Die besten Free-TV-Premieren der Woche

Das sind die besten TV-Premieren in der TV-Woche vom 24. bis 30. Juli 2017.
Montag, 24. Juli: "Der Richter - Recht oder Ehre" (20.15 Uhr, Das Erste). Foto: © ARD Degeto/Warner Bros. 2014
Dienstag, 25. Juli: "Ex Machina" (23.00 Uhr, ZDF). Foto: ZDF / Liam Daniel
Dienstag, 25. Juli: "La Isla Mínima - Mörderland" (22.35 Uhr, Tele 5)
Dienstag, 25. Juli: "Heute bin ich Samba" (22.55 Uhr, Das Erste). Foto: © ARD Degeto/Senator
Mittwoch, 26. Juli: "Schweinskopf al dente" (20.15 Uhr, Das Erste). Foto: © ARD Degeto/BR/Constantin Film/Bernd Schuller
Mittwoch, 26. Juli: "Die süße Gier" (20.15 Uhr, Arte). © photomovie/Loris T. Zambelli / Foto: ARD
Mittwoch, 26. Juli: "Das Licht der Weisheit" (22.00 Uhr, Arte). © MACT Productions / Foto: ARTE France
Donnerstag, 27. Juli: "Club Europa" (23.00 Uhr, ZDF). Foto: ZDF / Stefanie Reinhard
Sonntag, 30. Juli: "Chappie" (20.15 Uhr, RTL). Foto: © Columbia Pictures
In der TV-Woche vom 24. bis 30. Juli prallen in "Der Richter - Recht oder Ehre" die zwei Kinogiganten Robert Downey Jr. und Robert Duvall aufeinander und in "Schweinskopf al dente" sorgt Sebastian Bezzel für bissigen bayerischen Mordsspaß.

Montag, 24. Juli: "Der Richter - Recht oder Ehre" (20.15 Uhr, Das Erste)

Den Kontakt zur Familie hat der erfolgreiche Großstadtanwalt Hank Palmer (Robert Downey Jr.) eigentlich schon lange abgebrochen. Doch zur Beerdigung seiner Mutter kehrt er in seinen Heimatort zurück. Bald nach Hanks Ankunft landet sein Vater Joseph (Robert Duvall), der strenge Richter am Ort, auf der Anklagebank - wegen Mordes! Der hat angeblich einen Mann totgefahren. Hank übernimmt seine Verteidigung.

Das Vater-Sohn-Drama geht unter die Haut.

Trailer zu "Der Richter - Recht oder Ehre"

Dienstag, 25. Juli: "Ex Machina" (23.00 Uhr, ZDF)

Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) darf als Sieger eines Gewinnspiels seinen Chef Nathan (Oscar Isaac), einen exzentrischen Internet-Millionär, besuchen. Vor Ort wartet eine Überraschung: Caleb soll die mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Androidin Ava (Alicia Vikander) daraufhin testen, ob sie als Mensch durchgehen könnte. Caleb baut eine verhängnisvolle Beziehung zu dem Roboter auf.

Raffiniertes Hightech-Kammerspiel.

Trailer zu "Ex Machina"

Dienstag, 25. Juli: "La Isla Mínima - Mörderland" (22.35 Uhr, Tele 5)

Im Süden Spaniens verängstigt im Jahr 1980 ein Serienkiller die Einheimischen, bereits zwei Mädchen sind ihm zum Opfer gefallen. Die madrilenischen Kriminalbeamten Pedro Suárez (Raúl Arévalo) und Juan Robles (Javier Gutiérrez) werden in die Provinz geschickt. Ihre Zusammenarbeit sowie die Ermittlungen gestalten sich schwierig, zum einen verstehen die beiden sich nicht, zum anderen ist die Dorfbevölkerung misstrausisch.

Der mit 10 Goyas gekrönte Krimi in grandiosen Bildern gilt als spanische Antwort auf "True Detectives".

Trailer zu "La Isla Mínima - Mörderland"

Dienstag, 25. Juli: "Heute bin ich Samba" (22.55 Uhr, Das Erste)

Samba (Omar Sy) lebt seit zehn Jahren in Frankreich und hat einen bescheidenen Traum: Der Einwanderer aus dem Senegal möchte sich vom Tellerwäscher zum Koch hocharbeiten. Als er in eine Ausweiskontrolle gerät, wird der illegal in Paris Lebende in ein Abschiebeheim gebracht. Hier kümmert sich Alice (Charlotte Gainsbourg) um ihn. Sie missachtet den wichtigsten Rat ihrer erfahrenen Kollegin Manu (Izïa Higelin), Distanz zu wahren, und gibt Samba sogar ihre Telefonnummer. Seine melancholische Art findet die Karrierefrau, die nach einem Burn-out ihr Leben verändern will, so anziehen, dass sie sich in ihn verliebt.

Migrationsschicksal mit Herz und Witz.

Trailer zu "Heute bin ich Samba"

Mittwoch, 26. Juli: "Schweinskopf al dente" (20.15 Uhr, Das Erste)

Niederkaltenkirchen. Dorfpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) ist mal wieder im Stress: Seine Freundin Susi hat sich mit einem italienischen Lover abgesetzt, ein entflohener Psychopath sinnt auf Rache und sein Chef Moratschek zieht ungebeten bei ihm ein, als er einen blutigen Schweinskopf auf dem heimischen Kopfkissen findet. Eberhofer bleibt nur ein Ausweg: Er muss den Fall schnell lösen...

Der 3. Fall für Rita Falks tranigen Provinz-Cop ist schwarzhumoriger, bissiger bayerischer Mordspaß!

Trailer zu "Schweinskopf al dente"

Mittwoch, 26. Juli: "Die süße Gier" (20.15 Uhr, Arte)

Souverän, elegant, aalglatt: Finanzjongleur Giovanni Bernaschi (Fabrizio Gifuni) hat es geschafft. Mit Sohn und Gattin Carla (Valeria Bruni Tedeschi) lebt er im Luxus. Dahin will der glücklose Immobilienmakler Dino Ossola (Fabrizio Bentivoglio) auch. Er investiert in den Hedgefond von Bernaschi - und verhebt sich dabei.

Elegante Gesellschaftskritik mit Sogwirkung.

Trailer zu "Die süße Gier"

Mittwoch, 26. Juli: "Das Licht der Weisheit" (22.00 Uhr, Arte)

Das Ehepaar Schmidt hat sich nichts mehr zu sagen. Die Psychoanalytikerin Aliénor (Christelle Prot) beschäftigt sich hauptberuflich mit unglücklichen Menschen, und auch ihr Mann Alexandre (Fabrizio Rongione) könnte ein Studienobjekt von ihr sein. Um dem öden Alltag zu entgehen, fahren sie gemeinsam an den Lago Maggiore. Dort treffen sie auf die Geschwister Lavinia (Arianna Nastro) und Goffredo (Ludovico Succio). Eine Begegnung, die allen gut tut und für neue Konstellationen sorgt. Wer wird mit wem den Lebensweg weiter beschreiten?

Zauberhaftes Drama in imposanten Bildern.

Donnerstag, 27. Juli: "The Gift" (20.15 Uhr, ProSieben)

"Entschuldigung, heißen Sie Simon?" So beginnt es. Mit Ehefrau Robyn (Rebecca Hall) gerade nach Los Angeles gezogen, begegnet Simon (Jason Bateman) zufällig Gordo (Joel Edgerton) - einem alten Mitschüler. Der geriert sich als Kumpel, legt Präsente vor die Tür, taucht immer wieder auf. Als Simon den Störenfried in die Schranken weist, beginnt der ihn mit einem - offenbar finsteren - Geheimnis zu erpressen. Was plant Gordo? Und kann Robyn ihrem Mann noch vertrauen?

Regiedebütant und Gordo-Darsteller Joel Edgerton wandelt in seinem Stalking-Thriller auf Hitchcocks Spuren - und macht einen ansehnlichen Job.

Trailer zu "The Gift"

Donnerstag, 27. Juli: "Club Europa" (23.00 Uhr, ZDF)

Aus dem Bedürfnis, etwas Gutes zu tun, nehmen die junge Französin Martha (Sylvaine Faligant) und ihre Berliner Mitbewohnerinnen Yasmin (Maryam Zaree) und Jamie (Artjom Gilz) den kamerunischen Flüchtling Samuel (Richard Fouofié Djimeli) in ihrer Kreuzberger WG auf. Das Zusammenleben ist freundschaftlich, und alle wachsen zusammen. Als sein Asylantrag abgelehnt wird, beginnt für sie ein moralisches Abenteuer mit offenem Ausgang.

Sympathisches, preisgekröntes Migrationsdrama, klug erzählt aus der Perspektive einer französischen Einwanderin.

Sonntag, 30. Juli: "Chappie" (20.15 Uhr, RTL)

Polizeiroboter sorgen in Johannesburg auf effiziente Weise für Recht und Ordnung. Tüftler Deon hat einen der Blech-Cops so umprogrammiert, dass er wie ein Mensch denken und fühlen kann. Das ruft zwei Kleingangster auf den Plan, die das Exemplar entführen. Chappie, naiv wie ein Baby, soll zum Gangster umprogrammiert werden und helfen, einen Geldtransporter zu überfallen.

Irre lustig und mit einer ganz eigenen Optik ausgestattet.

Trailer zu "Chappie"

Sonntag, 30. Juli: "Das verborgene Gesicht" (22.00 Uhr, Sixx)

Dirigent Adrián (Quim Gutiérrez) übernimmt die Leitung des Orchesters in Bogotà und zieht mit seiner Freundin Belén (Clara Lago) in eine Villa der Stadt. Alles scheint perfekt bis sie an der Treue ihres Freundes zweifelt. Um ihn zu testen, täuscht sie ihr Verschwinden vor, versteckt sich aber im geheimen Panic Room des Anwesens, von wo aus sie das Geschehen im Haus verfolgen kann. Aus Versehen schließt sie sich jedoch ein. Hilflos muss sie mit ansehen, wie sich Adrián mit der Kellnerin Fabiana (Martina Garcia) tröstet.

Raffiniert eingefädeltes Psychorätsel.

Trailer zu "Das verborgene Gesicht"

Diese kommenden TV-Highlights werden mit Spannung erwartet:

Diese TV-Highlights werden uns im Herbst 2017 begeistern.
"Das Verschwinden" mit Elisa Schlott, li. und Julia Jentsch (ab Herbst 2017, Das Erste).
"Der 7. Tag" (Herbst 2017, ZDF) mit Sibylle Thalheim (Stefanie Stappenbeck).
"Schuld 2" mit Moritz Bleibtreu und Jürgen Vogel (Herbst 2017, ZDF).
"Jürgen - Heute wird gelebt" mit Heinz Strunk und GOKA-Preisträger Charly Hübner (ab 20. September, 20.15 Uhr, Das Erste).
"Der Sohn" (6. September 2017, Das Erste) mit Stephan (Nino Böhlau).
"Das Leben danach" (27. September, 20.15 Uhr, Das Erste) mit Jella Haase. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
"Tod im Internat" (Herbst 2017, ZDF) mit Isabell Moosbach (Nadja Uhl).
Neuer "Tatort - Schwarzwald" (Herbst 2017, Das Erste), neues Ermitlerduo: Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) und Franziska Tobler (Eva Löbau).
"Kästner und der kleine Dienstag" (Ende 2017, Das Erste) mit Florian David Fitz in der Rolle des Moralisten Kästner.
"Harrys Insel" (Ende 2017, Das Erste) mit Wolfgang Stumph (Rolle Harry), Katrin Sass (Rolle Susan), Philipp Rafferty (Rolle Jason) und Cosima Henman (Rolle Jennifer) (v.i.).
So auf Erden (Herbst 2017, Das Erste) mit Edgar Selge als Pastor Johannes.
Der Zweiteiler "Brüder" (Herbst 2017, Das Erste) erzählt die Gegenläufigkeit zweier Lebenslinien.
"Himmel und Hölle" (Oktober 2017, ZDF) mit Maximilian Brückner als Martin Luther und Joachim Król als Albrecht von Brandenburg.
"Die Puppenspieler" (Das Erste, Ende 2017) mit Herbert Knaup als Jakob Fugger und Samuel Schneider als Klosterschüler Richard.
Dreiteiler "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" (1., 2.,3. Oktober, ZDF) mit Tobias Moretti und Jannis Niewöhner.
"Chaussée d'amour" (ab 5. September, ZDFneo) mit Tiny Bertels als Sylvia.
Sara (Chiara Schoras, l.), Pubertier Carla (Mia Kasalo, 2.v.l.), Papa Jan (Pasquale Aleardi) und Sohn Nick (Levi Eisenblätter) in "Das Pubertier - Die Serie" (ab 7. Septmeber 2017, 20.15 Uhr)
Das ZDF zeigt die 6-teilige Serie "Zarah" ab dem 7. September, 21.00 Uhr, mit Claudia Eisinger als Zarah Wolf.
"Babylon Berlin" (Sky, ab 13. Oktober 2017 und ab 2018 im Ersten) mit Liv Lisa Fries als Stenotypistin Charlotte Ritter.
Falk" (dienstags um 20.15 Uhr, Herbst 2017, Das Erste) mit Fritz Karl als Anwalt Falk und Mira Bartuschek als Offergelds Tochter Sophie.
In "Die Lobbyistin (ab 15. November, ZDFneo) wechselt die junge Bundestagsabgeordnete Eva Blumenthal (Rosalie Thomass) den Arbeitgeber. Ihr zukünftiger Chef: Wolfgang Zielert (Bernhard Schir).
Das Ensemble von der Serie "Dark" (Netflix, voraussichtlich 4. Quartal 2017) am Set.

Schauspieler zum Hören

Diese Schauspieler sind auch als Hörbuch-Sprecher erfolgreich. Klicken Sie sich durch!
Schauspieler und Hörbuchsprecher-Ikone: Rufus Beck feiert am 23. Juli 2017 seinen 60. Geburtstag. Foto: © Hannes Magerstaedt/Getty Images
Rufus Beck, der Schauspieler: Kinobekanntheit erlangte der gelernte Theatermann als Waltraut in "Der bewegte Mann" (1994). Nach der Hauptrolle in der Serie "Inspektor Rolle" (2002-2004) gehört die Figur des Willi in den Filmen der "Die wilden Kerle"-Reihe zu seinen bekanntesten Rollen. Zuletzt war er als König Dietrich im Kino-Märchen "König Laurin" (2016 mit Florian Burgkart) zu sehen. Foto: © Zorro Film
Rufus Beck, der Hörbuchsprecher: 1999 begann Beck, die "Harry Potter"-Besteller einzusprechen. Dabei erreichten die ersten vier Bände mit mehr als 300.000 verkauften Exemplaren Platin-Status. Seitdem ist Beck der gefragteste Hörbuchsprecher des Landes. Sein umfangreiches Œvre reicht dabei von Kultjugendbüchern wie "Momo", "Die unendliche Geschichte" oder "Der kleine Nick" bis zu Literaturklassikern wie "In 80 Tagen um die Welt" oder "Das Hotel New Hampshire". Foto: © Andreas Rentz/Getty Images
Katharina Thalbach, die Schauspielerin: Weltweite Bekanntheit erlangte Thalbach 1979 als Maria Matzerath in Volker Schlöndorffs mit dem Auslands-Oscar ausgezeichneten Verfilmung von "Die Blechtrommel". Seit 2014 ist die mehrfach ausgezeichnete Charakterdarstellerin als schrullige Lady Agatha in den "Inspektor Jury"-Filmen zu sehen. Foto (mit Götz Schubert): © ZDF
Katharina Thalbach, die Hörbuchsprecherin: Ob Weltliteratur ("Romeo und Julia"), Kinderbuch ("Hände weg von Mississippi"), Schmachtfetzen ("Die Nebel von Avalon"), Klassiker ("Der Prozess") oder Skandalromane ("Wir Kinder vom Bahnhof Zoo") – die 63-jährige Mutter des Thalbach-Clans bringt sprachlich alles auf den Punkt. Dafür erhielt sie 2014 beim Deutschen Hörbuchpreis den Sonderpreis für ihr Lebenswerk. Foto: © Andreas Rentz/Getty Images
Anna Thalbach, die Schauspielerin: Die Tochter von Katharina Thalbach folgte ihrer Mutter zunächst auf die Theaterbühne und wurde im Fernsehen 1993 für ihre Rolle "Zärtliche Erpresserin" mit dem Max Ophüls Preis und 2001 mit dem Deutschen Fernsehpreis für die "Tatort"-Episode "Kindstod" ausgezeichnet. Zuletzt spielte sie in der TV-Komödie "Wir sind die Rosinkis" (2016) die Hauptrolle. Foto (mit Milan Peschel): © ARD Degeto
Anna Thalbach (44), die Hörbuchsprecherin: Die 44-Jährige ist nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Meisterin des gesprochenen Worts in die Fußstapfen ihrer Mutter Katharina getreten. Für die Hörbuchversion von Janet Fitchs Roman "Paint It Black" wurde Anna Thalbach 2008 beim Deutschen Hörbuchpreis als "Beste Interpretin" ausgezeichnet. Foto: © Pascal Le Segretain/Getty Images
Ulrich Noethen, der Schauspieler: Der gelernte Theaterschauspieler wechselte 1995 vor die Kamera und sorgte unter anderem als Frontmann der "Comedian Harmonists" (1997) und als Heinrich Himmler in Oliver Hirschbiegels "Der Untergang" (2004) für Aufsehen. Im Fernsehen ist der mehrfach ausgezeichnete Charakterdarsteller seit 2014 als Psychiater Dr. Johannes "Joe" Jessen in den TV-Thrillern der "Neben der Spur"-Reihe zu sehen. Foto (mit Ava Schäfer): © ZDF
Ulrich Noethen, der Hörbuchsprecher: Der 57-jährige Münchener ist seit der Jahrtausendwende auch als Sprecher aktiv und lieh seitdem Autoren wie Tolstoi ("Krieg und Frieden"), Hans Fallada ("Jeder stirbt für sich allein") und Michael Ende ("Jim Knopf und die Wilde 13") seine markante Stimme. Für Friedrich Anis "Nackter Mann, der brennt" wurde Noethen 2016 beim Deutschen Hörbuchpreis als "Bester Interpret" ausgezeichnet. Foto: © Matthias Nareyek/Getty Images
Burghart Klaußner, der Schauspieler: Der gebürtige Berliner machte sich mit markanten Neben- (Deutscher Filmpreis 2005 für "Die fetten Jahre sind vorbei") und Hauptrollen (Deutscher Filmpreis 2010 für "Das weiße Band") einen preisgekrönten Namen. Im Fernsehen war Klaußner zuletzt im Mehrteiler "Die Stadt und die Macht" sowie als Richter in der Schirach-Verfilmung "Terror - Ihr Urteil" zu sehen. Foto: © ARD Degeto
Burghart Klaußner (67), der Hörbuchsprecher: Mit Ferdinand von Schierach verbindet den 67-jährigen Wahl-Hamburger auch eine innige Sprecherbeziehung. Neben dem "Verbrechen"-Zyklus sprach Klaußner, der ebenfalls Klassiker wie "Der große Gatsby" vertont, auch Schierachs "Schuld" ein und wurde dafür 2011 beim Deutschen Hörbuchpreis als "Bester Interpret" ausgezeichnet. Foto: © Vittorio Zunino Celotto/Getty Images
Fritzi Haberlandt, die Schauspielerin: Die gebürtige Berlinerin hat sich zu den gefragtesten Theaterfrauen des Landes gemausert. Für ihre erste Kino-Hauptrolle in "Kalt ist der Abendhauch" erhielt sie 2000 den Bayerischen Filmpreis, auf den sie 2004 den Deutschen Filmpreis für "Liegen lernen" folgen ließ. Im Fernsehen hinterließ sie zuletzt mit schrulligen Nebenrollen in der "Tatort"-Folge "Der treue Roy" und in "Der Tatortreiniger"-Episode "Schweine" bleibenden Eindruch. Foto (mit Bjarne Mädel): © NDR
Fritzi Haberlandt, die Hörbuchsprecherin: Dem gelesenen Wort wendete sich die 42-Jährige im Jahr 2003 zu und etablierte sich schnell als ideale weil unverwechselbare Stimme für Jugendbücher wie Cornelia Funkes "Hände weg von Mississippi", Ottfried Preußlers "Das kleine Gespenst" aber auch für 'schwere' Kost wie Anne Franks "Tagebuch" oder Nelly Arcans "Hure". Foto: © Andreas Rentz/Getty Images for DER BERLINER MODE SALON
Matthias Brandt, der Schauspieler: Der Sohn der Bundeskanzler-Legende Willy Brandt erspielte sich nach seinem Wechsel vom Theater vor die Kamera mit herausragenden TV-Dramen wie "In Sachen Kaminski" (2005) oder "Contergan" (2007) zahlreiche Auszeichnungen – darunter die GOLDENE KAMERA 2008 als "Bester deutscher Schauspieler". Die Herzen der breiten Öffentlichkeit eroberte Brandt als "Polizeiruf 110"-Kommissar Hanns von Meuffels, der Anfang Mai in seinem 13. Fall "Nachtdienst" zu sehen war. Foto (mit Philipp Moog): © BR
Matthias Brandt, der Hörbuchsprecher: Seit der Jahrtausendwende ist der 55-jährige Berliner auch als Erzähler aktiv und zieht mit seiner vorsichtig-sonoren Stimme vor allem im Bereich der Spannungsliteratur in seinen Bann. Zu seinen packendsten Hörbüchern gehören Thriller-Klassiker wie John Le Carrés "Der Spion, der aus der Kälte kam" und Robert Blochs "Psycho" sowie Ferdinand von Schirachs "Tabu". Foto: © James Coldrey/Getty Images
Hannelore Hoger, die Schauspielerin: Die in Hamburg geborene Schauspielertochter schrieb sich mit Dramen wie "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1975) und "Deutschland im Herbst" (1978) in die Annalen des Neuen Deutschen Films ein. Zur Grand Dame des deutschen Fernsehens avancierte Hoger als ZDF-Ermittlerin "Bella Block", die ihr 1998 die GOLDENE KAMERA als "Beliebteste Kommissarin" einbrachte und 2015 in der Episode "Die schönste Nacht des Lebens" nach 36 Einsätzen den Dienst quittierte. Foto: © ZDF
Hannelore Hoger, die Hörbuchsprecherin: Mit ihrer markanten Altstimme mauserte sich die 74-Jährige zur gefragten Sprecherin für Frauenliteratur wie Tania Blixens "Babettes Fest", Elizabeth Georges "Gott schütze diese Haus" oder Isabel Allendes "Inés meines Herzens". Darüber hinaus hat sich Hoger als deutsche Stimme der Krimi-Autorinnen Donna Leon und Fred Vargas etabliert. Die Hörbuchfassung des Vargas-Romans "Das barmherzige Fallbeil" erscheint am 16. Oktober. Foto: © Christian Augustin/Getty Images
Ulrich Matthes, der Schauspieler: Der gefeierte Theatermime begann seine Karriere auf der Bühne und trat seit den 90er Jahren auch vor der Kamera in Erscheinung, wo er in Ensemblefilmen wie Tom Tykwers "Winterschläfer" (1997) oder als Joseph Goebbels in "Der Untergang" (2004) brillierte. Sein letzter großer TV-Auftritt war die der Nemesis von "Tatort"-Kommissar Ulrich Tukur in der Episode "Im Schmerz geboren", für die Matthes 2015 die GOLDENE KAMERA als "Bester deutscher Schauspieler" erhielt. Foto: © HR
Ulrich Matthes, der Hörbuchsprecher: Mit seiner zwischen Sensibilität und Bedrohlichkeit changierenden Stimme mauserte sich der 58-jährige Berliner zum Experten für anspruchsvolle Weltliteratur wie Franz Kafkas "Die Verwandlung", Joseph Roths "Das Spinnennetz" oder Vladimir Nabokovs "Lolita". Für Nabokovs "Pnin" gewann Matthes 2003 den Deutschen Hörbuchpreis im Segment "Beste Unterhaltung". Foto: © Andreas Rentz/Getty Images
Sophie Rois, die Schauspielerin: Die am Max Reinhardt Seminar ausgebildete Österreicherin gehört seit 1993 dem Ensemble der Berliner Volksbühne an. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie in Detlef Bucks Roadmovie "Wir können auch anders..." (1993) bekannt. Seitdem überzeugt Rois in Showstealer-Rollen wie im TV-Dreiteiler "Die Manns – Ein Jahrhundertroman", für den sie 2002 den Grimme-Preis bekam, oder Tom Tykwers "Drei", der ihr 2011 den Deutschen Filmpreis einbrachte. Ihren letzten Kinoausflug unternahm sie 2016 im Kinderfilm "Burg Schreckenstein" als strenge Lehrerin Frau Dr. Horn. Foto: © Concorde Filmverleih
Sopie Rois, die Hörbuchsprecherin: Die 56-Jährige mit der faszinierenden Reibeisenstimme hat sich zur Königin der deutschen Hörbuchszene gelesen. Folgerichtig konnte Rois, deren Œvre von Klassikern wie Flauberts "Madame Bovary" über harte Thrillerkost wie Mo Hayders "Tokio" bis Science Fiction wie den "Otherland"-Romanen von Tad Williams umfasst, beim Deutschen Hörbuchpreis bereits zwei Auszeichnungen als "Beste Interpretin" abräumen: 2006 für Charlotte Brontes "Jane Eyre" und 2015 für Alina Bronskys "Baba Dunjas letzte Liebe". Foto: © Danny Martindale/Getty Images
Boris Aljinovic, der Schauspieler: Den meisten dürfte Aljinovic als Berliner "Tatort"-Kommissar Felix Stark bekannt sein, der 2014 nach 13 Dienstjahren in der Episode "Vielleicht" seinen Abschied nahm. Darüber hinaus erspielte sich der an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" ausgebildete Charakterdarsteller als Cloudy in den "7 Zwerge"-Filmen von Sven Unterwaldt an der Seite von Otto Waalkes zusätzlichen Kultstatus. Foto: © rbb
Boris Aljinovic, der Hörbuchsprecher: Dem Spannungsfeld zwischen Krimikost und kindgerechter Unterhaltung blieb der 50-Jährige auch als Bücherinterpret treu. So sprach Aljinovic nicht nur "Das dunkle Haus" und andere Erik-Winter-Krimis von Åke Edwardson ein, sondern auch skurrile Terry-Pratchett-Romane wie "Der Club der unsichtbaren Gelehrten" oder "Belgische Riesen" von Burkhard Spinnen, für das er 2007 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie "Bestes Kinderhörbuch" verliehen bekam. Foto: © Sebastian Reuter/Getty Images
Zum 60. Geburtstag von "Mr. Harry Potter" Rufus Beck präsentieren wir 10 weitere weitere Darsteller und Darstellerinnen, die als Hörbuchsprecher akustisch genauso viel Eindruck hinterlassen wie auf Mattscheibe und Leinwand.
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