Die UFA feiert 100. Geburtstag

UFA-Boss Nico Hofmann, Deutschlands prominentester TV-Macher
UFA-Boss Nico Hofmann, Deutschlands prominentester TV-Macher
Foto: Sean Gallup/Getty Images
Zum Jubiläum der deutschen Traumfabrik sendet die ARD heute eine Doku, in der alte und neue UFA-Stars zu Wort kommen.

100 Jahre und kein bisschen leise: Die UFA hat die deutsche Fernseh- und Kinolandschaft im letzten Jahrhundert mehr geprägt als jede andere Produktionsfirma. Gegründet am 18. Dezember 1919 als Universum Film AG, diente sie in der Weimarer Republik vorwiegend dazu, den deutschen Mythos zu festigen, brachte aber auch Filmklassiker wie "Metropolis" hervor. Heute produziert sie unter anderem viel beachtete historische Mehrteiler wie den GOLDENEN KAMERA-Preisträger 2014 "Unsere Mütter, unsere Väter" oder "Deutschland 83" (GOLDENE KAMERA-PReisträger 2016 für Beste deutsche Miniserie/Mehrteiler), aber auch Kinofilme, Shows und Daily Soaps.

Gespräche mit Mario Adorf und Tom Schilling

Nico Hofmann, seit 1. September dieses Jahres alleiniger Boss der UFA, verriet im Interview über seine Firma: "Sie ist einer der drei größten europäischen Produzenten. Wir decken die ganze Welt des Fernsehens ab: von Shows wie 'DSDS', über Daily Dramas wie 'Gute Zeiten, schlechte Zeiten' bis zu anspruchsvollen Eventserien wie "Charité". Mit unseren Produktionen könnten wir theoretisch einen eigenen Fernsehsender gründen."

Pünktlich zum Jubiläum läuft heute die Doku "Geschichte im Ersten: 100 Jahre UFA" (ARD, 23.30 Uhr) mit Ausschnitten aus bekannten, aber auch aus vergessenen Filmen, Archivmaterial sowie Gesprächen mit früheren und aktuellen UFA-Stars wie Gunnar Möller, Mario Adorf und Tom Schilling.

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