So emotional war die Gala der GOLDENEN BILD der FRAU 2019

Die BILD der FRAU ehrte am Mittwoch, 23. Oktober 2019, "Heldinnen des Alltags" und ihre großartigen Projekte mit einer festlichen Gala-Veranstaltung, die von Kai Pflaume zum 13. Mal moderiert wurde.

„Wir feiern heute Abend fünf außergewöhnliche Frauen, die bewiesen haben, dass es sich lohnt für ein starkes Miteinander einzustehen. Und diesen Frauen wollen wir heute Abend als Vorbilder feiern, weil sie anstoßen, anstiften, anstecken“, sagte Julia Becker, Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe, in ihrer Eröffnungsrede zur 13. Verleihung der GOLDENEN BILD der FRAU im Hamburger Stage Operettenhaus.

Hier sehen Sie die von GOLDENE KAMERA-Preisträger Kai Pflaume moderierte Gala noch einmal:

Die GOLDENE BILD der FRAU 2019 hier im Livestream

Die Preisträgerinnen und ihre prominente Unterstützung

Auf dem Roten Teppich hatten die Preisträgerinnen prominente Unterstützung: Anna Loos setzte sich für Isabel Peter ("Stiftung Valentina" aus dem Allgäu) ein, Britta Steffen unterstützte Corinna Hölzer (Initiative "Deutschland summt!" aus Berlin), Judith Rakers begleitete Jacqueline Flory ("Zeltschule e.V." aus München), Andrea Kathrin Loewig stand an der Seite von Andrea Voß ("Wir können Helden sein! e.V." aus Willich/NRW) und Florian Odendahl machte sich für Ines Helke (Inklusions-Chor "HandsUp" aus Hamburg) stark. Die prominenten Unterstrützer hatten sich bereits Monate vor der Gala für eines der Projekte engagiert.

Auf der Bühne wurden die Preisträgerinnen von Alexander Herrmann, Gregor Meyle (er sang "Du bist das Licht" für Preisträgerin Andrea Voß), Edin Hasanovic und Katja Riemann geehrt. Stefanie Hertel überraschte die hörbehinderte Preisträgerin Ines Helke sogar in Gebärdensprache und trat gemeinsam mit deren inklusiven Gebärdenchor "HandsUp!" und dem Gospelsong "Wir haben noch jeden Berg geschafft" auf.

Bei der Gala-Veranstaltung sorgten sorgten die Darsteller des Musicals "Tina" mit "Simply the best" für Stimmung. Und Stefanie Hertel begeisterte das Publikum zusammen mit Tochter Johanna und Ehemann Lanny Lanner, die den Titel "Home" sangen.

Völlig überrascht wurde Mara Buhl aus Lüdenscheid. Nichtsahnend saß die gelernte Erzieherin und ehrenamtliche Rettungshelferin im Publikum, als Kai Pflaume sie auf die Bühne holte. Sie erhielt in diesem Jahr den Sonderpreis für ihren Verein "Soko Respekt e.V.", weil sie ein Zeichen setzt gegen die zunehmende Zahl von Übergriffen auf Einsatzkräfte. Mit Vorträgen und Workshops wirbt sie für mehr Respekt gegenüber Rettern und gibt der Bevölkerung wichtige Tipps zum Verhalten in Notsituationen.

Die BILD der FRAU verlieh auch den Leserpreis, dotiert mit weiteren 30.000 Euro. Den bekam Jacqueline Flory für ihre Initiative „Zeltschule e.V.“, überreicht von Franziska Giffey (SPD), der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie sagte: „Es ist großartig zu sehen, welchen Unterschied ein einzelner Mensch machen kann.“ Jacqueline Flory wird in den nächsten Tagen die 13. Zeltschule für syrische Flüchtlingskinder im Libanon errichten. Mit dem Gewinn des Leserpreises kann die Dolmetscherin nun außerdem eine zweite Fladenbrotbäckerei im Camp bauen - denn die Münchenerin schenkt den Kindern nicht nur Bildung, sondern unterstützt die Familien auch mit Essen und Medizin

Von Anfang an dabei: Kai Pflaume

Moderator Kai Pflaume führte vor 550 geladenen Gästen - darunter viele Prominente aus Show, Wirtschaft und Politik sowie 40 Preisträgerinnen der Vorjahre - durch den Gala-Abend voller Emotionen. Seit der ersten Verleihung moderiert er charmant die Gala. Für ihn ist sie längst zur Herzensangelegenheit geworden: „Mein Respekt wächst jedes Jahr aufs Neue, wenn ich sehe, was diese Frauen alles erreichen, wie selbstlos sie sich in die Arbeit stürzen. Es ist unglaublich wichtig, dass es diese Menschen gibt, ohne sie würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren."

Die Welt etwas besser machen

Bereits zum 13. Mal wird die GOLDENE BILD der FRAU 2019 verliehen. Der Preis ist eine Herzensangelegenheit von Chefredakteurin Sandra Immoor: "Eine Frage treibt uns aktuell doch alle an: Wie kann ich diese Welt ein bisschen besser hinterlassen? Die Preisträgerinnen der GOLDENEN BILD der FRAU haben eine Antwort darauf gefunden, sie machen mit ihrem Projekt jeden Tag einen Unterschied: Für die Umwelt, für Kriegsopfer, für Kranke, für Menschen mit Handikap. Und sie tun das mit einem Enthusiasmus, der einfach ansteckend ist und Mut macht: Ja, wir können diese Welt verändern. Zum Besseren!"