Aylin Tezel und Jonas Nay in "Club der singenden Metzger

Sylvester Groth, Aylin Tezel und Jonas Nay (v.l.) am Set des aufwendigen Zweiteilers
Sylvester Groth, Aylin Tezel und Jonas Nay (v.l.) am Set des aufwendigen Zweiteilers
Foto: ©ARD Degeto/SWR/Moovie Film/Constantin Film/Silvia Zeitlinger
Aylin Tezel und Jonas Nay spielen die Hauptrollen im von Uli Edel inszenierten Auswanderer-Epos "Club der singenden Metzger". Das Erste zeigt den Event-TV-Film zwischen Weihnachten und Neujahr in voller Länge.

Nicht nur vor der Kamera finden sich mit Jonas Nay, Aylin Tezel, Leonie Benesch und Sylvester Groth bekannte Namen, sondern auch dahinter: Inszeniert wird der aufwendige TV-Film von Regisseur Uli Edel ("Das Adlon"), der hier erstmals mit der vielfach ausgezeichneten Filmemacherin Doris Dörrie zusammenarbeitet - sie verfasste gemeinsam mit Ruth Stadler das Drehbuch.

Das Erste zeigt den Event-TV-Film "Der Club der singenden Metzger", nach dem gleichnamigen Bestseller von US-Autorin Louise Erdrich, am Freitag, den 27. Dezember um 20.15 Uhr. Eigentlich sollte er als Zweiteiler gezeigt werden, doch nun wird der Film mit 180 Minuten an einem Stück ausgestrahlt.

Darum geht es in "Club der singenden Metzger"

Nach seiner Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg ist für den schwäbischen Metzgermeister Fidelis Waldvogel (Jonas Nay) im Betrieb seiner Eltern kein Platz mehr. Um für sich und Eva (Leonie Benesch), die schwangere Verlobte seines gefallenen Freundes, ein besseres Leben zu ermöglichen, wandert er aus - und schafft es bis nach Argus, North Dakota. Dort landet auch die Hamburger Zirkusartistin Delphine (Aylin Tezel), die mit ihrem Vater, dem Clown Robert (Sylvester Groth), nach Amerika gekommen ist. Während Delphine in Lakota-Indianer Cyprian (Vladimir Korneev) einen neuen Auftrittspartner findet, eröffnet Fidelis in Argus seine eigene Metzgerei - und gründet als Mittel gegen das Heimweh einen Gesangsverein. Doch sein Glück in der neuen Heimat wird bald auf eine schwere Probe gestellt.

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