Käufliche Liebe bei "München Mord"

In der TV Premiere "Auf der Straße nachts, allein. Von der Last mit der Lust" hat die Münchener Kommissarin bezahlten Sex – ein Callboy wurde ermordet.

Gerade erst gab es im "Tatort – Hardcore" nackte Tatsachen, da zieht der Samstagskrimi "München Mord" (14. Oktober, 20.15 Uhr, ZDF) mit einem "schlüpfrigen" Thema wie der Folgentitel "Auf der Straße nachts, allein. Von der Last mit der Lust" erkennen lässt, nach: Der einsame Ermittlerin Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) kommt die Recherche im Callboymilieu gerade recht. Kurzerhand bestellt sie sich selbst käufliche Liebe.

Darum geht's in "München Mord: Auf der Straße nachts, allein. Von der Last mit der Lust"

Eine Leiche treibt in der Isar – nicht zwingend ein Fall für die Münchener Mordermittler. Es sei denn, sie hat ein Loch im Bauch. Da müssen Harald Neuhauser (Marcus Mittermeier) und Angelika Flierl (Bernadette Heerwagen) dann doch ran. Blöd, dass bei Harald gerade jetzt die Hormone verrückt spielen. Statt sich auf die Arbeit zu konzentrieren, steigt er einer gut situierten Lady nach.

Hintergrund

Bereits 2012 überschlugen sich die Titel einschlägiger Zeitungen mit der Frage, ob sich eine "Tatort"-Kommissarin einen Callboy nehmen darf. Im damaligen Dortmunder "Tatort" hatte Martina Bönisch (Anna Schudt) Lust auf schnellen Sex – nicht mit ihrem arbeitslosen Mann, sondern mit einem attraktiven jungen Schönling (Jo Weil), dem sie dafür 150 Euro gab. Fünf Jahre später ist im Zuge der Gleichberechtigung dieses bei "München Mord" kein Thema mehr. Zumal diese Beamtin Single ist. So schnell ändern sich die Zeiten.

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