GOKA-Event der Woche: "Ich und Kaminski"

Karl-Ludwig (Denis Lavant, Mi.) begleitet Kaminski (Jesper Christensen, li.) und Zöllner (Daniel Brühl, re.) ein Stück auf ihrer Reise nach Norddeutschland.
Der profilneurotische junge Kunstkritiker Sebastian Zöllner (Daniel Brühl) will eine Biografie über den Maler Manuel Kaminski schreiben.
Der unverschämte Zöllner (Daniel Brühl) begibt sich auf die Reise in das bayerische Bergdorf, in dem der ehemals weltberühmte Maler Manuel Kaminski zurückgezogen lebt.
Elke (Jördis Triebel) hat ihren erfolglosen Freund Sebastian kurzerhand vor die Tür gesetzt
Zöllner (Daniel Brühl) träumt von Kaminskis Tochter Miriam (Amira Casar).
Im Rahmen seiner Recherchen besucht Zöllner (Daniel Brühl, re.) auch Professor Mehring (Axel Neumann, Mi.) in seinem Atelier.
Zöllner (Daniel Brühl) träumt ist ziemlich angetan von Kaminskis Tochter Miriam (Amira Casar).
Kaminski (Jesper Christensen) trifft endlich seine totgeglaubte Jugendliebe Therese (Geraldine Chaplin) wieder.
Zöllner (Daniel Brühl, li.) und Kaminski (Jesper Christensen, re.).
Zöllner (Daniel Brühl, li.) und Kaminski (Jesper Christensen, re.)
Wolfgang Beckers Film "Ich und Kaminski" (21. Juli, 20.15 Uhr, Arte) verschafft dem Zuschauer einen komödiantisch-satirischer Einblick in den Kunstbetrieb.

Trailer zu "Ich und Kaminski"

Darum geht's in "Ich und Kaminski"

Der ruhmsüchtige Journalist Sebastian Zöllner (Daniel Brühl) hat den ganz großen Coup vor Augen: er will eine Enthüllungsbiografie über den weltberühmten blinden Maler Manuel Kaminski (Jesper Christensen) schreiben und so endlich Ruhm und Anerkennung zu bekommen. Der alte und kranke Kaminski wird sicherlich bald – aber hoffentlich nicht zu bald – sterben, damit das Buch genau zum richtigen Zeitpunkt auf den Markt gebracht werden kann und es ein Bestseller wird. Denn schließlich ist der ein Schüler von Matisse und ein Freund von Picasso.

Durch Bestechung der Hausangestellten dringt er in das Haus des Malers ein, der zurückgezogen in einem Schweizer Bergdorf wohnt. Dabei entdeckt er nicht nur unbekannte und nie ausgestellte Spätwerke Kaminskis, sondern glaubt auch, dass er Beweise dafür gefunden, dass Kaminski gar nicht blind war, als er berühmt wurde. Die Aufdeckung dieses Skandals, so hofft der Journalist, ist seine große Story.

Doch je mehr er sich in Kaminskis Haus wanzt, desto näher kommt er auch dem Maler. Er erfährt, dass dieser immer noch seiner totgeglaubten großen Jugendliebe Therese hinterher trauert. Zöllner überzeugt ihn, dass sie noch am Leben ist und so begeben sich die beiden auf einen Roadtrip zu Therese.

Bei ihr angekommen, muss Kaminski erfahren, dass für sie die damalige Begegnung keine sonderlich große Bedeutung hatte. Doch nicht nur Kaminski hat zu leiden, sondern auch Zöllner. Als der erfährt, dass sein ärgster Konkurrent, der Kunstkritiker Golo Moser, bereits alle wichtigen Interviews mit Kaminski geführt hat und auch die Verträge bereits unterschrieben sind, ahnt er, dass ihm das Maler-Schlitzohr haushoch überlegen ist.

Hintergrund

Wolfgang Becker hat Daniel Kehlmanns "Ich und Kaminski" verfilmt. Und wie auch in "Good Bye, Lenin" engagierte er Daniel Brühl als Hauptdarsteller. 2003 erlangte der heute 39-Jährige Schauspieler mit der Rolle des Alexander Kerner in der Mauerfall-Komödie international Bekanntheit.

GOKA-Wertung

Muss ich sehen, weil...

sich Daniel Brühl mit der dänischen Theater- und Kinoinstanz Jesper Christensen ein vergnügliches, dialoglaunisches Duell der Egomanen liefert.

Für Fans von...

"Good Bye, Lenin" (2003) oder "Frida" (2002)

Das sind die TV-Highlights im Herbst 2017 in Bildern:

Diese TV-Highlights werden uns im Herbst 2017 begeistern.
"Das Verschwinden" mit Elisa Schlott, li. und Julia Jentsch (ab Herbst 2017, Das Erste).
"Der 7. Tag" (Herbst 2017, ZDF) mit Sibylle Thalheim (Stefanie Stappenbeck).
"Schuld 2" mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel (Herbst 2017, ZDF).
"Jürgen - Heute wird gelebt" mit Heinz Strunk und GOKA-Preisträger Charly Hübner (ab 20. September, 20.15 Uhr, Das Erste).
"Der Sohn" (6. September 2017, Das Erste) mit Stephan (Nino Böhlau).
"Das Leben danach" (27. September, 20.15 Uhr, Das Erste) mit Jella Haase. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
"Tod im Internat" (Herbst 2017, ZDF) mit Isabell Moosbach (Nadja Uhl).
Neuer "Tatort - Schwarzwald" (Herbst 2017, Das Erste), neues Ermitlerduo: Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau).
"Kästner und der kleine Dienstag" (Ende 2017, Das Erste) mit Florian David Fitz in der Rolle des Moralisten Kästner.
"Harrys Insel" (Ende 2017, Das Erste) mit Wolfgang Stumph (Rolle Harry), Katrin Sass (Rolle Susan), Philipp Rafferty (Rolle Jason) und Cosima Henman (Rolle Jennifer) (v.i.).
So auf Erden (Herbst 2017, Das Erste) mit Edgar Selge als Pastor Johannes.
Der Zweiteiler "Brüder" (Herbst 2017, Das Erste) erzählt die Gegenläufigkeit zweier Lebenslinien.
"Himmel und Hölle" (Oktober 2017, ZDF) mit Maximilian Brückner als Martin Luther und Joachim Król als Albrecht von Brandenburg.
"Die Puppenspieler" (Das Erste, Ende 2017) mit Herbert Knaup als Jakob Fugger und Samuel Schneider als Klosterschüler Richard.
Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" (1., 2.,3. Oktober, ZDF) mit Tobias Moretti und Jannis Niewöhner.
"Chaussée d'amour" (ab 5. September, ZDFneo) mit Tiny Bertels als Sylvia.
Sara (Chiara Schoras, l.), Pubertier Carla (Mia Kasalo, 2.v.l.), Papa Jan (Pasquale Aleardi) und Sohn Nick (Levi Eisenblätter) in "Das Pubertier - Die Serie" (ab 7. Septmeber 2017, 20.15 Uhr)
Das ZDF zeigt die 6-teilige Serie "Zarah" ab dem 7. September, 21.00 Uhr, mit Claudia Eisinger als Zarah Wolf.
"Babylon Berlin" (Sky, ab 13. Oktober 2017 und ab 2018 im Ersten) mit Liv Lisa Fries als Stenotypistin Charlotte Ritter.
Falk" (dienstags um 20.15 Uhr, Herbst 2017, Das Erste) mit Fritz Karl als Anwalt Falk und Mira Bartuschek als Offergelds Tochter Sophie.
In "Die Lobbyistin (ab 15. November, ZDFneo) wechselt die junge Bundestagsabgeordnete Eva Blumenthal (Rosalie Thomass) den Arbeitgeber. Ihr zukünftiger Chef: Wolfgang Zielert (Bernhard Schir).
Das Ensemble von der Serie "Dark" (Netflix, voraussichtlich 4. Quartal 2017) am Set.

Nicole Kidman als "Grace of Monaco"

Nicole Kidman als Fürstin Gracia Patricia von Monaco. Foto: ARD Degeto/Square One/Universum
Fürstin Gracia Patricia von Monaco (Nicole Kidman) mit ihrem Mann Fürst Rainier III. von Monaco (Tim Roth). Foto: ARD Degeto/Square One/Universum
Alfred Hitchcock bietet Fürstin Gracia Patricia von Monaco eine Filmrolle an. Foto: ARD Degeto/Square One/Universum
Nicole Kidman spielt Gracia Patricia von Monaco. Foto: ARD Degeto/Square One/Universum
Auch ihre Mutter in den USA kann Gracia Patricia (Nicole Kidman) nicht trösten. ARD Degeto/Square One/Universum
Die Fürstin steht immer unter Blitzlichtgewitter. Foto: ARD Degeto/Square One/Universum
Sind sich uneinig: Grace Patricia Grimaldi und ihr Mann. ARD Degeto/Square One/Universum
Aus der Schauspielerin Grace Kelly ist Fürstin Gracia Patricia von Monaco (Nicole Kidman) geworden. Foto: ARD Degeto/Square One/Universum
Die GOLDENE KAMERA Preisträgerin glänzt als Fürstin von Monaco.
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