Ulrich Tukur trauert in "Meeresleuchten" um seine Tochter

 Am Set von "Meeresleuchten": vorne v.l. Hans-Peter Korff, Ulrich Tukur und Regisseur Wolfgang Panzer.
Am Set von "Meeresleuchten": vorne v.l. Hans-Peter Korff, Ulrich Tukur und Regisseur Wolfgang Panzer.
Foto: © WDR
Ulrich Tukur, Kostja Ullmann und Sibel Kekilli drehen in Vilnius einen ARD-Film, der von einem Flugzeugabsturz in einer ostdeutschen Provinz erzählt.

Die Hauptstadt von Litauen gilt als eine der schönsten Städte der Welt. Kein Wunder also, dass die Stars gern nach Vilnius reisen. Die Fußballprofis Ronaldo und Messi sollen im "Rom des Nordens", wie die Stadt auch genannt wird, demnächst gemeinsam zu Abend essen. Helen Mirren schlüpfte letztes Jahr in Vilnius in die Rolle der "Katharina die Große" und jetzt stehen auch deutsche Schauspieler dort vor der Kamera.

Die ARD inszeniert in Vilnius und an der Ostseeküste den Film "Meeresleuchten". Wohl auch dank des bezaubernden Drehortes hat sich eine erstklassige Schauspielriege inklusive zwei GOLDENE KAMERA-Gewinner verpflichten lassen: Zum Cast gehören Ulrich Tukur (GOLDENE KAMERA 1996 und 2011), Sibel Kekilli, Kostja Ullmann, Ursina Lardi, Carmen Maja Antoni, Hans-Peter Korff (GOLDENE KAMERA 1986), Bernd-Michael Lade, Marie Schöneburg, Simone von Zglinicki und Matthias Brenner.

Darum geht's in "Meeresleuchten"

Thomas (Ulrich Tukur) kann den Verlust seiner Tochter nicht verkraften. Das Mädchen ist bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Maalsund ums Leben gekommen. Als die Fluggesellschaft dort zu einer Trauerfeier einlädt, entscheidet sich Thomas zu einem ungewöhnlichen Schritt: Um seiner Tochter nahe zu bleiben, kauft er kurzentschlossen einen heruntergekommenen Krämerladen und baut ihn zu einer Kneipe aus. Seine Frau Sonja (Ursina Lardi) zeigt kein Verständnis dafür, dass Thomas sein gutgehendes Unternehmen aufgibt, um sich in der ostdeutschen Provinz ein neues Leben aufzubauen. Das Paar geht zunächst getrennte Wege.

Die resolute Kellnerin Wiebke führt Thomas in die lokalen Geheimnisse der zum Teil skurrilen Dörfler ein. Langsam belebt die Kneipe den verschlafenen Hafen von Maalsund und bringt Bewegung ins Dorf. Im Laufe der Zeit bahnen sich neue Freundschaften an, kurze Liebesaffären, und alte Geschichten holen die Menschen ein. In all dem bewältigt Thomas seine Trauer und wird zu einem Katalysator zwischen den Menschen. Doch er muss immer wieder an Sonja denken.

Hintergrund

Die Dreharbeiten laufen noch bis zum 28. September. Ein Sendetermin im Ersten steht noch nicht fest.

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