GOKA-Kandidat: "Ich war eine glückliche Frau"

Im Ehedrama "Ich war eine glückliche Frau" erfährt eine Mutter, dass sie und ihr Ex-Mann über Jahre beobachtet wurden. Vom älteren pensionierten Paar nebenan.

Darum geht's in "Ich war eine glückliche Frau"

Eva Sanders (Petra Schmidt-Schaller) zieht mit ihrem Ehemann Jan (Marc Hosemann) und den beiden Kindern (Momo Beier und Ben Nicolas Behrend) in ihr neues Heim in Oberursel – mit großem Interesse beobachtet von der alten, kranken Frau Blok (Imogen Kogge) im Haus gegenüber.

Das fremde Familienglück ist deren Gesundheit offenbar zuträglich, denn als es – zunächst nur ganz feine – erste Risse bekommt, verschlechtert sich auch der Zustand Sylvia Bloks. Da greift ihr Mann Hermann (Rainer Bock) ein. Doch der Versuch, das Glück zurückzuholen, hat erschütternde Folgen. Der meldet sich viele Jahre später bei Eva, um ihr von seinem damaligen Handeln zu berichten...

Bis zum 18. Januar 2018 steht "Ich bin eine glückliche Frau" in der ARD Mediathek auf Abruf bereit.

Hintergrund

"Ich war eine glückliche Frau" ist ein metaphysisches Puzzle nach Margriet de Moor. Erst in der Rückschau erfährt der Zuschauer nach und nach von der schicksalhaften Verstrickung der Familie. Dabei geht es um die Frage, warum wir so oft verkennen, wie gut es uns eigentlich geht.

GOKA-Wertung

Das Ehedrama nimmt den Zuschauer mit auf eine hochsensible Reise in die Gefühlswelt der Protagonisten. Es erörtert klug unser Dasein und unseren Umgang mit Träumen. Herausragend spielen Petra Schmidt-Schaller die ins Visier der Nachbarn geratenen Ehefrau und Rainer Bock den beichtenden Witwer.

Muss ich sehen weil...

dieser Film ein intensives Psychospiel ist, das von großartigen Schauspielern getragen wird.

Für Fans von...

"Angst" mit Anja Kling

(Eine Bewertung der Redaktion. Die Beurteilung des Films durch die GOKA-Jury ist davon unabhängig)

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