"Verliebt in eine Hexe": Neuauflage in Arbeit

Im "Verliebt in eine Hexe"-Serienoriginal sorgten Dick York und "Hexe" Elizabeth Montgomery in den 1960er-Jahren für Fernsehmagie.
Im "Verliebt in eine Hexe"-Serienoriginal sorgten Dick York und "Hexe" Elizabeth Montgomery in den 1960er-Jahren für Fernsehmagie.
Foto: © Sony Pictures Home Entertainment
Der US-Sender ABC hat eine Pilotfolge für ein Reboot des Serienklassikers in Auftrag gegeben.

Neuauflagen alter Serien sind in Hollywood gerade angesagt wie niemals zuvor. Jetzt ist "Verliebt in eine Hexe" (Originaltitel: "Bewitched") an der Reihe: 46 Jahre nach dem Ende der Originalserie könnte die Sitcom auf die Bildschirme zurückkehren – mit einer zentralen Änderung.

Im Mittelpunkt: ein ungleiches Paar unterschiedlicher Hautfarbe

Laut einem Bericht des US-Magazins Deadline hat der Sender ABC einen Piloten für eine Neuauflage in Auftrag gegeben. Im Mittelpunkt der Handlung steht Samantha, eine schwarze, alleinerziehende Hexen-Mutter, die den weißen "Normalsterblichen" Darrin heiratet. Die Serie, die von Kenya Barris ("Black-ish") entwickelt wurde, soll sich vor allem darum drehen, wie das ungleiche Paar in seinem Alltag zurechtkommt - oder eben nicht.

"Verliebt in eine Hexe" war eine der beliebtesten Serien der 1960er-Jahre: Elizabeth Montgomery spielte darin von 1964 bis 1972 die Hexe Samantha, die versucht, mit ihrem Ehemann (bis 1969 Dick York, dann Dick Sargent), der über keinerlei magischen Kräfte verfügt, ein "normales" Vorstadtleben zu führen. 1977 lief auf ABC die Fortsetzungsserie "Tabitha", die sich um Samanthas Tochter drehte. Sie wurde jedoch bereits nach 13 Episoden wieder abgesetzt. Eine Kino-Adaption mit Nicole Kidman und Will Ferrell im Jahr 2005 konnte weder Publikum noch Kritiker begeistern.

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