündigen Folgen ist Baran bo Odar, der zuletzt mit den furiosen Cyber-Thriller "Who Am I" für Furore sorgte. Vor der Kamera sind u.a. Louis Hofmann, Oliver Masucci, Jördis Triebel, Mark Waschke, Karoline Eichhorn und Michael Mendl zu sehen.

GOKA-Event der Woche: "Ich und Kaminski"

Karl-Ludwig (Denis Lavant, Mi.) begleitet Kaminski (Jesper Christensen, li.) und Zöllner (Daniel Brühl, re.) ein Stück auf ihrer Reise nach Norddeutschland.
Der profilneurotische junge Kunstkritiker Sebastian Zöllner (Daniel Brühl) will eine Biografie über den Maler Manuel Kaminski schreiben.
Der unverschämte Zöllner (Daniel Brühl) begibt sich auf die Reise in das bayerische Bergdorf, in dem der ehemals weltberühmte Maler Manuel Kaminski zurückgezogen lebt.
Elke (Jördis Triebel) hat ihren erfolglosen Freund Sebastian kurzerhand vor die Tür gesetzt
Zöllner (Daniel Brühl) träumt von Kaminskis Tochter Miriam (Amira Casar).
Im Rahmen seiner Recherchen besucht Zöllner (Daniel Brühl, re.) auch Professor Mehring (Axel Neumann, Mi.) in seinem Atelier.
Zöllner (Daniel Brühl) träumt ist ziemlich angetan von Kaminskis Tochter Miriam (Amira Casar).
Kaminski (Jesper Christensen) trifft endlich seine totgeglaubte Jugendliebe Therese (Geraldine Chaplin) wieder.
Zöllner (Daniel Brühl, li.) und Kaminski (Jesper Christensen, re.).
Zöllner (Daniel Brühl, li.) und Kaminski (Jesper Christensen, re.)
Wolfgang Beckers Film "Ich und Kaminski" (21. Juli, 20.15 Uhr, Arte) verschafft dem Zuschauer einen komödiantisch-satirischer Einblick in den Kunstbetrieb.
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