Nicht von schlechten Eltern! Hollywood-Sprösslinge im Rampenlicht

Eastwood, Skarsgård und Stallone kennt jeder. Aber auch ihre Sprößlinge starten als Schauspieler durch. Wir stellen den berühmten Nachwuchs vor.

Achtung: Jetzt kommen die Hollywood-Kids! Diese 20 Kinder von berühmten US-Schauspielern müssen Sie kennen. GOLDENE KAMERA hat Darsteller unter 35 Jahren rausgesucht, die es geschafft haben, aus dem Schatten der Eltern heraus zu treten und nun selbst in Hollywoods Rampenlicht stehen.

Wenn Hollywood ein Haifischbecken ist, haben Corinne Foxx (25) und Sistine Rose Stallone (21) die besten genetischen Voraussetzungen, sich durchzubeißen. Im Horror-Hit-Sequel "47 Meters Down: Uncaged" gaben die Töchter von Sylvester Stallone und Jamie Foxx kürzlich ihr großes Schauspieldebüt und reihen sich damit in eine Phalanx junger Hollywood-Akteure ein, die allesamt der Passion ihrer Eltern gefolgt sind.

Mehr als nur Vererbung

Dazu zählt auch Jaden Smith, der bereits mit acht Jahren neben seinem Vater Will Smith für "Das Streben nach Glück" vor der Kamera stand und als Bester Newcomer bei den MTV Movie Awards 2007 ausgezeichnet wurde. 2010 übernahm er die Hauptrolle in "Karate Kid". 2015 spielte er in der Netflix-Serie "The Get Down". Im letzten Jahr war er in "Skate Kitchen" zu sehen.

Trailer: "Skate Kitchen"

Auch wenn Jadens Vater ihm am Anfang zum Durchbruch verholfen hat, so zeigt sich doch, dass er das Talent einfach geerbt hat und die Freude am Schauspiel von seinen Eltern auf ihn übergesprungen ist.

Am Set mit Eastwood, Serkis und Leslie Mann

Vetternwirtschaft? Vitamin B? Sicher auch! Aber diese (großen) Kids können mehr. Sie haben bewiesen, dass sie zur ersten Schauspielriege gehören, legen so wie Scott Eastwood, sogar den auffälligen Nachnamen ab. Wer wird schließlich schon gerne mit seinen Eltern verglichen? Vor allem, wenn es sich um Hollywoodlegenden wie Clint Eastwood, Bruce Willis oder Arnold Schwarzenegger handelt. Scott musste sogar bei jedem Film seines Vaters ein offizielles Casting durchlaufen und stellte sich als Scott Reeves vor. Erst dann bekam er seine Rollen bei "Flags of Our Fathers" (2006) und "Gran Torino" (2008).

Natürlich ist diesem Nachwuchs trotzdem ein leichterer Einstieg in das Haifischbecken der US-Filmindustrie vergönnt. Viele kennen die Filmsets schon von Kleinauf. Wie zum Beispiel Iris und Maude Apatow, die bereits mit 8 und 13 Jahren neben ihrer Mutter Leslie Mann im Kinofilm "Beim ersten Mal" (2007) zu sehen waren. Ihr Vater Judd Apatow war zudem Regisseur und Autor des Films.

Louis Ashbourne Serkis (14), Sohn von Andy Serkis ("Herr der Ringe") gab 2012 sein Filmdebüt im "Hobbit", spielte 2018 in "Mogli" mit und ist in diesem Jahr in der Neuinterpretation der Artus-Sage „Wenn du König wärst“ zu sehen: Auf der Flucht vor seinen Schulpeinigern stößt der 14-jährige Alex auf ein seltsames Schwert. Sollte es sich bei diesem tatsächlich um das sagenumwobene Excalibur handeln, das Schwert des Königs Artus?

Trailer: "Wenn du König wärst"

Ein weiterer Vorteil für die zweite (oder dritte) Generation Schauspieler ist es, dass sie durch die Bekanntheit der Eltern weniger Berührungsängste mit großen Stars als Co-Partner haben. Zum Beispiel Max Irons (32), der Sohn von Oscar- und Golden Globe-Preisträger Jeremy Irons (69), dreht schon mit Helen Mirren, William Hurt und zwei mal mit Glenn Close.

Diese Kinder haben es also geschafft, in die (doch sehr großen) Fußstapfen ihrer Eltern zu treten.

Auch in Deutschland fällt der Apfel nicht weit vom Stamm...