Brian May: "'Bohemian Rhapsody' zeigt Freddies Kraft und Überschwänglichkeit"

Queen-Gitarrist Brian May (l.) und Queen-Drummer Roger Taylor (r.) feiern mit Freddie-Mercury-Darsteller Rami Malek in London die Weltpremiere von "Bohemian Rhapsody"
Queen-Gitarrist Brian May (l.) und Queen-Drummer Roger Taylor (r.) feiern mit Freddie-Mercury-Darsteller Rami Malek in London die Weltpremiere von "Bohemian Rhapsody"
ProSieben zeigt "Bohemian Rhapsody" (Sonntag, 4. Oktober, 20.15 Uhr) als Free-TV-Premiere. Wir trafen Queen-Gitarrist Brian May zum exklusiven Interview über Pop-Ikone Freddie Mercury und Bryan Singers packendes Biopic.

Ein freundlicher älterer Herr stellt sich mit leiser Stimme vor: "Hi, ich bin Brian." Gitarrengott Brian May (71) zeigt vor dem Konzert von Queen in Hamburg so gar keine Rockstarattitüde – und spricht im Interview über Freddie Mercury, den 1991 an Aids verstorbenen Queen-Sänger, und den Film "Bohemian Rhapsody", der am 31. Oktober ins Kino kommt.

Queen-Gitarrist Brian May im Interview

GOLDENE KAMERA: Warum ist der Film Ihrer Meinung nach so mitreißend?

BRIAN MAY: Nach über zehn Jahren Vorbereitung war das Casting von Rami Malek als Freddie Mercury entscheidend. Er hat uns umgehauen, als wir ihn das erste Mal trafen. Wir haben sofort Freddie in ihm gesehen – und auch Ramis Leidenschaft für die Figur.

Rami Malek über "Bohemian Rhapsody"

Haben Sie mit Rami Malek über Freddie Mercury gesprochen?

Ja, wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Ich finde es großartig, wie Rami nicht nur Freddies Kraft und Überschwänglichkeit eingefangen hat, sondern auch seine verletzlichen Seiten – und davon hatte er einige. Er kam ja von ganz unten. Viele erinnern sich an Freddie als grelle Persölichkeit und vergessen darüer, dass er auch ein brillanter Musiker war. Der Film zeigt das.