"Charité": 2. Staffel startet im Februar

In der 2. Staffel des ARD-Serienhits "Charité" praktiziert GOKA-Preisträger Ulrich Noethen während des 2. Weltkriegs im berühmten Berliner Krankenhaus.

Die historische Eventserie "Charité" war 2017 ein Riesenerfolg für die ARD: Die ersten beiden Folgen sahen damals 8,32 Millionen Zuschauer, der beste Serienstart seit Jahren. Kein Wunder, dass eine zweite Staffel in Auftrag gegeben wurde - die jetzt endlich einen Starttermin hat: Ab dem 19. Februar 2019 werden die neuen Folgen auf dem bewährten Sendeplatz am Dienstagabend um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Zum Auftakt zeigt der Sender wieder zwei Folgen am Stück, anschließend läuft die Dokumentation "Die Charité - Medizin unterm Hakenkreuz". Fokus der neuen Staffeln ist nämlich die NS-Zeit: "Die 2. Staffel von 'Charité' spielt in den letzten beiden Jahren des Zweiten Weltkriegs, Bombenangriffe erschüttern auch Deutschlands berühmtestes Krankenhaus", berichtet ARD-Programmdirektor Volker Herres.

Darum geht es in Staffel zwei

Berlin, 1943-1945: Zur Belegschaft der Charité zählen Handlanger der Ausmerzungsideologie, aber auch Ärzte wie Prof. Ferdinand Sauerbruch (Ulrich Noethen), der mehr und mehr auf Distanz zum Nationalsozialismus geht. Die junge Anni (Mala Emde), die Medizin an der Charité studiert, ist hingegen überzeugt von der Rassen-Ideologie der Nazis. Sie erwartet ein Kind des angesehenen Kinderarztes Dr. Artur Waldhausen (Artjom Gilz). Als sich jedoch ausgerechnet das Baby des "arischen Vorzeigepaares" nach der Geburt nicht normal entwickelt, müssen Anni und Artur schwere Entscheidungen treffen.

Staffel 2 von Regisseur Anno Saul

Bei den neuen Folgen führt nicht mehr Sönke Wortmann, sondern Anno Saul ("Die Tür") Regie, die Idee und die Drehbücher stammen erneut von Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön und Dr. Sabine Thor-Wiedemann. Nach den beiden Auftaktfolgen und der Dokumentation werden an den darauffolgenden Dienstagen vier weitere Episoden ausgestrahlt.