Star-Porträt: Emma Bading

Aus Spiel wird ernst: in "Play" (Mittwoch, 11. September, 20.15 Uhr, im Ersten) verliert sich Emma Bading in virtuellen Welten. Wir stellen die spannende Newcomerin vor.

Dass in Emma Bading die Spielfreude brodelt, konnten die Zuschauer bereits letztes Jahr in ihrem Kino-Hauptrollendebüt "Meine teuflisch gute Freundin" bewundern. Jetzt glänzt die 21-Jährige im TV-Drama "Play".

Darum geht's in "Play"

Die 17-jährige Jennifer (Emma Bading) ist gerade mit ihren Eltern nach München gezogen, fühlt sich einsam und hässlich. Da entdeckt sie das Virtual Reality-Spiel "Avalonia". Kaum setzt sie die VR-Brille auf, kämpft sie als sexy Heldin gegen Monster - so exzessiv, dass es in der echten Welt ungemütlich für Jennifer wird: Ihre Noten sacken ab und je mehr ihre Eltern Frank (Oliver Masucci) und Adriane Reitwein (Victoria Mayer) versuchen, sie vom Spielen abzuhalten, desto heftiger rebelliert sie.

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil...

"Play" ist ein visuell gewagter, toll gespielter Horrotrip. Echte Gamer werden sich über die recht klischeehafte Darstellung einer Computerspielsucht ärgern, doch als Tragödie eines unsicheren Teens funktioniert der Film - vor allem dank einer starken Emma Bading.

Emma Bading: Die rebellische Tochter vom Dienst

Für die in Monheim am Rhein geborene Tochter des Schauspielerehepaars Thomas Bading und Claudia Geisler-Bading stand bereits im Kindesalter fest, dass sie in die Fußstapfen ihrer Eltern treten würde. Den ersten Schritt Richtung Traumberuf machte Emma Bading als 13-Jährige, als für das Familiendrama "Halbschatten" (2013) ein renitenter Teenager gesucht wurde und sich das Naturtalent beim Casting gegen schauspielerfahrene Kinderkonkurrenz durchsetzte.