ARD-"Kriminalreport" mit Judith Rakers wird eingestellt

Nur kurz im Einsatz beim „Kriminalreport“: Judith Rakers
Nur kurz im Einsatz beim „Kriminalreport“: Judith Rakers
Foto: Das Erste
Die True-Crime-Live-Show im Ersten sollte zur öffentlich-rechtlichen Konkurrenz für den ZDF-Klassiker "Aktenzeichen XY ... ungelöst"? werden. Doch die Reihe, die erst im August 2018 gestartet wurde, wird nicht fortgesetzt.

Auf Nachfrage von GOLDENE KAMERA verriet ARD-Programmdirektor Volker Herres bei der gestrigen Jahrespressekonferenz in Hamburg, dass die Ratgebersendung „Kriminalreport“ mit Judith Rakers (DasErste) die Quotenerwartungen nicht erfüllt hat. Damit ist die aufwändige Gemeinschaftsproduktion von hr, MDR, rbb und SWR für DasErste bereits fünf Monate nach dem Start schon wieder Geschichte.

Geringes Zuschauerinteresse und schlechte Resonanz

Das Zuschauerinteresse war von Anfang an begrenzt bis unterdurchschnittlich: Zum Auftakt schalteten 2,41 Millionen Menschen ein, am Ende waren es dann nur noch 1,94 Millionen – fast eine halbe Million Zuschauer ging also in kürzester Zeit verloren.

Die Zuschauerreaktionen bei Twitter reichten von „Aktenzeichen für Arme“ über „Kriminalreport – Wenn es für Aktenzeichen nicht gereicht hat“ bis zu „Der Kriminalreport hat den Gähn-Test leider nicht bestanden“.

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