Kino-Event der Woche: "Atomic Blonde"

Vorhang auf für die härteste Blondine aller Zeiten: In der Comic-Verfilmung von "John Wick"-Regisseur David Leitch steht Charlize Theron als MI6-Agentin im Berlin des Kalten Krieges ihren Mann.

Seit "Mad Max: Fury Road" und dem 8. "Fast & Furious"-Teil die Rolle der Action-Amazone für Charlize Theron (Interview) keine Seltenheit mehr. Doch was die Oscar-gekürte Gewinnerin der GOLDENEN KAMERA 2006 in "Atomic Blonde" in Sachen Frauenpower abliefert, setzt neue Blockbuster-Maßstäbe.

Der Hintergrund von "Atomic Blonde"

Das liegt auch daran, dass es sich bei der Verfilmung der Graphic Novel "The Coldest City" von Autor Antony Johnston und Zeichner Sam Hart um ein Herzensprojekt von Charlize Theron handelt, seit sich ihre Produktionsfirma Denver and Delilah Productions 2012 die Filmrechte an der pulpigen Agentengeschichte gesichert hat. Nach dem Erfolg des Action-Hits "John Wick" 2014 sah sie den idealen Zeitpunkt für einen Film über eine 1-Frau-Armee gekommen und verpflichtete "John Wick"-Co-Regisseur David Leitch, der für "Atomic Blonde" aus den Dreharbeiten zu "John Wick: Kapitel 2" ausstieg.

Darum geht's in "Atomic Blonde"

Deutschland im Herbst 1989: Die MI6-Agentin Lorraine (Charlize Theron) soll in Berlin eine Liste von Agenten hinter dem Eisernen Vorhang finden, die in russische Hände gefallen ist. Hilfe erhält sie vom britischen Spion David (James McAvoy) und der Französin Delphine (Sofia Boutella), die beide ein Auge auf Lorraine werfen. Die Russen wissen, dass Lorraine hinter ihnen her ist, und versuchen, sie mit allen Mitteln auszuschalten – zudem muss es einen Verräter in den eigenen Reihen geben.