Der Wirecard-Skandal wird verfilmt - mit Christoph Maria Herbst als Konzernchef

Christoph Maria Herbst (l.) als Wirecard-Chef Markus Braun und Franz Hartwig als Jan Marsalek
Christoph Maria Herbst (l.) als Wirecard-Chef Markus Braun und Franz Hartwig als Jan Marsalek
Foto: TVNOW / Gordon Muehle
Für das TVNOW-Doku-Drama "Der große Fake - Die Wirecard-Story" stehen zur Zeit Christoph Maria Herbst als Wirecard-Chef Markus Braun und Franz Hartwig als untergetauchter Jan Marsalek vor der Kamera.

Die Verfilmung des Wirecard-Skandals dreht sich um den tiefen Fall des Unternehmens und beleuchtet in einer Verbindung aus Dokumentation und fiktionaler Erzählung das ganze Ausmaß des milliardenschweren Betruges um die Defizite in Höhe von 1,9 Milliarden Euro, die im Juni 2020 bekannt geworden sind.

Christoph Maria Herbst als Chef

In dieser Woche haben die Dreharbeiten für den fiktionalen Teil des Finanz-Krimis, produziert von UFA Fiction, in Berlin begonnen. Die Hauptrollen übernehmen Christoph Maria Herbst ("Stromberg", "Der Vorname") und Franz Hartwig ("Feinde", "Charité"), die den inhaftierten Wirecard-Chef Markus Braun und den untergetauchten Jan Marsalek spielen. Nina Kunzendorf ("Charité", "Tatort: Frankfurt") steht als (fiktive) Journalistin Maria Sager vor der Kamera.

Größter Wirtschaftsskandal Deutschlands

Neben der Erklärung der Umstände und Hintergründe dieses in Deutschland einzigartigen Finanzskandals wird der Film die Geschichte eines Unternehmens und seiner Manager beleuchten. An welchem Punkt wurden welche Weichen gestellt? Was wussten Markus Braun, Jan Marsalek und Alexander von Knoop? Welche Schritte wurden wann vereinbart und haben sich die drei vielleicht voneinander entfernt? Wer wusste was – und wieviel Ego der Manager Braun, Marsalek und von Knoop steckt in der Firmengeschichte von Wirecard?

Wie typisch für ein Doku-Drama ergänzen sich fiktionalisierte Momente und Doku-Szenen, erklären geführte Interviews den Zusammenhang und die handelnden Charaktere und zeichnen in Gänze so ein Bild von diesem großen Wirtschaftsskandal der Neuzeit.

Die Idee des Doku-Dramas stammt von Georg Meck, Ressortleiter Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, und Bettina Weiguny, freie Autorin u.a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.Das Konzept entwickelten Raymond und Hannah Ley, u.a. „Tod einer Kadettin“, „Letzte Ausfahrt Gera“, die auch das Drehbuch zu dem Doku-Drama schrieben. Dramaturgisch wurde das Projekt von Thomas Laue (UFA) begleitet. Die dokumentarischen Recherchen liefert infoNetwork. Regie führt Raymond Ley.

2021 auf TVNOW

Das Drama des insolventen Noch-Dax-Konzerns soll im ersten Quartal 2021 auf TVNOW zu sehen sein. Hintergründe wird zudem ein True Crime-Podcast auf AUDIO NOW bringen. UFA FICTION entwickelt zudem ein Format (6x45 Minuten), das im Anschluss an die Geschehnisse anknüpft.

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