Deutscher Fernsehpreis 2019: Das sind die Gewinner

Paula Beer (l.), Albrecht Schuch and Desiree Nosbusch mit den begehrten Preisen
Paula Beer (l.), Albrecht Schuch and Desiree Nosbusch mit den begehrten Preisen
Foto: ©Andreas Rentz/Getty Images
"Gladbeck" erhält gleich drei Trophäen, "Bad Banks" ist die beste Dramaserie - und Horst Lichter gewinnt mit "Bares für Rares".

In Düsseldorf sind gestern Abend die Deutschen Fernsehpreise verliehen worden. Größter Abräumer war der Mehrteiler "Gladbeck" über das Geiseldrama im Jahr 1988: Die Produktion wurde als "Bester Mehrteiler" und für den "Besten Schnitt", Darsteller Albrecht Schuch als "Bester Schauspieler" ausgezeichnet. Den Preis erhielt Schuch auch für seine Rollen in "Der Polizist und das Mädchen" und "Kruso".

Ebenfalls erfolgreich waren mit jeweils zwei Auszeichnungen "Bad Banks" (beste Drama-Serie und beste Regie) und "Das Boot" (beste Kamera sowie Vicky Krieps als beste Schauspielerin).

Den Ehrenpreis erhielt Jürgen von der Lippe

Als beste Primetime-Show setzte sich "Let's Dance" gegen "Ninja Warrior Germany" und "Wer weiß denn sowas? XXL" durch, als bester Unterhaltungsmoderator wurde Luke Mockridge unter anderem für "Luke! Die Schule und ich" ausgezeichnet. Den Preis für die "Beste Unterhaltung Late Night" nahm Ina Müller für "Inas Nacht" entgegen. In der Kategorie "Bestes Factual Entertainment" gewann Horst Lichters Show "Bares für Rares", die im vergangenen Jahr auch mit der GOLDENEN KAMERA als beste Dokutainment-Show ausgezeichnet wurde.

Bei den Fernsehfilmen wurde "Aufbruch in die Freiheit" gekürt, bei den Dokumentationen "Kulenkampffs Schuhe". Als beste Auslandsreporterin würdigte die Jury Antonia Rados für ihren Bericht "Jemens langsamer Tod". Der Ehrenpreis für das Lebenswerk ging an Jürgen von der Lippe.

Die Gala wurde in diesem Jahr von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka moderiert und live übertragen - allerdings nur im Internet.

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