Wenn der Name nicht zur Karriere passt

Issur Danielowitsch Demsky, Neta-Lee Hershlag und Timothy Dick kennen Sie nicht? Wetten doch! Es sind die Geburtsnamen von Kirk Douglas, Natalie Portman und Tim Allen. GOLDENE KAMERA verrät die echten Namen der großen Schauspielstars.

Die Gründe sind so unterschiedlich wie die Namen: Manche wollen die Herkunft verschleiern (GOLDENE KAMERA-Preisträger 2007 Nicholas Cage), andere wurden zur Geburt mit unaussprechlichen Zungenbrecher bedacht (GOLDENE KAMERA-Preisträgerin 2016 Helen Mirren) und wieder andere sind schlicht eitel (Blake Lively). Und manchmal wünscht man sich einfach nur die Trennung von Beruflichem und Privatem (Stephan Luca). Was sie verbindet: Probleme mit ihrem Geburtsnamen. Mit Smith, Dick und Hans-Jürgen Müller kann ein Karrierestart schwer sein.

Das bestätigte vor kurzem auch Florian David Fitz. Bei der Deutschlandpremiere von "Der Vorname" (Kinostart am 18. Oktober) verriet er überraschend: „David ist ein Künstlername. Im Pass steht noch Ingo und Ulrich, aber die konnte ich nicht nehmen."

Die Gewerkschaft lässt keine doppelten Namen zu

Für die US-Stars gibt es ein weiteres Problem: Der Actors Screen Guild, die Gewerkschaft für Schauspieler in den USA, die alle Darsteller namentlich erfasst, lässt keine Doppellungen zu. So mussten unter anderem Michael Keaton (in Wirklichkeit Michael Douglas) und GOLDENEN KAMERA-Preisträgerin 2016 Julianne Moore (Geburtsname: Julie Smith) sich zwangsläufig ein Pseudonym ausdenken.

Häufig sind die Namen einfach zu lang oder durch ihre ausländische Herkunft zu schwierig auszusprechen. Dann lassen die Schaupieler ihrer Phantsie freien Lauf und schaffen sich eine neue Identiät. Wer sich zum Beispiel nach einem Furzkissen benannt hat, sehen Sie hier in der GOLDENEN KAMERA-Bildergalerie.