Lisa Maria Potthoff vor einer schweren Entscheidung: "Wer rettet Emily?"

Am Set von "Wer rettet Emily: Dr. Julia Schemmel (Lisa Maria Potthoff), Nicole Wagner (Annika Blendl), Emily Wagner (Jasmin Kraze) und Michael Wagner (Christian Erdmann).
Am Set von "Wer rettet Emily: Dr. Julia Schemmel (Lisa Maria Potthoff), Nicole Wagner (Annika Blendl), Emily Wagner (Jasmin Kraze) und Michael Wagner (Christian Erdmann).
Foto: obs/ZDF/Volker Roloff
Der Einsatz nicht zugelassener Medikamente am Menschen wird in einem ZDF-Drama thematisiert, das aktuell mit Lisa Maria Potthoff in einer Hauptrolle produziert wird.

Bei der neunjährigen Emily (Jasmin Kraze) wird eine seltene, bislang unheilbare Krankheit diagnostiziert. Bei Recherchen finden ihre Eltern Nicole (Annika Blendl) und Michael Wagner (Christian Erdmann) heraus, dass ein Berliner Pharmaunternehmen an einem Medikament forscht, das in Asien bereits an Menschen getestet wurde. Angeblich soll es den Verlauf der Krankheit verlangsamen, möglicherweise sogar stoppen. Die Wagners fordern daher von dem Unternehmen eine Studie an Kindern in Deutschland sowie die vorzeitige Herausgabe des noch nicht marktreifen

Action-Cop Potthoff als Pharma-CEO

Lisa Maria Potthoff spielt in "Wer rettet Emily?" (AT) Dr. Julia Schemmel, die als Vorsitzende des Unternehmens eine schwere Entscheidung treffen muss: Als neuer CEO soll sie das Geschäft konsolidieren und will es bald an die Börse zu bringen. Die Risiken für das Unternehmen sind groß und könnten im schlimmsten Fall zur Einstellung des Produktes führen.

Lisa Maria Potthoff (42), die seit 2013 an der Seite von Sebastian Bezzel in den "Eberhofer-Krimis" zu sehen ist und im ZDF regelmäßig als nahkampferprobte "Sarah Kohr" ermittelt, steht zusammen mit ihren Kollegen Annika Blendl und Christian Erdmann in Berlin und Umgebung vor der Kamera. Die 39-jährige Annika Blendl war schon in zahlreichen "Tatorten" zu sehen und spielt die Sekretärin von "Kommisssar Dupin" im ZDF. Christian Erdmann (45) ist bekannt aus den "Ostfrieslandkrimis" im Zweiten.

Hintergrund zur Thematik des Films

Noch nicht genehmigte oder zugelassene Arzneimittel dürfen grundsätzlich nur in klinischen Prüfungen angewendet, aber nicht auf dem Markt zum Zwecke der Behandlung gebracht werden. Ausnahmsweise kann aber ein noch nicht genehmigtes oder zugelassenes Arzneimittel schwer erkrankten Patienten zur Verfügung gestellt werden. Dies darf allerdings nur im Rahmen eines Härtefalles erfolgen, wenn keine therapeutische Alternative zur Verfügung steht. Dieses Verfahren wird als "Compassionate Use" bezeichnet.

Das Drehbuch von Jörg Tensing basiert auf einem wahren Fall von "Compassionate Use", die Regie bei dem Fernsehfilm führt Elmar Fischer. Die Dreharbeiten werden noch bis Mitte September 2020 dauern. Ein Sendetermin im ZDF steht noch nicht fest.

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