Aus für "Tatort" aus Luzern

Stefan Gubser und Delia Mayer werden nur noch zweimal gemeinsam als Tatort-Team ermitteln.
Stefan Gubser und Delia Mayer werden nur noch zweimal gemeinsam als Tatort-Team ermitteln.
Foto: SRF
Nach neun Jahren ist Schluss - die Produktion des Schweizer "Tatorts" wird mit neuen Ermittlern nach Zürich verlegt.

Die Luzerner "Tatort"-Ermittler gehen in Rente: Nach neun Jahren und siebzehn Folgen setzt das Schweizer Fernsehen den Beitrag aus Luzern, der regelmäßig schlechte Quoten auswies, ab. Zwar werden noch zwei "Tatort"-Folgen im laufenden Jahr in Luzern gedreht, die dann 2019 ausgestrahlt werden, danach verabschiedet sich jedoch das Ermittler-Duo Liz Ritschard (Delia Mayer) und Reto Flückiger (Stefan Gubser) in den Ruhestand.

Noch kein neues SRF-Team bekannt

Laut Pressemitteilung haben das SRF und die Schauspieler gemeinsam entschieden, nach insgesamt acht Jahren und 17 Folgen "zu neuen Horizonten aufzubrechen". Die neuen Folgen aus Zürich sollen wie bisher auf Schweizerdeutsch gedreht und für das deutsche Publikum synchronisiert werden. Welche Kommissare künftig ermitteln, soll erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

"Es war eine aufregende, intensive Zeit, die ich nicht missen möchte", gab Gubser über das Ende seiner Laufbahn als "Tatort"-Kommissar bekannt. Delia Mayer meint, sie sei der Rolle der Liz Ritschard nach acht Jahren entwachsen: "Ich bedanke mich beim Team und wünsche dem Schweizer 'Tatort' einen tollen Neustart mit frischem Wind, Spaß und Risikobereitschaft."

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