Matthias Schweighöfer: "Ich hatte einen Fancrush-Moment"

Foto: CLAY ENOS/NETFLIX
Matthias Schweighöfer im exklusiven Interview über das 90-Millionen-Dollar-Zombie-Spektakel "Army of the Dead" (ab 21. Mai im Angebot von Netflix).

Matthias Schweighöfer im Interview

GOLDENE KAMERA: Matthias Schweighöfer, wie war der Dreh von „Army of the Dead“?

Matthias Schweighöfer: Die Dreharbeiten waren großartig, vor allem weil man die Chance hatte Amerika noch näher kennenzulernen und hier eine längere Zeit zu verbringen. Wir haben in Albuquerque/New Mexiko, New York und Atlantic City gedreht. Das war wirklich eine tolle Erfahrung.

Trailer: "Army of the Dead"

Nerd, Graf Zahl, Angsthase - wie tickt Ihr Charakter?

Mein Charakter tickt etwas anders, er ist nämlich ziemlich cool. Das wiederum macht Spaß an der Figur, denn sie kann sehr viel. Er ist ein bisschen anders, aber einfach ein toller Typ. Dieter ist kein Angsthase und kein Graf Zahl, aber 100% ein Nerd. Der Nerd in ihm ist auch seine Superpower.

Wurden Sie für die Rolle gecastet, wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Das ist eine ganz simple Geschichte. Mein US Agent hat mich angerufen und mich gebeten ein E-Casting für ein Projekt namens "Army Of The Dead" zu machen. Das habe ich getan und abgeschickt. Ich habe danach erst gesehen, dass es ein Zack Snyder Film ist, für den er auch selbst Regie führt. Es ist also sein Film und dann war ich schon etwas nervös. Irgendwann kam dann der Anruf, dass ich dabei bin. Der Rest ist Geschichte.

Wie war die Zusammenarbeit mit Zack Snyder und dem Team?

Die Zusammenarbeit mit Zack Snyder war großartig. Ich muss zugeben, dass ich schon immer ein großer Zack Snyder Fan war und hatte natürlich auch einen Fancrush-Moment, als ich ihn das erste Mal getroffen habe und wusste, dass ich mit ihm zusammen jetzt einen Film mache. Ich bewundere seine Arbeit sehr und daher war jeder Tag am Set mit ihm ein sehr cooler Tag. Auch das Team war klasse. Dave Bautista ist ein herzensguter, toller Kerl. Mit Omari Hardwick und Ella Purnell habe ich mich sehr gut verstanden. Nora Arnezeder ist eine gute Freundin von mir. Überhaupt der ganze Cast ist großartig: Raúl Castillo, Ana De La Reguera, Garret Dillahunt. Über letzteren habe ich Tränen gelacht. Dieser Dreh war wirklich fantastisch. Ihre Figur stirbt einen spektakulären Tod im Tresor.

Wie war der Dreh der aufwändigen Actionszenen Panzerknackerszene inmitten von blutrünstigen High-Speed-Zombies?

Die Dreharbeiten waren toll. Der Vault wurde extra gebaut. Das Set war sehr groß und beeindruckend gemacht. Es wurde viel mit speziellem Licht gearbeitet, was so weit runter gedimmt werden konnte, dass es fast ganz dunkel war. Ich musste mich sehr konzentrieren, da es so düster war.

Sie haben quasi „Blut geleckt“ und für AOTD für Netflix ein Prequel gedreht. Wie entstand diese Idee und worum geht’s dabei?

Gerne kann ich bestätigen, dass es tatsächlich ein Prequel, einen Film, zu Army Of The Dead geben wird. Mehr darf derzeit nicht verraten werden. Vielen Dank!

Interview: Mike Powelz