DEFA-Stars früher und heute

Ihre Gesichter kannte man bereits vor der Wende. In unserer Bildergalerie zeigen wir, wie die ehemaligen Stars des Ostens heute im deutschen Fernsehen immer noch eine ganz große Rolle spielen.

Viele DEFA-Stars von einst sind zum Teil schon über drei Jahrzehnten im Geschäft. Und noch immer sehen wir sie regelmäßig in TV-Filmen und Serien. Zum Beispiel Thomas Thieme (GOLDENE KAMERA 2014), der in der neusten Folge von "Nord Nord Mord" (20. September, 20.15 Uhr, ZDF) neben Robert Atzorn den Sylter Provinzfürsten Wilfried König spielt. Eine Paraderolle für den 68jährigen Thieme, der 1981 einen Ausreiseantrag stellte, 1984 schließlich legal ausreisen durfte und ab Ende der 80er Jahre auch im "Westfernsehen" zu sehen war.

Vielen ehemaligen DEFA-Stars eilt der Ruf besonderer Qualität voraus – was wohl an der anspruchsvollen Ausbildung liegt, die die meisten DDR-Schauspieler genossen haben. Die Ernst-Busch Schauspielschule in Berlin oder die Hans-Otto-Theaterschule in Leipzig (heute Schauspielinstitut Hans Otto an der HMT Leipzig) haben bis heute einen exzellenter Ruf.

Götz Schubert, der gemeinsam mit seiner Frau an der Ernst Busch Schauspielschule gelernt hat, verrät im Interview mit der GOLDENEN KAMERA, warum die Absolventen so erfolgreich sind: "Es ist der Beleg für eine besonders gute Ausbildung. Viele, die auch noch gut ausgebildet wurden, sind auch am Theater. Es sind einfach gute Schaupieler." Zu ihnen gehören Claudia Michelsen, Dagmar Manzel und Uwe Kockisch. Schubert erklärt aber auch die Schattenseite: "Nach der Wende war so viel möglich. Ich kenne auch andere Biographien, die abgestürzt sind."

Einige Gesichter haben sich kaum verändert bei anderen muss man in unserer Bildgalerie ganz genau hingucken:

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