Ein ganz besonderer "Tatort": 7 Kommissare, kein Drehbuch

Der WDR soll einen ganz besonderen "Tatort" gedreht haben: Heimlich standen für den neuen Fall sieben Kommissare ohne Drehbuch vor der Kamera.

So einen „Tatort“ wie ihn laut BILD klammheimlich der WDR gerade gedreht hat, gab es noch nie: An nur zwei Drehtagen soll in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) vergangene Woche der „Super-Tatort“ "Gut und Böse" (AT) entstanden sein, in dem gleich sieben Kommissare ermitteln. Sie alle mussten zudem improvisieren, da es kein Drehbuch gegeben haben soll.

Diese "Tatort"-Kommissare sind mit dabei

Neben den GOLDENE KAMERA-Preisträgern Jörg Hartmann, als Dortmund-Kommissar Peter Faber, sowie Anna Schudt, als seine Kollegin Martina Bönisch, sollen auch Friederike Kempter, die im Münster-„Tatort“ die Ermittlerin Nadeshda Krusenstern spielt, und Friedrich Mücke, der in Erfurt als Hauptkommissar Henry Funck ermittelte, vor der Kamera gestanden haben.

Die Überraschung: TV-Urgewalt Ben Becker soll einen neuen „Tatort“-Kommissar spielen. Und auch „Tatortreiniger“ Bjarne Mädel und „Polizeiruf 110“-Kommissar Charly Hübner sollen laut BILD mit von der Partie sein. Zudem waren auch Nicholas Ofczarek und Elena Uhlig am Set.

Erst Anfang 2020 im Ersten

Zum Inhalt des "Tatort: Gut und Böse" ist noch nichts bekannt. Es soll sich um einen Improvisationskrimi handeln. Es gab kein Drehbuch, dafür aber 24 Kameramänner – der Schnitt wird daher mehrere Monate in Anspruch nehmen. So soll der Spezial-"Tatort" aller Voraussicht nach Anfang des kommenden Jahres im Ersten zu sehen sein. BILD spricht vom 1. Januar 2020.

Bildergalerie: Bevor sie "Tatort"-Kommissare waren

Mit acht "Tatort"-Auftritten vor Beginn der eigenen Kommissar-Karriere gehört Wolfram Koch zu den Spitzenreitern unter den aktuellen Ermittlern, von denen die meisten bereits "Tatort"-Luft geschnuppert hatten, bevor sie ihren Krimidienst antraten. Doch es gibt noch mehr: