GOKA-Kandidat: "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe"

Maximilian (Jannis Niewöhner, vorne links) und Marie de Bourgogne (Christa Theret) machen sich mit Ihrem Gefolge auf den Weg.
Maximilian (Jannis Niewöhner) soll aus Machtgründen Marie de Bourgogne (Christa Théret) heiraten.
Marie de Bourgogne (Christa Théret) hat ihren eigenen Kopf und will zunächst gegen jedes Gesetz alleine regieren.
Maximilian (Jannis Niewöhner, r.) bespricht sich mit seinem besten Freund Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl, l.) , wie er nun am Besten vorgehen soll.
Marie de Bourgogne (Christa Theret) und Maximilian (Jannis Niewöhner) bekommen ein Kind königlicher Abstammung. Im Hintergrund: Erzbischof de Clugny (Rüdiger Vogler).
Maximilian (Jannis Niewöhner).
Ulrich Fugger (Martin Wuttke), Philipp De Commynes (Nicolas Wanczycki).
Marie de Bourgogne (Christa Theret) soll ein Schriftstück unterzeichnen.
Franchois Coppenhole (Christoph Luser).
Johanna von Hallewyn (Miriam Fussenegger), Marie de Bourgogne (Christa Theret), Margareta von York (Alix Poisson).
Philipp De Commynes (Nicolas Wanczycki), Ulrich Fugger (Martin Wuttke).
Maximilian (Jannis Niewöhner).
Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl).
Kaiser Friedrich III (Tobias Moretti).
Georg Rudolfer (Harald Windisch), Haug von Werdenberg (Johannes Krisch).
Marie de Bourgogne (Christa Theret) versucht sich von Adolf von Egmond (Fritz Karl) zu befreien, der sie in einem Gang am Arm ergriffen hat.
Georg Rudolfer (Harald Windisch) in einem Wirtshaus.
Auf dem Kampffeld: Georg Rudolfer (Harald Windisch) und Bertram (Aaron Friesz).
Dauphin Charles (Max Baissette) ist kampfbereit.
Johanna von Hallewyn (Miriam Fussenegger) und Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl).
Maximilian (Jannis Niewöhner)
Margareta von York (Alix Poisson), Erzbischof de Clugny (Rüdiger Vogler), Marie de Bourgogne (Christa Theret) und Maximilian (Jannis Niewöhner) bei der Taufe des königlichen Kindes.
Liebe, Macht und Intrigen. Großer Historiendreiteiler: "Maximilian" zeigt, wie die Habsburger durch Heirat ihr Weltreich begründeten.

55 Burgen, Schlösser, Kreuzgänge und mittelalterliche Straßenzüge. 3000 Komparsen, 680 Pferde, 1050 Kostüme, 450 Rüstungen: Bei der Ausstattung des historischen Dreiteilers "Maximilian: Das Spiel von Macht und Liebe" (hier sind alle drei Folgen in der ZDFmediathek abrufbar) wurde nicht gespart. Bildgewaltig setzt er in 270 Minuten die frühen Jahre des späteren habsburgischen Kaisers Maximilian I. (1459–1519) in Szene.

Maximilian

Darum geht's in "Maximilian":

Ende des 15. Jahrhunderts ist das Heilige Römische Reich von Feinden umringt. Als Kaiser Friedrich III. aus strategischen Gründen seinen ungestümen Sohn Maximilian (Jannis Niewöhner) mit der immens vermögenden Maria von Burgund (Christa Théret) verheiraten will, treten mächtige Gegner auf den Plan. Denn der Kampf um die Vorherrschaft in Europa hat längst begonnen. So lernen die Herzogin und der österreichische Erbprinz schnell, wie man überlebt und wie man herrscht. Nur auf eines sind die beiden nicht vorbereitet: auf die Liebe, die sie füreinander empfinden.

Hintergrund

Im Dreiteiler geht es laut Regisseur Prochaska nicht allein um historische Genauigkeit, sondern darum, "eine packende, sehr bewegende und tragische Geschichte zu erzählen". Historisch verbürgt ist Maximilians Vorliebe für Turniere, die ihm den Beinamen "der letzte Ritter" einbrachte. Er galt als Frauenheld und als mutig. In über 40 Gefechten kämpfte er in vorderster Reihe. Doch sein größter Coup war die Heirat mit Maria von Burgund, wodurch er an das reiche burgundische Erbe kam. Es war der Grundstein für den Aufstieg der habsburgischen Dynastie zur Weltmacht. Als erster Herrscher und Politiker seiner Zeit nutzte er den Buchdruck für seine Propaganda und verstand etwas vom Finanzwesen."Wahr ist auch die große Liebesbeziehung zwischen ihm und Maria. Davon zeugen Zeitdokumente", sagt Prochaska. Nach Maximilians Tod wurde sein Herz herausgetrennt und im Sarkophag Marias von Burgund beigesetzt.

Maximilian Interview Niewöhner

Niewöhner, einer der Stars des jungen deutschen Kinos, wirkt auch privat durchtrainiert. Doch für die Rolle, "die Reiterei und die Kämpfe habe ich körperlich meine Grenzen getestet". Regisseur Prochaska lobt das Charisma des 25-Jährigen: "So viel natürliche Männlichkeit, wie Jannis ausstrahlt", sei unter dessen Schauspielkollegen selten zu finden.

GOKA-Wertung

Sehr ritterlich und ungemein cool wirkt Jannis Niewöhner als adliger Heißsporn, der die Beschwichtigungspolitik seines Vaters Friedrich III. verachtet. Höhepunkt im ersten Teil ist der Schwertkampf Maximilians zu Ehren des ungarischen Königs Corvinus, an den Friedrich seine zwölfjährige Tochter verheiraten möchte. Da Niewöhner am und im Helm Kameras hatte, ist der Zuschauer hautnah dabei, wie sich der Kaisersohn im strömenden Regen gegen seinen Gegner durchsetzt. In der bildhübschen Französin Christa Théret als Maria von Burgund hat er eine ebenbürtige Partnerin, mit der spürbar die Chemie stimmt. Die vorherrschend düstere Szenerie entspricht der Ära zu Beginn der Neuzeit.

Muss ich sehen, weil...

...von Liebe, Machtpoker und Politscharmützel alles drin ist, was ein guter Kostümfilm braucht.

Für Fans von...

"Game of Thrones" (ab 2011) und "Die Borgias" (2011-2013)

(Eine Bewertung der Redaktion. Die Beurteilung des Films durch die GOKA-Jury ist davon unabhängig)

Maximilian (Jannis Niewöhner, vorne links) und Marie de Bourgogne (Christa Theret) machen sich mit Ihrem Gefolge auf den Weg.
Maximilian (Jannis Niewöhner) soll aus Machtgründen Marie de Bourgogne (Christa Théret) heiraten.
Marie de Bourgogne (Christa Théret) hat ihren eigenen Kopf und will zunächst gegen jedes Gesetz alleine regieren.
Maximilian (Jannis Niewöhner, r.) bespricht sich mit seinem besten Freund Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl, l.) , wie er nun am Besten vorgehen soll.
Marie de Bourgogne (Christa Theret) und Maximilian (Jannis Niewöhner) bekommen ein Kind königlicher Abstammung. Im Hintergrund: Erzbischof de Clugny (Rüdiger Vogler).
Maximilian (Jannis Niewöhner).
Ulrich Fugger (Martin Wuttke), Philipp De Commynes (Nicolas Wanczycki).
Marie de Bourgogne (Christa Theret) soll ein Schriftstück unterzeichnen.
Franchois Coppenhole (Christoph Luser).
Johanna von Hallewyn (Miriam Fussenegger), Marie de Bourgogne (Christa Theret), Margareta von York (Alix Poisson).
Philipp De Commynes (Nicolas Wanczycki), Ulrich Fugger (Martin Wuttke).
Maximilian (Jannis Niewöhner).
Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl).
Kaiser Friedrich III (Tobias Moretti).
Georg Rudolfer (Harald Windisch), Haug von Werdenberg (Johannes Krisch).
Marie de Bourgogne (Christa Theret) versucht sich von Adolf von Egmond (Fritz Karl) zu befreien, der sie in einem Gang am Arm ergriffen hat.
Georg Rudolfer (Harald Windisch) in einem Wirtshaus.
Auf dem Kampffeld: Georg Rudolfer (Harald Windisch) und Bertram (Aaron Friesz).
Dauphin Charles (Max Baissette) ist kampfbereit.
Johanna von Hallewyn (Miriam Fussenegger) und Wolf von Pohlheim (Stefan Pohl).
Maximilian (Jannis Niewöhner)
Margareta von York (Alix Poisson), Erzbischof de Clugny (Rüdiger Vogler), Marie de Bourgogne (Christa Theret) und Maximilian (Jannis Niewöhner) bei der Taufe des königlichen Kindes.

GOKA-Kandidat: "Das Leben danach"

Bei der Duisburger Loveparade kämpft Antonia (Jella Haase) um ihr Leben. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Thomas (Martin Brambach) versucht seiner Tochter Antonia (Jella Haase) zu helfen. Doch auch er stößt an die Grenzen der Belastbarkeit. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia Schneider (Jella Haase) lernt den Taxifahrer Sascha Reinhardt (Carlo Ljubek) kennen, dessen Leben ebenfalls vor sieben Jahren zerbrach. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Auch sieben Jahre nach der Katastrophe ist Antonia (Jella Haase) immer noch unfähig, ein normales Leben zu führen. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Trigger wie Polizeisirenen oder die Farbe Rosa lösen Panikattacken und Flashbacks bei Antonia (Jella Haase) aus. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Sascha (Carlo Ljubek) lebt von seiner Frau Maria (Charlotte Bohning) und Sohn Jasper (Jeremias Meyer, hinten) getrennt. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) und Sascha (Carlo Ljubek) kommen sich näher. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Auch Antonias Vater Thomas (Martin Brambach) und Stiefmutter Kati (Christina Große) sind mit ihren Kräften am Ende. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) – an der Gedenkstätte für die Opfer der Katastrophe. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Sascha (Carlo Ljubek) behauptet, dass auch er bei der Loveparade-Katastrophe dabei war. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) sucht Kontakt zu Sascha (Carlo Ljubek). Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) baggert Saschas Sohn Jasper (Jeremias Meyer) an. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Antonia (Jella Haase) lernt den Taxifahrer Sascha Reinhardt (Carlo Ljubek) besser kennen. Foto: WDR/Alexander Fische
Verzweifelt: Antonia (Jella Haase) und Sascha (Carlo Ljubek). Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Suchen Frieden: Antonia (Jella Haase) und Sascha (Carlo Ljubek). Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Als Antonia (Jella Haase) Sascha (Carlo Ljubek) als Lügner enttarnt, plant sie Rache. Foto: WDR/Alexander Fischerkoesen
Kaputt und traumatisiert – Jella Haase leidet im ARD-Film unter den Folgen der Loveparade-Katastrophe.
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