Erstmal kein "Tatort" mit Maria Furtwängler

Neue Herausforderungen beim Dreh: Maria Furtwängler und Florence Kasumba stehen als Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz vor der Kamera.
Neue Herausforderungen beim Dreh: Maria Furtwängler und Florence Kasumba stehen als Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz vor der Kamera.
Foto: © NDR/Christine Schroeder
Am 6. September startet die neue "Tatort"-Saison 2020/2021. Wir verraten, warum wir auf welche Ermittler-Teams verzichten müssen.

Auch während der Quarantäne-Zeit konnten sich die Zuschauer am Sonntagabend auf den "Tatort" freuen. Einzig die Sommerpause dauert mit 13 Wochen ein wenig länger als gewöhnlich. Aber jetzt geht es wieder los: Am 6. September startet die neue Saison 2020/2021 mit einem "Tatort" aus Wien. Und im November darf die beliebte Krimireihe sich dann so richtig feiern lassen. Denn der "Tatort" wird 50. und zeigt, mit einem gemeinsamen Fall für die Münchner und Dortmunder Ermittler, eine Jubiläums-Doppelfolge.

Während es wieder viele spannende Fälle, kuriose Geschichten und neue Ermittler geben wird, müssen die Zuschauer auf zwei "Tatort"-Teams komplett verzichten. Weder Til Schweiger noch Maria Furtwängler sind in dieser neuen Saison mit dabei. Ralf Plessmann vom NDR sagt: "Til Schweiger pausiert, da derzeit kein drehfertiges Buch vorliegt.“ Und auch bei dem Team aus Göttingen scheiterte es an dem Buch. Nachdem einer der Autoren für den Furtwängler-Kasumba-"Tatort" im Frühjahr an Covid-19 erkrankte, verzögerte sich die Fertigstellung des Drehbuchs. Zum Glück hat Stammautor Daniel Nocke es inzwischen fertig geschrieben und die Dreharbeiten in Niedersachen haben wieder begonnen. Noch bis zum 10. September steht das Kommissarinnen-Duo für den Fall "Die Rache an der Welt" (AT) vor der Kamera.

Darum geht`s im "Tatort: Die Rache an der Welt"

Die heile Welt von Göttingen wird erschüttert durch einen Serientriebtäter, der an abgelegenen Ecken Frauen auflauert und zu sexuellen Handlungen zwingt. "Der Wikinger", wie der Mann in der Presse genannt wird, hat seine Opfer bislang am Leben gelassen. Als in einem kleinen Park an einem See die Leiche der Studentin Mira gefunden wird, fragen sich Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz, ob der Wikinger dieses Mal einen Schritt weiter gegangen sein könnte - das Opfer wurde erst brutal vergewaltigt, dann ermordet. Um keine Zeit zu verlieren, gibt Charlotte Lindholm den Anstoß für eine erweiterte Herkunftsanalyse der DNA vom Tatort.

Der Fall wird voraussichtlich in der ersten Hälfte der "Tatort"-Saison 2021/2022 laufen.

Die neue Tatort-Saison 2020/2021 in Bildern: