"Das schweigende Klassenzimmer": Ein Plädoyer für Zivilcourage

"Das schweigende Klassenzimmer" ist ein Historiendrama von Lars Kraume ("Der Staat gegen Fritz Bauer") über eine DDR-Schulklasse, die 1956 mit einer Protestaktion für Unruhe im System sorgt.

"Das schweigende Klassenzimmer" (Dienstag, 13. Oktober, 20.15 Uhr im ZDF) kommt als erfrischend erzählte und zugleich höchst relevante Geschichtsstunde daher.

Trailer zu "Das schweigende Klassenzimmer"

Darum geht's in "Das schweigende Klassenzimmer"

1956: Bei einem Ausflug nach West-Berlin sehen die DDR-Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) im Kino Wochenschau-Aufnahmen des Aufstands ungarischer Studenten gegen die russische Besatzung. Zurück in Stalinstadt (heute: Eisenhüttenstadt) überreden sie ihre Mitschüler, im Unterricht eine solidarische Schweigeminute einzulegen. Eine kleine Protestaktion, die sich schnell zum existenzbedrohenden Politikum auswächst. Denn während Schulrektor Schwarz (Florian Lukas) das Ganze als jugendlichen Leichtsinn durchgehen lassen will, setzen Kreisschulrätin Kessler (Jördis Triebel) und der alarmierte Volksbildungsminister Lange (Burghart Klaußner) alles daran, der "konterrevolutionären" Rädelsführer habhaft zu werden...