Nina Hoss als Lehrerin in der Krise

Nina Hoss als Anna Bronsky
Nina Hoss als Anna Bronsky
Foto: ©ZDF/Peter Hartwig
Für die Kinokoproduktion "Vorspielen" steht Nina Hoss aktuell als Geigenlehrerin vor der Kamera. Regie führt eine bekannte Schauspielkollegin.

In Berlin, Potsdam und Halle steht zurzeit Nina Hoss (GOKA-Nachwuchspreis 1997) für ein Familiendrama vor der Kamera: In der ZDF/ARTE-Kinokoproduktion "Vorspielen" spielt sie unter der Regie von Ina Weisse ("Der Architekt") eine ehrgeizige Geigenlehrerin, die in eine Lebenskrise gerät. Das Drehbuch schrieb Ina Weisse gemeinsam mit Daphne Charizani.

Darum geht es in "Vorspielen"

Bei der jährlichen Aufnahmeprüfung für das Musikgymnasium setzt sich Anna (Nina Hoss), Geigenlehrerin an einem Berliner Musikgymnasium, für Alexander (Ilja Monti) ein - gegen andere Lehrer. Sie sieht ein großes Talent in ihm. Mit viel Einsatz und Zuneigung bereitet sie ihn im folgenden Semester auf die Zwischenprüfung vor. Sie will ihren Kollegen beweisen, dass sie sich nicht in Alexander geirrt hat. Schon bald widmet sie ihrem neuen Schüler mehr Zeit und Aufmerksamkeit als ihrem zehnjährigen Sohn (Serafin Mishiev).

Auch in ihrer Ehe wird es komplizierter. Anna entfernt sich zunehmend von ihrer Familie und beginnt eine Affäre mit ihrem Kollegen Christian (Jens Albinus), der sie ermuntert, in einem Quartett mitzuwirken. Doch beim gemeinsamen Konzert versagt sie. Was ihr selbst nicht gelingt, soll der begabte Schüler Alexander schaffen. Mit Besessenheit versucht sie, ihn zu Höchstleistungen anzutreiben. Am Tag der entscheidenden Zwischenprüfung kommt es zu einem tragischen Unglück.

In weiteren Rollen sind unter anderem Simon Abkarian, Ilja Monti, Sophie Rois, Thomas Thieme und Winnie Böwe zu sehen. Die Dreharbeiten laufen noch bis zum 28. November, die Termine für die Ausstrahlung und den Kinostart stehen noch nicht fest.

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