Claudia Michelsen dreht "Totgeschwiegen"

Laura Tonke, Claudia Michelsen, Franziska Schlotterer (Regie), Godehard Giese, Katharina Marie Schubert, Mehdi Nebbou stehen derzeit in Berlin für den ZDF-Film "Totgeschwiegen" vor der Kamera.
Laura Tonke, Claudia Michelsen, Franziska Schlotterer (Regie), Godehard Giese, Katharina Marie Schubert, Mehdi Nebbou stehen derzeit in Berlin für den ZDF-Film "Totgeschwiegen" vor der Kamera.
Foto: Hans-Joachim Pfeiffer / ZDF
Claudia Michelsen, Laura Tonke, Godehard Giese und Katharina Marie Schubert stehen in Berlin für das ZDF-Familiendrama "Totgeschwiegen" vor der Kamera.

In Berlin haben die Dreharbeiten zum ZDF-Fernsehfilm der Woche begonnen. Unter dem Arbeitstitel "Totgeschwiegen" entsteht ein Familiendrama über drei Jugendliche, die eine grausames Verbrechen begehen und dabei von ihren Eltern gedeckt werden. Claudia Michelsen (GOLDENE KAMERA 2013) spielt dabei eine der Mütter, die das Wohl ihres Kindes über das Gesetz stellt.

Darum geht's in "Totgeschwiegen"

Ein wehrloser obdachloser Mann ist ermordet worden. Kameraaufzeichnungen geben erste Hinweise, dass die Jugendlichen Mira (Flora Li Thiemann), Fabian (Lenius Jung) und Jakob (David Ali Rashed) in die Tat verstrickt sind. Die Eltern der drei beschließen, die Tat zu vertuschen; der Vorfall soll die Zukunft ihrer Kinder nicht zerstören. Die verstockten 16-Jährigen reagieren auf Gesprächsversuche und Fragen ihrer Eltern zunehmend abweisend und aggressiv.

Als die Beweislast gegen die eigenen Kinder erdrückend wird, ringen die Eltern mit ihrem Gewissen. Fabians Eltern Volker (Godehard Giese) und Brigitte (Katharina Marie Schubert) stellen das Wohl ihres Sohnes über alles. Miras Mutter Esther (Claudia Michelsen) schwenkt zögerlich auf diese Linie ein, sodass es mit ihrem darüber entsetzten Lebensgefährten Jean (Mehdi Nebbou) zum Bruch kommt. Einzig Jakobs alleinerziehende Mutter Nele (Laura Tonke) beginnt, sich mit dem Opfer und seiner Lebenswelt auseinanderzusetzen. Stück für Stück kommt die Wahrheit ans Licht, die das ganze Ausmaß des Verbrechens offenbart.

Regisseurin und Autorin des Filmes ist Franziska Schlotterer. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte März 2019. Ein Sendetermin steht noch nicht fest.

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