Neuer ZDF-Thriller mit Charly Hübner: "Das Verhör in der Nacht"

Charly Hübner, Matti Geschonneck und Sophie von Kessel bei den Dreharbeiten.
Charly Hübner, Matti Geschonneck und Sophie von Kessel bei den Dreharbeiten.
Foto: obs/ZDF/Sandra Hoever
Der Thriller "Das Verhör in der Nacht" basiert auf dem Theaterstück "Heilig Abend" von Daniel Kehlmann. Hübner spielt einen Verhörspezialisten, der einen Terroranschlag verhindern will.

Bestseller-Autor Daniel Kehlmann hat auch das Drehbuch zur Fernseh-Adaption seines Theaterstücks geschrieben, in dem es um die Grenzen von Freiheit und Überwachung und um das Dilemma zwischen Freiheit und Sicherheit geht. Inszeniert wird das Verhör-Drama von Regisseur Matti Geschonneck, der bereits viermal mit einer GOLDENEN KAMERA für den besten Fernsehfilm ausgezeichnet wurde, zuletzt 2016 mit "Ein großer Aufbruch". An der Seite von Charly Hübner (46) spielt Sophie von Kessel (51) die weiblich Hauptrolle. Gedreht wird aktuell noch bis Anfang Dezember in Berlin. Der Sendetermin im ZDF steht noch nicht fest.

Darum geht's in "Das Verhör in der Nacht"

Philosophie-Professorin Judith (Sophie von Kessel) ist an Heiligabend auf dem Weg zu ihren Eltern, Beim Verlassen ihres Hotels wird sie von einem Staatsschutz-Beamten daran gehindert: Thomas (Charly Hübner) ist bestens informiert über Judiths Leben, ihre jüngere Vergangenheit, ihre Beziehungen, ihre politische Gesinnung. Offenbar wurde die Professorin seit Längerem ausgespäht.

Zurück im Hotelzimmer konfrontiert Thomas die 46-Jährige mit dem Verdacht, sie plane einen Terroranschlag - und zwar noch am gleichen Abend und möglicherweise gemeinsam mit ihrem Ex-Mann, den man bereits am Vortag verhaftet habe. Judith beteuert ihre Unschuld, während Thomas immer intensiver versucht, ein Geständnis aus ihr herauszupressen. Wird sie gestehen oder Thomas von ihrer Unschuld überzeugen?

Charly Hübner viel beschäftigt

Für den Polizeiruf-110-Kommissar Charly Hübner bedeutet der Dreh den Abschluss eines arbeitsreichen Jahres. Der GOLDENE KAMERA Preisträger von 2013 stand in diesem Jahr bereits für die Sky-Serie "Hausen", den Improvisations-"Tatort: Druck" und natürlich auch zweimal als Sascha Bukow für den Rostocker Polizeiruf vor der Kamera. Beide Folgen werden 2020 zu sehen sein.

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