Black Brain-Power: "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen"

Die wahre Geschichte über drei afro-amerikanische NASA-Mathematikerinnen in "Hidden Figures" (Sonntag, 28. Juni, 20.15 Uhr, Sat.1) war für drei Oscars nominiert. Wir haben mit den Stars und Machern gesprochen.

In "Hidden Figures" wird die Erfolgsgeschichte der drei afro-amerikanischen Mathematikerinnen Katherine G. Johnson (Taraji P. Henson), Mary Jackson (Janelle Monáe) und Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) erzählt. Sie waren allen Vorurteilen und Rassenschranken zum Trotz maßgeblich daran beteiligt, dass die erste bemannte Weltraummission der NASA im Jahr 1962 geglückt ist.

Trailer zu "Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen" (Kinostart: 2.2.2017)

Hinter der Adaption des gleichnamigen Sachbuchs von Margot Lee Shetterley steht Pop-Superstar Pharrell Williams ("Happy"). Für den filmbegeisterten Produzenten war von Beginn an klar, dass diese inspirierende Geschichte erzählt werden musste – auch um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass wir uns im "Zeitalter der Frauen" befinden.

Produzent Pharrell Williams über "Hidden Figures"

Eine dieser zum Vorbild taugenden Frauen ist Schauspielerin Janelle Monáe, die in "Hidden Figures" die Ingenieurin Mary Jackson verkörpert und ihren Film nicht nur als das Portrait "wahrer amerikanischer Heldinnen" versteht, sondern auch als Feier einer sich gegenseitig stützenden "Schwesternschaft".

"Hidden Figures"-Star Janelle Monáe im Video-Talk

Die Rolle des männlichen Förderers dieser Schwesternschaft kommt Kevin Costner zu. In "Hidden Figures" spielt der Hollywood-Star den aufgeschlossenen NASA-Direktor Al Harrison, der seinen afro-amerikanischen Rechengenies den Rücken freihält und damit seiner ganz persönlichen Lebenseinstellung bezüglich Talentförderung und grenzüberschreitender Zusa