Für Ulrich Tukur gilt "Die Unschuldsvermutung"

Laura de Boer, Wolfgang Thaler, Ulrich Tukur, Michael Sturminger, Daniela Golpashin (v.l.) bei den Dreharbeiten in Salzburg.
Laura de Boer, Wolfgang Thaler, Ulrich Tukur, Michael Sturminger, Daniela Golpashin (v.l.) bei den Dreharbeiten in Salzburg.
Foto: obs/SWR - Das Erste
Für die TV-Komödie "Die Unschuldsvermutung" steht GOLDENE KAMERA Preisträger Ulrich Tukur noch bis Mitte Oktober in Salzburg vor der Kamera.

In der Koproduktion von ORF und SWR wird der 63-jährige Schauspieler einen Dirigenten spielen, der in der Vergangenheit "wenig hat anbrennen lassen" und jederzeit mit Me-Too-Anschuldigungen rechnen muss. Während der Salzburger Festspiele kommt es schließlich zum Eklat.

Darum geht's in "Die Unschuldsvermutung"

Die Salzburger Festspiele stecken in einer Krise. Der gefeierte Opernregisseur (Simon Schwarz) schießt sich aus den laufenden Proben mit seiner Unbeherrschtheit ins Abseits und der geplante Don Giovanni wankt. Aber die gewiefte Festspielpräsidentin (Michou Friesz) hat einen Plan: Sie überredet die als besonders schwierig geltende Regisseurin Beate Zierau (Catrin Striebeck), die Produktion zu übernehmen.

Ausgerechnet Beates Ex-Mann, die lebende Legende Marius Atterson (Ulrich Tukur), dirigiert das Orchester. Für Zierau eine gute Gelegenheit, offene Rechnungen zu begleichen: Atterson hat sie in seiner soeben erschienenen Autobiographie völlig ignoriert und sein Leben in vollen Zügen gelebt. Jetzt sieht er sich mit einem ganzen Rattenschwanz von Me-Too-Anschuldigungen konfrontiert.

Wenn es nach der Journalistin Franziska Fink (Marie Christine Friedrich) geht, soll die Me-Too-Bombe in Salzburg platzen. Nutznießerin der verstrickten Affären rund um die Festspiele könnte Karina Samus (Laura de Boer) sein, eine von Atterson in mehrfacher Hinsicht protegierte, junge Dirigentin.

Unter der Regie von Jedermann"-Regisseur Michael Sturminger stehen neben den oben genannten Schauspielern auch Marie Christine Friedrich, Daniela Golpashin, August Zirner, Robert Stadlober und Christine Ostermayer vor der Kamera.

Ein Sendetermin im Ersten für 2021 steht noch nicht fest.

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