"Was uns nicht umbringt": Exklusiver Filmclip mit Barbara Auer

In "Was uns nicht umbringt" spendiert Sandra Nettelbeck dem Psychotherapeuten aus ihrem Publikumserfolg "Bella Martha" seinen eigenen Film. Als August Zirners Film-Exfrau mit von der tragikomischen Partie: GOLDENE KAMERA-Preisträgerin Barbara Auer. Wir präsentieren einen exklusiven Vorgeschmack.

2001 biss sich August Zirner als Psychotherapeut an der von Martina Gedeck gespielten Spitzenköchin im Kinoerfolg "Bella Martha" noch die Zähne aus. Jetzt hat Autorenfilmerin Sandra Nettelbeck ihre damalige Nebenfigur zum dramaturgischen Mittelpunkt eines glänzend besetzten Ensemblefilms gemacht, der am 15. November ins Kino kommt.

Darum geht's in "Was uns nicht umbringt"

Auf der Couch von Psychotherapeut Max (August Zirner) findet sich ein ganzer Kosmos neurotischer Patienten ein, die ihrem Glück meist selbst im Weg stehen. Das Spektrum reicht vom trauerarbeitsmüden Bestatter Mark (Christian Berkel, GOLDENE KAMERA 2009) und seiner Hypochonder-Schwester Henriette (Victoria Mayer) bis zur zwangsgestörten Tierpflegerin Sunny (Jenny Schily), die nicht merkt, dass sie ihr Kollege Hannes (Bjarne Mädel) ins Herz geschlossen hat. Als Max jedoch die Behandlung der spielsüchtigen Sophie (Johanna ter Steege) übernimmt, gerät er schwer verliebt selber in eine Lebens- und Sinnkrise...

Trailer zu "Was uns nicht umbringt"

Exklusiver Filmclip aus "Was uns nicht umbringt" mit Barbara Auer

Als Max' Ex-Frau trumpft Barbara Auer (GOLDENE KAMERA 1989) auf, die als Loretta ihr eigenes emotionales Päcklein zu tragen hat, weil die in ein Medizinstudium eingestiegene Mutter zweier Töchter ihrem jungen Liebhaber Fabian (David Rott) die gemeinsame Zukunft verwehrt. Wohin ihre ablehnende Haltung führt, zeigt unser exklusiver Vorgeschmack...

Exklusiver Clip aus "Was uns nicht umbringt"

GOKA-Wertung

Den durch die Bank überzeugenden Darstellern ist zu verdanken, dass "Was uns nicht umbringt" keine Nummernrevue, sondern ein faszinierendes Personenkarussell geworden ist. Die so kunstvoll wie unaufdringlich miteinander verwobenen Figurenkonstellationen fügen sich zu einer großen Psychogramm-Studie über unterschiedliche Formen der Lebenskrise zusammen, die mit einfühlsamer Hand erzählt werden, sich in einigen Fällen aber am Ende zu abrupt in Wohlgefallen auflösen. Trotzdem trägt auch dieses dramaturgische Manko dazu bei, dass Regisseurin Sandra Nettelbeck und ihrem Ensemble das nicht zu unterschätzende Kunststück gelungen ist, einen unterhaltsamen Film über Schwermut zu drehen. Und wer kann das schon von sich behaupten.