Dank Neubesetzung: Oscarnominierung für "Alles Geld der Welt"

Eigentlich war der Kinofilm, der auf einer wahren Entführung beruht, schon abgedreht. Doch dann wurde eine Hauptrolle mit Christopher Plummer umbesetzt.

Was für ein packendes Porträt über den 1973 real stattgefundenen Entführungsfall des US-Milliardär-Enkels John Paul Getty III.: Am 15. Februar kommt "Alles Geld der Welt" in die deutschen Kinos.

Trailer "Alles Geld der Welt"

Darum geht 's in "Alles Geld der Welt"

1973 ist J. Paul Getty (Christopher Plummer) der reichste Mann der Welt. Als sein Enkel Paul gekidnappt wird, weigert sich der Ölmagnat, Lösegeld zu zahlen. Stattdessen stellt er Pauls verzweifelter Mutter Gail (Michelle Williams) den Ex-CIA- Agenten Fletcher (Mark Wahlberg) zur Seite. Sollen die doch sehen, wie sie Paul freibekommen.

Hintergrund

Der Film war mit Kevin Spacey als Getty fertig, nach Missbrauchsvorwürfen gegen den bisher nicht angeklagten GOLDENEN KAMERA-Preisträger drehte Ridley Scott in neun Tagen mit Christopher Plummer (88) neu. Die Konfrontationen mit dem geizigen Greis sind die stärksten Szenen. Der Einsatz hat sich gelohnt, denn diese Rolle brachte Plummer soeben eine Oscarnominerung.

Auch weitere berühmte Hauptrollen, wie die von Michael J. Fox in "Zurück in die Zukunft", waren zunächst mit anderen Hauptdarstellern vorgesehen. GOLDENE KAMERA präsentiert in der Bildergalerie einige von Hollywoods spektakulärsten Umbesetzungen.

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