Josefine Preuß wird zum Stalking-Opfer

Opfer und Täter: Josefine Preuß und Vladimir Burlakov in "Gestalkt"
Opfer und Täter: Josefine Preuß und Vladimir Burlakov in "Gestalkt"
Foto: ©SAT.1/Gordon Mühle
Im TV-Thriller "Gestalkt" spielt Josefine Preuß eine Ärztin, der ein vermeintlicher Traummann zu schaffen macht.

Starke Frauenfiguren stehen im Mittelpunkt von zwei neuen TV-Filmen, die zurzeit für Sat.1 gedreht werden. So spielt Josefine Preuß in "Gestalkt" eine Ärztin, die den scheinbar perfekten Partner findet - und zum Stalking-Opfer wird. Regie bei dem Thriller, der noch bis zum 4. Dezember in Berlin gedreht wird, führt Jochen Alexander Freydank, das Drehbuch stammt von Kristin Derfler.

Darum geht es in "Gestalkt"

Ärztin Malu (Josefine Preuß) ist frisch verliebt in Hannes (Vladimir Bulakov) - doch nach und nach fallen ihr immer mehr merkwürdige Eigenschaften an ihm auf: Er taucht ungefragt in ihrer Praxis auf, kauft für sie ein und erklärt ihr, wie sie sich zu verhalten habe. Als Malu sich trennt, ist für Hannes noch lange nicht Schluss: Er will Kontrolle über ihr Leben, diskreditiert sie in der Arbeit, verschafft sich Zugang zu ihrem Haus, gibt sogar eine Todesanzeige für Malu auf. Da der erfahrene Stalker keine Spuren hinterlässt, ist die Polizei machtlos. Die verzweifelte Malu entscheidet sich, selbst den Kampf aufzunehmen.

"In vielen Köpfen besteht das Thema Stalking noch zwischen Fan und seinem Idol", so Josefine Preuß über den Film: "Doch in den meisten Fällen findet es in privaten, zwischenmenschlichen Beziehungen statt. Wir können mit unserer fiktiven Geschichte auf ein Thema aufmerksam machen, das leider viel zu viele in schmerzlicher und zerstörerischer Weise betrifft. Eine Sensibilisierung ist wichtig, denn leider bietet die aktuelle Gesetzeslage den Betroffenen und Opfern immer noch nicht ausreichend und vor allem keinen rechtzeitigen Schutz."

Sonja Gerhardt spielt eine Anwältin

Für den zweiten Film, der ebenfalls in Berlin gedreht wird, steht Sonja Gerhardt noch bis zum 12. Dezember vor der Kamera. Unter der Regie von Ben Verbong verkörpert sie in "Ein ganz normaler Tag" die Anwältin Jessica Mauer, die einen scheinbar klaren Fall übernimmt: Am helllichten Tag verprügeln zwei Jugendliche vor den Augen zahlreicher Passagiere in der Tram zwei Mitfahrer. Doch sämtliche Zeugen ziehen plötzlich ihre Aussagen zurück, bis es gegen die angeklagten Täter Kevin (Maximilian Beck) und Mike (Béla Gabor Lenz) keine belastenden Aussagen mehr gibt. Kann Jessica die Schläger dennoch zur Verantwortung ziehen?

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