3. Staffel "Divorce": Das Beste kommt zum Schluss

In der finalen Staffel ihres Serienhits "Divorce" (ab Dienstag, 20. August, 20.15 Uhr, Sky Atlantic HD) gibt Sarah Jessica Parker alles.

Selten so gelacht bei einer Scheidung! Umso trauriger, dass nun Schluss mit lustig ist. Nach der dritten Staffel muss sich der Zuschauer endgültig von Frances (Sarah Jessica Parker) und Robert (Thomas Haden Church) trennen. Immerhin: Die sechs verbleibenden Folgen haben es in sich!

Trailer zur 3. Staffel "Divorce" (OV)

Darum geht's in der 3. Staffel "Divorce"

Während Frances einen Job sucht, um über die Runden zu kommen, ist der sonst so ruhige Robert völlig aus dem Häuschen: Seine Freundin Jackie (Becki Newton) ist schwanger. Die Neuigkeit wiederum wirft Frances aus der Bahn, aber in ihrem Lover Henry (James Lesure) findet sie Trost.

Frances’ exzentrische Freundin Diane (Molly Shannon) indes versucht, ihren betrügerischen Mann loszuwerden. Und Psychotherapeutin Dallas (Talia Balsam) hat genug davon, sich die Probleme anderer Menschen anzuhören. Auch zum Finale hin läuft also absolut nichts wie es soll – ganz wie im echten Leben.

Genau so realistisch hatte es sich auch die Hauptdarstellerin und ausführende Produzentin Sarah Jessica Parker gewünscht. Sie ist sehr "zufrieden und erfreut" über den authentischen Neustart, der in den letzten Episoden für das einstige Paar umgesetzt wurde. Wichtig war ihr auch, dass erstmals während einer gesamten Staffel von "Divorce" ausschließlich Frauen die Regie übernahmen.

Das Finale

Das Ende der Serie hatte Parker in enger Abstimmung mit den übrigen Produzenten und dem US-Sender HBO beschlossen. Es sei viel zusammengekommen, berichtete sie, und am Ende sei es zu kompliziert gewesen, die Zeitpläne der Serie und der Schauspieler unter einen Hut zu bringen. Nach drei Jahren endet damit auch Sarah Jessica Parkers erste Serienhauptrolle seit ihrem gigantischen Erfolg "Sex and the City" (1998–2004).

HBO allerdings bleibt die 54-Jährige eng verbunden. "Sarah Jessica Parker hat die einzigartige Fähigkeit, die Komplexität von persönlichen Beziehungen mit enorm viel Empathie und Humor darzustellen", erklärt Programmchefin Amy Gravitt. Und so setzt der Sender auch künftig auf die vierfache Golden-Globe-Preisträgerin, selbst wenn sie bei neuen Projekten nicht persönlich vor die Kamera tritt.

Parkers Produktionsfirma Pretty Matches ist lange schon für HBO aktiv, seit rund 15 Jahren gibt es einen First-Look-Deal zwischen den Partnern. Diese Ehe dürfte also so schnell nicht in die Brüche gehen.