Abgedreht: "Klassentreffen" mit Star-Ensemble

"Klassentreffen" von Annette Frier, Charly Hübner, Anja Kling, Jeanette Hain, Nina Kunzendorf, Fabian Hinrichs, Oliver Wnuk, Elena Uhlig, Kida Khodr Ramadan, Anna Schudt, Christian Kahrmann, Marek Harloff, Aurel Manthei, Nadja Zwanziger, Nicole Kersten, Guido Renner, Björn Jung und Regisseur Georg Schütte (vorne links)
"Klassentreffen" von Annette Frier, Charly Hübner, Anja Kling, Jeanette Hain, Nina Kunzendorf, Fabian Hinrichs, Oliver Wnuk, Elena Uhlig, Kida Khodr Ramadan, Anna Schudt, Christian Kahrmann, Marek Harloff, Aurel Manthei, Nadja Zwanziger, Nicole Kersten, Guido Renner, Björn Jung und Regisseur Georg Schütte (vorne links)
Foto: © WDR/Wolfgang Ennenbach
Keine Textvorgaben und viel Improvisation: Im ARD-Film spielen unter anderem Annette Frier, Charly Hübner, Anja Kling und Nina Kunzendorf einfach mal "drauf los".

Für ein ungewöhnliches ARD-Projekt standen am vergangenen Wochenende zahlreiche bekannte Schauspieler vor der Kamera: Jan Georg Schütte hat in Hürth bei Köln seinen Film "Klassentreffen" gedreht. Nach den preisgekrönten improvisierten Filmen "Altersglühen - Speed Dating für Senioren" und "Wellness für Paare" ist dies der dritte Film, bei dem die Akteure kein Drehbuch, sondern lediglich Rollenprofile erhalten und auf dieser Grundlage improvisieren.

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Das Klassentreffen der GOKA-Gewinner

Unter den namhaften Darstellern waren auch die GOLDENE KAMERA-Preisträger Nina Kunzendorf (2012), Charly Hübner (2013) und Anja Kling (1996 und 2009). Sie spielen mit Annette Frier, Jeanette Hain, Fabian Hinrichs, Oliver Wnuk, Elena Uhlig, Kida Khodr Ramadan, Anna Schudt, Christian Kahrmann, Marek Harloff, Aurel Manthei, Nadja Zwanziger, Nicole Kersten, Guido Renner und Björn Jung 17 ehemalige Klassenkameraden, die sich in einer Gaststätte zusammenfinden. Regisseur Jan Georg Schütte verkörpert dabei den Wirt des Lokals, Burghart Klaußner schlüpft in die Rolle des Lehrers.

Grimme-Preisträger Schütte über das Konzept: "Ich denke, dass so ziemlich jeder von uns schon mal vor der Entscheidung stand, ob er zu einem Klassentreffen gehen oder die Konfrontation mit der Vergangenheit vermeiden soll. Man ist gespannt, was aus den anderen geworden ist, will aber auch nicht feststellen müssen, dass die anderen aus ihrem Leben vermeintlich oder tatsächlich mehr gemacht haben als man selbst. Man ist gemeinsam in die Zukunft gestartet, doch ab dann gingen die Lebenswege auseinander. Mich hat interessiert, was passiert, wenn diese Lebenswege sich nach 25 Jahren für einen Abend noch einmal berühren. Ich freue mich, dass ich so ein wunderbares Ensemble hatte, das sich mit Hingabe, Leidenschaft und höchster Konzentration in diese Versuchsanordnung begeben hat und zu Ergebnissen gekommen ist, die zum Teil auch mich vollkommen überrascht haben."

Insgesamt 32 Kameras haben bei den Dreharbeiten am Wochenende insgesamt 140 Stunden Material eingefangen, das nun gesichtet und ausgewertet wird. Der am Ende 90 Minuten lange Film soll 2018 im Ersten ausgestrahlt werden.

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